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Umwelt News

Im Mittelmeer wird es Ernst (24.04.17)

Rund 93 Prozent der Fischarten im Mittelmeer sind überfischt, zu diesem Ergebnis kam einewissenschaftlichen Studie, die die Europäische Union (EU) jüngst vorgestellt hat. Einige Arten stehen demnach auch kurz vor dem Aussterben. Ohne eine Umkehr der Fischereiindustrie werde es schon bald keinen Fisch mehr geben. [Welt]

Kaltes Wasser soll Riff retten (24.04.17)

Eine Gruppe aus Forscher*innen und Tourismusmanager*innen hat vorgeschlagen, in sechs Teilbereiche des Great Barrier Reefs kaltes Wasser zu pumpen, um die Korallenbleiche aufzuhalten. Das Projekt würde neun Millionen Euro kosten. Das Wasser soll aus tieferen Ozeanschichten kommen. Die Idee wurde der australischen Regierung übergeben. Kritiker sehen das Projekt als unnütz, da es nicht gegen die Versauerung der Meere helfe. Das Geld solle lieber in nachhaltigen Klimaschutz investiert werden. [klimaretter.info]

Great Barrier Reef vor dem Kollaps (24.04.17)

Das Sterben am größten Korallenriff der Welt geht weiter. Aufgrund einer außergewöhnlich starken Korallenbleiche in diesem und im vergangenen Jahr sind rund zwei Drittel aller Korallen am australischen Great Barrier Reef geschädigt. Forscher*innen warnen, dass die beschädigten Korallen so gut wie keine Überlebenschancen mehr haben. Die Wissenschaftler*innen gehen davon aus, dass die hohen Wassertemperaturen mit dem Klimawandel zusammenhängen und nicht, wie im letzten Jahr, mit dem Wetterphänomen „El Niño“. Auch der Wirbelsturm „Debbie“ vor zwei Wochen hat erhebliche Schäden verursacht. [Spiegel Online] [Kliamretter.info]

Klimawandel I: Mikroben reisen nach Europa (24.04.17)

Eine Studie von interdisziplinären Wissenschaftler*innen hat Saharastürme, die nach Europa ziehen, auf deren biologische Fracht untersucht. Laut Studie seien auf Sandkörnern ganze Gemeinschaften von sehr resistenten Mikroorganismen unterwegs. Doch die Wissenschaftler*innen interessierten sich vor allem für die im Schnee und Eis eingebetteten Organismen. Wenn die Mikroben im Sommer nach Europa ziehen, sind sie ungefährlich, da sie im Regen verdünnt werden und so eine geringe Gefahr sind. Doch werden sie von Eis im Gebirge umschlossen, können sie eine lange Zeit inaktiv überleben und kommen erst wieder zum Vorschein, wenn das Eis schmilzt. Da durch den Klimawandel verstärkt Eis schmilzt, kommen nun auch viele Mikroorganismen wieder zum Vorschein und können als Krankheitserreger eine Gefahr für Mensch und Umwelt werden. Deshalb fordern die Wissenschaftler*innen, dass schnellstmöglich ein Monitoring eingerichtet wird, um die Gefahren abschätzen zu können. [klimaretter.info]

Klimawandel II: Tropenmücken in Nordeuropa (24.04.17)

Immer häufiger kommen tropische Insekten als sogenannte invasive Art nach Europa. So auch die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus), die als Überträger vieler Krankheiten wie Gelbfieber, Zika und Dengue gilt. Durch die immer wärmer werdenden Temperaturen in Europa können die Tropen Mücken auch den Winter überstehen. Doch es gibt auch Verlierer des Klimawandels. Die Asiatische Buschmücke (Aedes japonicus), die schon jetzt hier lebt, ist an kältere Temperaturen angepasst und verliert langsam ihren Lebensraum. Generell könnte 2017 ein sehr gutes Jahr für Mücken sein. Aufgrund des warmen Winters sind Mücken schon zwei bis drei Wochen früher als erwartet unterwegs. [Spiegel Online]

