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Umwelt News

Gebietsfremde invasive Arten mathematisch getestet (04.08.16)

Mit einer neuen mathematischen Methode können Wissenschaftler*innen jetzt errechnen, wie stark eingeschleppte Arten heimische Pflanzen und Tiere in Bedrängnis bringen. Österreichische Wissenschaftler*innen stellten die Methode im Fachblatt Methode in Ecology and Evolution vor. Grundlage für die Berechnung sind die Ressourcen, die die gebietsfremde invasive Art im Vergleich zu heimischen Arten zum Überleben braucht. [der Standard]

Mexiko will die Vaquitas retten (04.08.16)

Die mexikanische Regierung hat eine Initiative zur Rettung der Kalifornischen Schweinswale, auch Vaquitas genannt, gestartet. Das teilte der World Wildlife Fonds mit. Dabei geht es vor allem darum, schonendere Fangmethoden für Fischer*innen auszuarbeiten, da sich die Tiere oft in den Netzen verfangen. Der Bestand der kleinen Wale ist in den letzten Jahren auf etwa 60 Exemplare geschrumpft. [der Standard]

Verbundene Ökosysteme (04.08.16)

Es gibt unentdeckte Hydrothermalquellen in der Tiefsee. Das hat ein internationales Forscher*innenteam herausgefunden. Bisher war unbekannt, wie die Tiere, die in Quellen leben, sich trotz isolierter Lebensräume genetisch so sehr ähneln konnten. Die unbekannten Quellen fungieren anscheinend als Zwischenstationen für die Larven der Tiere. [der Standard]

Müll in Rio (04.08.16)

In der Guanabarabucht in Rio de Janeiro befinden sich zurzeit etwa 100 Tonnen Müll im Wasser. Dazu kommen Abwässer und Öl aus Industrieanlagen. Fische sterben und Menschen, die mit dem Wasser in Berührung kommen, leiden oft an Infektionskrankheiten. Bei den Olympischen Spielen sollen in der Bucht die Segelwettbewerbe stattfinden. Die Säuberungsprojekte der Regierung sind trotz hoher Investitionen bisher gescheitert. [taz]

Staudammprojekt auf der Kippe (04.08.16)

Die Weltbank hat bei dem Staudammprojekt Inga III am Kongo einen Rückzieher gemacht. Bei der Planung sei es zu Unstimmigkeiten zwischen den Beteiligten gekommen. Der Staudamm sollte eigentlich ab 2021 4,800 Megawatt Strom erzeugen. Der Zeitplan gerät jetzt ins Wanken, das Projekt könnte ohne Geldgeber*innen scheitern. [taz]

Zusammenhang zwischen Meeresströmen und Atmosphäre (04.08.16)

Atmosphärische Einflüsse und kleine Wirbel beeinflussen den Energiehaushalt großer Meeresströme, wie des Golfstroms. Das hat ein internationales Forscher*innenteam herausgefunden. Der Prozess sei in den meisten Klimamodellen nicht ausreichend berücksichtigt. [der Standard]

Weniger Plastiktüten (04.08.16)

Seit Plastiktüten im Geschäft Geld kosten, geht ihr Absatz zurück. Das haben einzelne Geschäfte wie C&A gemeldet, genau Zahlen liegen noch nicht vor. Wie sehr die Umwelt von dem Rückgang profitiert, hängt allerdings davon ab, wie die Verbraucher*innen die Plastiktasche ersetzen. [die Zeit]

Neues Meerestier entdeckt (04.08.16)

Meeresbiolog*innen der E/V Nautilus-Expedition haben vor Kalifornien eine unbekannte Kreatur entdeckt. Das Tier ist lila und sieht aus wie eine Kugel mit Noppen. Zoolog*innen der Universität Harvard sollen jetzt klären, ob es ich um eine neue Spezies handele. [Süddeutsche Zeitung]

Mikroplastik zieht Schadstoffe an (04.08.16)

Mikroplastik in deutschen Gewässern zieht mehr Schadstoffe an als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW). Am gefährlichsten soll dabei der Kunststoff Polyethylen (PE) sein. [Süddeutsche Zeitung]

Rückkehr aus der Antarktis (04.08.16)