(mehr/weniger Meldungen)

Sensationsfund: Höhlenfisch entdeckt (08.04.17)

Forscher*innen haben im tiefen Dunkel eines Flusssystems eine Höhlenfischart entdeckt. Er ist kreidebleich und seine Augen sind winzig, vermutlich lebt die Art schon seit 20.000 Jahren in diesem Flusssystem. Er wurde per Zufall von einem Hobbytaucher im Sickerwasser der Donau gefunden. Damit wurden bisherige wissenschaftliche Annahmen auf den Kopf gestellt, denn es galt, dass so nördlich gar keine Höhlenfische mehr vorkommen dürften, da sämtliche Süßwasserkanäle in der Eiszeit zugefroren waren. [Zeit]

Bundesnaturschutzgesetz ist 40 Jahre alt (08.04.17)

Das Bundesnaturschutzgesetz ist nun 40 Jahre alt geworden. Grund genug für den Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN), den Deutschen Naturschutzring (DNR) und den Deutschen Rat für Landespflege (DRL) eine Festveranstaltung zu organisieren. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth erinnerte in einer Ansprache daran, dass die Bedeutung des Naturschutzrechtes heute genauso groß ist wie vor 40 Jahren und durch Bevölkerungswachstum, Klimawandel und Wohlstand sogar noch wichtiger wird. Im Jahre 1976 hatte das geltende Reichsnaturschutzgesetz ausgedient und so erarbeiteten BBN, DNR und DRL im Auftrag des Bundesbeauftragten für Naturschutz, Prof. Bernhard Grzimek einen Entwurf für ein neues Bundesnaturschutzgesetz. [GALABAU] [BMUB] [DNR Pressemitteilung]

Mittelmeer: Mehr als 90 Prozent der Fischbestände sind überfischt (08.04.17)

Die gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Union hat untersucht, wie es um die Fischbestände im Mittelmeer steht. Demnach sind 93 Prozent aller Fischbestände überfischt. In den vergangenen 50 Jahren sind die Fischbestände um 34 Prozent und die Bestände der Meeressäuger um 41 Prozent geschrumpft. Die schätzungsweise 10.000 bis 12.000 Tierarten können nur nachhaltig geschützt werden, wenn die Politik schnell Schutzmaßnahmen ergreift. [Spiegel Online]

Wer einen Wal fängt, bekommt zwei (08.04.17)

An diesem Wochenende fängt in Norwegen wieder die Walfangsaison an. Dieses Jahr wurde die Fangquote von 880 auf 999 Zwergwale erhöht. Problematisch dabei ist, dass überwiegend Weibchen gefangen werden. Viele Weibchen sind zurzeit aber trächtig. Somit fangen die Walfänger jedes Mal zwei Tiere. Diese Tatsache wurde von einem Dokumentarfilm, der vergangenes Jahr in Norwegens öffentlich-rechtlichen Sender ausgestrahlt wurde, verdeutlicht. Weltweit beteiligen sich neben Norwegen nur noch Japan und Island an den Walfang. [taz]

Überfischung: Algen könnten eine gute Alternative sein (08.04.17)

Immer mehr Unternehmen entdecken die Alge als neuen Rohstoff. Algen sind einerseits eine Alternative für Fisch-Öle. Für eine Dose Omega-3-Fettsäure-Kapseln werden 600 Sardinen verarbeitet. Diese Fettsäuren stammen ursprünglich aus Algen, die die Fische über die Nahrung aufnehmen. Um die Ozeane vor Überfischung zu schützen, könnten Algen direkt geerntet werden. Auch als Alternative zu Rohöl kann man Algen benutzen. Expert*innen schätzen, dass unter der mitteleuropäischen Sonne Algen 22-mal mehr Öl liefern könnten als Raps. [taz]

Fisch mit einzigartigem Schmerzmittel entdeckt (01.04.17)