Der Segler und Abenteurer Arved Fuchs ist von seiner Expedition in die Antarktis Ocean Change nach Hamburg zurückgekehrt. Auf seiner Reise hat Fuchs ein Mülltagebuch geführt und den Zustand der Meere dokumentiert. Die Expedition ist noch nicht abgeschlossen, wie es weiter geht sei aber noch geheim. [Berliner Zeitung]

Verseuchte Spree (04.08.16)

Der hohe Sulfatgehalt der Spree gerade im Sommer könnte die Versorgung mit Trinkwasser gefährden. Das liegt daran, dass in manchen Regionen Grund- mit Flusswasser gemischt werden müssen und sich das Sulfat nur mit teuren und aufwendigen Methoden entfernen lässt. Schuld an der hohen Konzentration sind die vielen Kohletagebaue. [Klimaretter]

(mehr/weniger Meldungen)

Australien: WWF will Fischereilizenz kaufen (24.07.16)

Der World Wildlife Fonds plant den Kauf einer von fünf Fischereilizenzen für das australische Great Barrier Reef. Damit sollen die Meerestierarten in der Region geschützt werden. Für den Kauf benötigt die Organisation Spenden in Höhe von 69.000 Euro. [der Standard]

Deepwater Horizon kostet 62 Milliarden US-Dollar (24.07.16)

Die Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko hat den britischen Energiekonzern BP voraussichtlich 62 Milliarden US-Dollar gekostet. Diese vorläufige Endabrechnung legte der Konzern am Donnerstag vor. Damals traten etwa 3,19 Millionen Barrel Öl aus einem Leck am Bohrloch aus. [Focus] [Spiegel Online] [taz]

Strafe für tote Albatrosse (24.07.16)

Einem Fischer in Neuseeland droht eine Strafe von bis zu 100.000 neuseeländischen Dollar weil in seinem Netz 38 Albatrosse bei einer einzigen Ausfahrt starben. Der Mann hatte eine Leine ohne bunt flatternde Bänder zum Fischen verwendet, die die Tiere normalerweise abschrecken. Laut der Stiftung Birdlife ist die Langleinenfischerei der Hauptgrund für den Rückgang von Albatrospopulationen. [der Standard]

Neues Unterwassermikroskop schont Korallen (24.07.16)

US-Wissenschaftler*innen der Universität von Kalifornien San Diego haben ein neuartiges Unterwassermikroskop entwickelt. Durch die hohe Auflösung des Geräts können unter anderem Korallen schonender Untersucht werden. [der Standard]

Invasive Arten haben ihr Gutes (24.07.16)

Invasive Arten können statt Zerstörung auch Rettung für Ökosysteme bringen. Dieser Ansicht ist der britische Umweltjournalist Fred Pearce. Umweltschützer*innen sollten weniger Zeit darauf verwenden schwache, gefährdete Arten zu schützen, und mehr starke invasive Arten unterstützen, die sich gut anpassen. [Deutschlandfunk]

Neue Tiefseearten entdeckt (24.07.16)

Forscher*innen der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) haben im Marianengraben in 6.000 Meter Tiefe bisher unbekannte Tiere gefunden. Bereits in 800 Meter Tiefe wurde eine bisher unentdeckte raumschiffförmige Qualle gesichtet. [Greenpeace Magazin]

Wieder toter Buckelwal angeschwemmt (24.07.16)

In Chile ist es Taucher*innen gelungen einen Buckelwal, der sich in einem Fischernetz verfangen hatte, zu befreien. Ein Tier im US-Bundestaat Kalifornien hatte weniger Glück. Seit Anfang Juli war der Wal mehrmals an der Küste gestrandet, bis jetzt sein Kadaver angeschwemmt wurde. [der Standard]

Entwurf für neues Müllgesetz (24.07.16)

Das Bundesumweltministerium hat einen neuen Entwurf für das Müllgesetz ausgearbeitet. Damit soll die Suche nach der richtigen Mülltonne künftig noch komplizierter werden. [Frankfurter Allgemeine]

Weniger Plastiktüten (24.07.16)

Immer mehr Geschäfte schaffen die kostenlosen Plastiktüten für Kund*innen ab. In den vergangenen Monaten erhöhte sich die Zahl der Handelsunternehmen, die für die umweltschädlichen Tragetaschen Geld verlangen von 260 auf rund 350. [Berliner Zeitung] [Focus]

Algen als Energieträger (24.07.16)

Biotreibstoff könnte in Zukunft aus Algen kommen. Daran forschen zurzeit Wissenschaftler*innen weltweit. Die Pflanzen verbrauchen weniger Platz beim Anbau und sollen etwa fünf Mal so energiereich wie Landpflanzen sein. Durch zu geringe Fördermittel und die niedrigen Ölpreise sind jedoch viele Daten aus jahrzehntelanger Forschung wieder verloren gegangen. Auch die Wirtschaftlichkeit der Algen ist noch unklar. [Frankfurter Allgemeine]

Schutz für Alpengletscher (24.07.16)

Der Rhonegletscher ist inzwischen nur noch wenige Kilometer lang. Weiße Planen sollen die Schmelze nun verlangsamen. "Die Eisdicke nimmt derzeit jedes Jahr zwischen einem halben und einem ganzen Meter ab, das ist zwei- bis dreimal mehr als der entsprechende Durchschnitt im 20. Jahrhundert", sagte Michael Zemp vom World Glacier Monitoring Service in Zürich. [Spiegel Online]

Die Reise der Buckelwale (24.07.16)

Buckelwale können im Laufe eines Jahres ganze Ozeane durchqueren. Ihre Kälber gebären sie zum Teil im Great Barrier Reef vor Australien, zur Algenblüte ziehen sie dann in die Polarmeere. Die Bestände der Tiere wachsen zurzeit und die Art wurde 2008 von der internationalen Artenschutzkommission IUCN als ungefährdet eingestuft. [der Standard]

Walsterben in Chile (24.07.16)

Vor etwa zwei Monaten sind in der Region Aysen in Chile 70 Wale gestrandet und verendet. Es könnte sich bei den Tieren um Grindwale handeln. Das gab das nationale Fischereiamt am Mittwoch bekannt. Im vergangenen Jahr wurden in der Region bereits 337 Walkadaver gefunden. [der Standard]

Bedrohtes Plankton (15.07.16)

Anfang Juli ist zur Erforschung des Phytoplanktons ein internationales Forscher*innenteam in zum größten Fjord der Welt, dem Scoresby Sund an der Ostküste Grönlands, aufgebrochen. Die Organismen sind durch die ansteigenden Meerestemperaturen bedroht. Ihre Bestände sind einer Studie zufolge zwischen 1950 und 2010 um etwa 40 Prozent zurückgegangen. Obwohl die Organismen in großen Mengen CO2 speichern, ist ihrem Rückgang bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden. [die Zeit]

Bolivien: Poopó-See ausgetrocknet (15.07.16)

Der ehemals zweitgrößte See Boliviens, der Poopó-See, ist nahezu ausgetrocknet. Verschiedene internationale Schutzprogramme konnten den See nicht vor steigenden Temperaturen, einer Dürre und Wassermissmanagement retten. [Klimaretter]

Fischreserven aufgebraucht (15.07.16)

Heute ist in Europa Fischabhängigkeitstag. Das heißt, dass Europa seine eigenen Meerestierreserven für das Jahr aufgebraucht hat. Rechnerisch gesehen wird ab morgen dann nur noch Importfisch verzehrt. Österreich hat sein heimisches Kontingent bereits am 19. Januar aufgebraucht. Das berichtete der World Wildlife Fund am Dienstag. [der Standard]

Pfeilgiftfrösche: Hang zum Stiefvater (15.07.16)

Pfeilgiftfrösche haben je nach Geschlecht unterschiedliche Methoden entwickelt um ihre Jungen zu identifizieren. Das hat die österreichische Zoologin Eva Ringler bei einem Verhaltensbiologiekongress in Wien berichtet. Männchen sehen alle Kaulquappen in ihrem Revier als ihre Kinder, Weibchen nur Kaulquappen an ihrer spezifischen Laichstelle. [der Standard]

Klimaphänomen La Niña (15.07.16)

Das Wetterphänomen El Niño wird mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit Ende 2016 von La Niña abgelöst werden. In überschwemmten Regionen könnte es dann zu Dürren kommen, und umgekehrt. Generell soll La Niña klimatechnisch zwar schwächer sein, kurz nach einem so extremen El Niño könnten die Folgen jedoch katastrophal sein. [der Standard]

Mangrovensterben in Australien (15.07.16)

Die Mangrovenwälder in Australien sterben ab. Das haben Forscher*innen der James-Cook-Universität beobachtet. Bisher seien am Golf von Carpentaria etwa 7.000 Hektar abgestorben. Schuld sollen die durch den Klimawandel ausgelöste Trockenheit und die hohen Temperaturen sein. [Klimaretter] [der Standard]

Mehr Schutz für Maui-Delfine (15.07.16)

Die Internationale Walfangkommission (IWC) hat Neuseeland dazu aufgefordert, die Maui-Delfine besser zu schützen. Die Tiere geraten immer wieder in Fischernetze, ihr Bestand ist von etwa 2.000 Tieren in den 1970er-Jahren auf mittlerweile unter 50 Exemplare geschrumpft. Die neuseeländische Fischereiindustrie lehnt weitere Schutzzonen ab. [der Standard]

Kühe auf See (15.07.16)

Die niederländische Firma Beladon aus Rotterdam plant den Bau eines schwimmenden Kuhstalls. In dem Gebäude sollen etwa 40 Kühe gehalten und gemolken werden. Auch ihr Futter sowie Milchprodukte sollen direkt vor Ort gezüchtet und verarbeitet werden. Die Niederlande sind durch den Klimawandel stark von Überschwemmungen bedroht, weswegen immer mehr Architekt*innen auf treibenden Flächen bauen. [Spiegel Online]

Fangschreckenkrebse sehen mehr Farben als Menschen und können durchs Augenrollen auch mit nur einem Auge Räumlichkeiten wahrnehmen. Das berichten Forscher*innen der Universität von Bristol im Fachjournal Nature Communications. Die Wahrnehmung der Krebse ist damit weltweit einzigartig. (15.07.16)

[der Standard] http://derstandard.at/2000041009117/Warum-die-vielleicht-besten-Augen-der-Welt-gerollt-werden

Flexnetz um unerwünschte Fisch-Beifänge zu verhindern (11.07.16)

Eine Neuentwicklung der Netztechnik soll es Fischer*innen zukünftig ermöglichen, ungewünschten Beifang zu umgehen. Spezielle Öffnungen des „Flexnetzes“ ermöglichen es Tieren, auf welche es die Fischer*innen nicht abgesehen haben, zu entweichen. Besonders hohe Dorsch-Beifänge könnten mit der neuen Technik verhindert werden. [Süddeutsche Zeitung]

Prototyp für Projekt „Ocean Cleanup“ gestartet (11.07.16)

Mit einer schwimmenden Sammelanlage möchte der niederländische Erfinder Boyan Slat den großen Müllstrudel im Pazifik beseitigen. Der erste Prototyp wurde am vergangenen Wochenende in Den Haag vorgestellt. Ein Jahr lang dauern nun Tests, ob die Erfindung starken Wellengang und Stürme aushält. Fortschritte beim Kampf gegen die Verschmutzung der Weltmeere sind wichtig. Einer Untersuchung des World Economic Forums zufolge könnte im Jahr 2050 schon mehr Plastik in den Ozeanen schwimmen als Fische. [Klimaretter.info]

Erderwärmung leitet Meeressströmungen um (11.07.16)

Deutsche Forscher*innen haben in einer neuen Studie skizziert, wie die voranschreitende Erderwärmung auch zu Umwälzungen bei wichtigen Meeresströmungen führt. Alle westlichen subtropischen Randströme werden demnach wärmer, stärker und verschieben sich polwärts. Der Golfstrom ist die Ausnahme, da er nicht nur durch Wind angetrieben wird, sondern auch mit der sogenannten thermohalinen Zirkulation gekoppelt ist. Die Folgen der veränderten Meeresströmungen sind gravierend, besonders für die Tier- und Pflanzenwelt der Küstenregionen. [Der Standard]

Sea Sheperd weiht neues Patrouillenschiff ein (11.07.16)

Die Naturschutzorganisation Sea Sheperd hat nach anderthalb Jahren Bauzeit sein neues Patrouillenschiff „Ocean Warrior“ eingeweiht. Das mittlerweile fünfte Schiff der Sea-Shepherd-Flotte wurde im Hafen von Antalya in der Türkei zu Wasser gelassen. Die Organisation verfügt somit über ein Schiff, das mit den schnellsten Wildererschiffen weltweit mithalten kann. [klimaretter.info]

Bioplastik ist doch nicht umweltfreundlich (04.07.16)

Bioplastik ist meist in der Herstellung nicht nur teurer, sondern bietet auch gegenüber herkömmlichem Plastik keine ökologischen Vorteile. Das sagten Expert*innen des Umweltbundesamtes und der Deutschen Umwelthilfe. Dies seien auch die Gründe, warum sich die Materialien nicht Flächendeckend durchgesetzt hätten. [Spiegel Online]

Mückenplage (04.07.16)

Hitzewellen, Starkregen und Überschwemmungen erhöhen in den betroffenen Regionen in Deutschland die Gefahr einer Mückenplage. Davor warnt der Düsseldorfer Parasitologe Heinz Mehlhorn. Gerade in den Überschwemmungsgebieten hätten die Mücken oft keine natürlichen Feinde. Der fortschreitende Klimawandel steigert auch die Ausbreitung potenziell gefährlicher Stechmücken wie der Asiatischen Tigermücke, die bereits in Süddeutschland gesichtet wurde. [Klimaretter]

Schneealgen fördern Gletscherschmelze (04.07.16)

Schneealgen haben einen größeren Einfluss auf die Gletscherschmelze als bisher gedacht. Das haben Wissenschaftler*innen des Deutschen Geoforschungszentrums (GFZ) und britischer Universitäten herausgefunden. Die Süßwasser-Mikroorganismen Färben den Schnee dunkelrot und führen so zu einer erhöhten Wärmeaufnahme. [Klimaretter]

Große Tiere in der Nordsee (04.07.16)

Forscher*innen haben in der Nordsee einen Riesenhai und zwei Zwergwale beobachtet. Wie das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mitteilte, seien die Tiere zwar in der Nordsee beheimatet, tauchten aber nur selten in Küstennähe auf. Die Wale wurden in der Nähe des sogenannten Entenschnabels gesichtet, der Riesenhai beim Schutzgebiet Sylter Außenriff. [Spiegel Online]

Welt ohne Eis (04.07.16)

Sollten die Treibhausgasemissionen weiter ansteigen, könnte der Meeresspiegel allein durch die Eisschmelze der Antarktis bis 2500 um 15 Meter ansteigen. Das geht aus einer Studie der US-Wissenschaftler Rober DeConto und David Pollard hervor. Bei einem so rasanten Anstiege könnten schon in wenigen Jahrzehnten riesige Küstengebiete im Meer versinken. [Süddeutschland]

Tourist*innen verletzten Meeresschildkröte (04.07.16)

Am Havana Beach im Libanon haben Tourist*innen eine Karettschildkröte aus dem Meer gezogen und gequält. Das Tier, das auf der Liste der gefährdeten Arten steht, verletzte sich dabei am Kopf. Mitarbeiter*innen einer Tierschutzorganisation kümmerten sich um die Wunde, die Schildkröte erholt sich mittlerweile in einem geschützten Bereich. [Berliner Zeitung]

Kalifornien: Grundwasservorkommen gefunden (04.07.16)

Im US-Bundesstaat Kalifornien gibt es mehr Grundwasser als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Geolog*innen der Universität Stanford. Das Wasser soll sich in etwa 3.000 Meter Tiefe befinden und ist durch zahlreiche Öl- und Gasbohrungen in der Gegend bedroht. [der Standard] [die Zeit]

Rotfeuerfische im Mittelmeer (04.07.16)

Durch die steigenden Wassertemperaturen haben sich im Mittelmeer immer mehr giftige Rotfeuerfische angesiedelt. Das geht aus einer Studie britischer Wissenschaftler*innen im Fachmagazin Marine Biodiversity Records hervor. Die Fische kommen normalerweise im Roten Meer und im Indischen Ozean vor. Forscher*innen warnen vor einer weiteren Ausbreitung, die die Artenvielfalt gefährden könnte. [Berliner Zeitung]

Einweg oder Mehrweg? (04.07.16)

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert eine Lenkungsabgabe für PET-Einwegflaschen von 20 Cent. Einwegflaschen dominieren einer Studie des Bundes Getränkeverpackungen der Zukunft (BGVZ) des Instituts DIW Econ zufolge den deutschen Getränkemarkt. Der BGVZ lehnt die Abgabe ab. Sie würde Verbraucher*innen belasten, außerdem hätte sich die Ökobilanz der Einwegflasche mittlerweile sehr verbessert. Die DUH sieht aufgrund des höheren Ressourcenverbrauchs dennoch die Mehrwegflaschen als ökologischere Alternative. [Berliner Zeitung]

Werden Einwegflaschen ökologischer? (04.07.16)

Ein Bündnis aus 40 Unternehmen der Getränkeindustrie und -handel wollen Einwegflaschen in Zukunft besser Kennzeichnen. Dazu übergaben sie Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) eine entsprechende freiwillige Selbstverpflichtung, die sie bis 2017 umsetzen wollen. Umweltverbände, die die bisherige Kennzeichnung mehrfach als irreführend kritisiert hatten, halten die Selbstverpflichtung für nicht ausreichend. Sie fordern verbindliche Gesetze. [Focus] [Handelsblatt] [Süddeutsche Zeitung] [Spiegel Online]

Plankton beeinflusst See-Ökosysteme (28.06.16)

In Lunz haben Wissenschaftler*innen eine Versuchsreihe zum Einfluss von Migrationsbewegungen unterschiedlicher Planktonarten auf See-Ökosysteme gestartet. Erste Testergebnisse zeigen, dass Migration dauerhaft die Artenvielfalt stärkt. Das Projekt wird durch den Wissenschaftsfonds (FWF) finanziell unterstützt. [der Standard]

Neuer Fisch entdeckt (28.06.16)

US-Forscher*innen des Deep Reef Observation Projects haben in der Karibik eine neue Fischspezies entdeckt. Die so genannte Godzilla-Grundel wurde kürzlich im Fachblatt ZooKeys vorgestellt. Seinen Namen verdankt der eher kleine Fisch seinem überproportional großen Kopf. [der Standard]

Der Erfolg der Orca (28.06.16)

Orcas sind eines der am meisten verbreiteten Säugetiere. Einer neuen Studie aus der Fachzeitschrift Nature Communications zufolge liegt das an ihrer Aufteilung in unterschiedliche „Ökotypen“, mit unterschiedlichen Gewohnheiten. Die Autor*innen konnten dabei zwischen zwei verschiedenen Gruppen, den Fisch- und Säugertierfressern, unterscheiden. [die Zeit]

Mikroplastik schadet Barschen (28.06.16)

Mikroplastik im Wasser macht Barsche träge, verkürzt ihre Lebensdauer und schädigt den Laich. Das ist das Ergebnis einer schwedischen Studie der Universität Uppsala. Die EU setzte bisher auf freiwillige Industriemaßnahmen zur Bekämpfung des Problems. Dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) geht das nicht weit genug. Er fordert ein Verbot. [taz]

Ostsee: Suche nach den Fischernetzen (28.06.16)

Europäische Umweltverbände haben ein Projekt gestartet, um sogenannte Geisternetze aus der Ostsee zu fischen. Nach Schätzungen gehen in der Ostsee jedes Jahr etwa 10.000 Kunststoffnetze verloren und werden zu Todesfallen für Meerestiere. Die Netze sollen mit Eggen aus dem Wasser gefischt werden. [Spiegel Online]

USA: Blinder Höhlenfisch entdeckt (28.06.16)

Forscher*innen haben in den USA, im Bundestaat Texas, erstmals den Katzenwels Prietella phreatophila gefunden. Der Höhlenfisch kommt sonst nur in Mexiko vor. Die Fische stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten. [der Standard] [Spiegel Online]

Neue Bilder zum Korallensterben (28.06.16)

Das Korallensterben in den Weltmeeren breitet sich immer weiter aus. Vor allem vor den Küsten der USA sei der Schaden massiv. Das berichten Forscher*innen der US-amerikanischen Ozeanbehörde NOAA in Berufung auf Satellitendaten bei einem internationalen Symposium zu Korallenriffen. [Klimaretter]

Muscheln stecken sich mit Krebs an (28.06.16)

Krebs kann bei Muscheln ansteckend sein. Das geht aus einem Bericht im Fachblatt Nature hervor. Demnach können Krebszellen sich sogar zwischen unterschiedlichen Muschelarten ausbreiten. [der Standard]

BLTV ?
  • Was ist der BLTV?
  • Der BLTV ist ein eingetragener Verein und hat den Zweck, den gesamten Tauchsport zu fördern. Dies soll insbesondere durch die Unterstützung der Interessen der Tauchsportvereine und -abteilungen, die ihren Sitz innerhalb des Bundeslandes Bayern haben, erreicht werden. Der BLTV ist der Tauch-Fachverband im Bayerischen Landessport-Verband (BLSV) und Landesverband im Verband Deutscher Sporttaucher (VDST).

    Der BLTV wird gebildet von:
    Präsidium
    Sachabteilungen
    107 Mitglieds-Vereine und -Abteilungen
    278 Ausbilder
    23 Termine & Ausschreibungen

  • Tauch-Verein oder -Ausbilder in der Nähe von PLZ
    (die PLZ kann unvollständig angegeben werden)
BLTV-Card

Inhaber der BLTV-Card erhalten bei den unten angegebenen Kooperationspartnern einen Preisnachlass.

Actionsport Würzburg  
Atem Regler Service  
Tauchcenter-Atlantis  
Diving Centers Werner Lau  
Deep Blue Diving S.L.  
Duck's Dive Center  
Tauchschule Family Dive  
Indoor  
Int. Divers  
Fredy Kaindl  
Tauchschule Lutz Kamski  
Tauchsport Kusterer  
Lagona Divers  
Orca Reisen  
Orca Diveclubs  
Unica Diving  

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BLTV News
Augsburg  
ab 13.11 
Petra Anders, Josef Heindl • 05.08.16Fortbildungsseminar Medizin
Augsburg  
25.11 
Liebe Mitglieder des BLTV,

wie bereits mehrmals ausgeführt, laufen die Planungen für unsere neuen Trainer C Lehrgang Tauchen/Apnoe auf Hochtouren.

Es sind noch einige wenige Plätze frei, die wir gerne mit interessierten Tauchern, die die qualitativ hochstehende Ausbildung zum Trainer C in Angriff nehmen wollen, auffüllen wollen.
Die Resonanz bei unseren vergangenen Lehrgängen war äußerst positiv und nahezu alle erfolgreichen Absolventen dieses Kurses werden bereits heuer oder spätestens im nächsten Jahr ihre Ausbildung fortsetzen und den Tauchlehrer* in Angriff nehmen. Dadurch wird auch gewährleistet, dass die Vereine gut ausgebildete junge Tauchlehrer erhalten, die dann in die Fußstapfen der älteren Tauchlehrer treten können.

Also bitten wir euch, motiviert noch kurzentschlossene und interessierte Vereinsmitglieder. Manfred und sein Team stehen euch jederzeit für nähere Auskünfte zur Verfügung.

Ansonsten hoffen wir, viele von euch spätestens auf unserer Landesausbildertagung im Oktober in Würzburg wieder begrüßen zu dürfen.

Mit sportlichen Grüßen

Dieter Popel im Namen des Präsidiums und des Ausbildungsteams des BLTV
Walter Lamprecht • 01.08.16Medizinseminar mit Medizinpraxis
Dachau  
20.11 
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem Wettbewerb Quantensprung belohnen LOTTO Bayern und BLSV seit neun Jahren Sportvereine, die mit innovativen Ideen und außergewöhnlichen Aktionen neue Akzente setzen.

Gesucht werden Sportvereine, die mit attraktiven Angeboten neue Mitglieder gewinnen, oder Sportvereine, die sich aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen stellen. Überzeugen Sie uns von Ihrem Konzept und gewinnen bis zu 5000 Euro für Ihre Vereinskasse.

Das Bewerbungsformular und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.blsv.de/?id=4366

Der Wettbewerbszeitraum ist festgelegt bis zum 15. Oktober 2016.

Bitte kommen Sie auf uns zu, wenn Sie Fragen haben!

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!


Mit sportlichen Grüßen

Silke Rimbach
Marketing Referentin

Bayerischer Landes-Sportverband e.V.
Georg-Brauchle-Ring 93
80992 München
Telefon: +49 (0)89 / 15702-628
Fax: +49 (0)89 / 15702-565
E-Mail: silke.rimbach@blsv.de
URL: www.blsv.de

Sitz: München; Amtsgericht München VR4210
Vertreter (§ 26 BGB): Günther Lommer (Präsident), Jörg Ammon, Klaus Drauschke, Bernd Kränzle, Harald Stempfer


V129173
Heike Schwerdtner • 27.07.16Monoflossen-Workshop Westbad/Regensburg
Regensburg  
22.-23.10 
Dieses Jahr fand zum ersten Mal eine internationale Deutsche Jugendmeister im Unterwasserrugby statt. Das heißt, dass nicht nur deutsche Jugendmannschaften, sondern auch Mannschaften aus der Türkei und Tschechien am Start waren. Gastgeber vom 04.bis 05 Juni in Oberhausen war der TSA Sterkrade.
Nachdem die bayerischen Finswimmer/innen vom Schwandorfer Tauchsportclub heuer schon bei der Dt. Kinder- und Dt. Jugendmeisterschaft erfolgreich waren, wollten sie auch bei der 59. Dt. Meister- und Mastermeisterschaft bei der Titelvergabe mitkämpfen.
Nach zwei Jahren Ravenna, Italien als Austragungsort für den World Cup der Masters, fand er heuer in Prag, Tschechien statt. Über 200 Sportler/innen kämpften am 11. / 12.06. im Aquacentrum Sutka pool um die Medaillen.
Mittlerweile traditionell veranstaltet die BLTV Jugend um Ralf Günther mit seinem Team im Februar ein spezielles Ausbilderseminar im Jugendbereich. Auch dieses Jahr am Faschingswochende war das Seminar mit 20 Teilnehmern schon bald nach der Ausschreibung ausgebucht. Da in den letzten beiden Jahren zweimal hintereinander im Rahmen dieses Seminars gleichzeitig der gesamte SK „Tauchen mit Kindern“ durchgeführt wurde, wollte die Jugendleitung in diesem Jahr den Fokus auf nur 2 Schwerpunktthemen richten.
Die Umwelt kennen lernen, Wert schätzen und für uns neue Lebewesen suchen und finden. Dieses Wochenende vom 22. bis zum 24.April 2016 war es soweit, 26 Kinder fanden den Weg nach Oberhaching zum Kinderseminar. Das Thema Umwelt wurde ganz groß geschrieben bei den Jüngsten im BLTV.
Die deutsche Nationalmannschaft feiert ihre ersten Siege auf Weltmeisterschaftsbühne in der Geschichte des deutschen Unterwasserhockeys. Bei der Weltmeisterschaft in Stellenbosch, Südafrika, erreicht das Team unter Coach Paul van der Brakel den zehnten Platz, direkt hinter Topnationen wie den USA oder dem vorherigen Vizeweltmeister Großbritannien.

Foto: VDST, Ludwig Migl

Der Hecht (Esox lucius) wird Fisch des Jahres 2016.
Der Hecht ist eine der größten und bekanntesten heimischen Fischarten. Mit dem Hecht wurde eine Art gewählt, durch die die Zusammenhänge zwischen Natur- und Artenschutz sowie nachhaltiger, ver¬antwortungsvoller Naturnutzung verdeutlicht werden können. Wenn Ufer und Auen renaturiert oder in einem naturnahen Zustand erhalten werden, dienen sie dem Hecht als Rückzugsraum und Laichplatz. Damit wird einerseits der Bestand dieses von vielen Anglerinnen und Anglern geschätzten Speisefisches gesichert und gleichzeitig Lebensraum vieler weiterer Tier- und Pflanzenarten verbessert.
 

Vereine und Ausbilder mit PLZ ""