Säbelzahnschleimfische sind fünf Zentimeter große Fische, die in ihren Eckzähnen heroinartiges Gift produzieren. Die Fische beißen ihren Fressfeinden in den Mund. Doch das verursacht keinen Schmerz, sondern löst schmerzhemmende Lähmungen aus. Aus diesem einzigartigen Gift könnten Wissenschaftler*innen nun ein neues Scherzmittel gewinnen. Doch der Lebensraum des Fisches, das Great Barrier Reef, ist vom Aussterben bedroht. [Süddeutsche Zeitung] [Spiegel Online]

Plastikmode gegen die Weltmeereverschmutzung (01.04.17)

Jährlich landen Millionen von Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren, einen großen Anteil daran haben die Einweg-PET-Flaschen. Zwar hat Deutschland ein funktionierendes Pfandsystem, dennoch landen die Einwegflaschen früher oder später dennoch im Meer, da das meiste recycelte Plastik in andere Länder verschifft wird. Dabei kann Plastik auch für Kleidung verwendet werden. So nehmen nachhaltig denkende Kleidungshersteller heute zum Teil Plastik aus Flaschen als Grundlage für ihre Kleidung. Es lässt sich zwar nicht sagen, wie viele Plastikflaschen letztendlich zu Kleidung werden, aber der Trend steigt. [TAZ]

Naturkundemuseum | Berlins Natur neu entdecken – Naturkundemuseum App macht’s möglich (01.04.17)

24.03.2017. Das Museum für Naturkunde Berlin bringt mit „Naturblick“ eine App zur Erkundung der Berliner Natur heraus. Durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau & Reaktorsicherheit (BMUB) finanziert, werden neue Medien und digitale Technologien genutzt, um die Aufmerksamkeit für Stadtnatur zu stärken und Umweltbildung digital zu vermitteln. Die neue Smartphone App gibt allen Berlinern, aber insbesondere jungen Erwachsenen einen digitalen Zugang zur Natur. Wollen Sie endlich wissen was da im Garten zwitschert oder in der Strassenbahntrasse blüht, von welchem Baum die Blätter herunterfallen oder welcher Schmetterling Ihren Balkon besucht? Diese App hilft: leicht bedienbare Erkennung von Bäumen, Vögeln, Kräutern und Wildblumen, Amphibien, Säugetieren und Reptilien auf Ihrem Smartphone – immer griffbereit. Vogelstimmen können aufgenommen und automatisch bestimmt werden. Eine Kartenfunktion zeigt Naturorte in ihrer Nähe, die zum Erkunden oder Verweilen einladen. So können Sie ohne viel Vorwissen Pflanzen und Tiere bestimmen und im Kontext der Stadt verstehen. Die vollständige Pressemitteilung können Sie [hier abrufen.]

Great Barrier Reef in großer Gefahr (17.03.17)

Den Korallen im Great Barrier Reef geht es gar nicht gut, sie bleichen aus und drohen so zu sterben. Ein Hauptproblem ist das wärmer werdende Wasser. Die Korallen leben in einer Gemeinschaft mit Algen, welche sie auch gleichzeitig mit Nahrung versorgen. Die Algen stoßen giftige Stoffe aus, um sich gegen das warme Wasser zu schützen, daraufhin stoßen die Korallen die Algen ab. Dadurch sind sie unterversorgt und bleichen aus. [Zeit]

Auch Mangroven leiden unter dem Klimawandel (17.03.17)

Im vergangenen Jahr gab es ein vermehrtes Mangrovensterben im Norden Australiens. Grund dafür waren extreme Wetterbedingungen. Anfang 2016 sind auf 1.000 Kilometer Küste 7.400 Hektar Mangroven abgestorben. Laut Wissenschaftler*innen führten drei Ursachen zu dem großflächigen Verlust. Ab 2011 fiel deutlich weniger Niederschlag über dem Wald, dazu kam eine besonders starke Dürre 2015/2016. Das Wetterphänomen „El Niño“ habe den Meeresspiegel außerdem um 20 cm sinken lassen. Mangroven sind natürliche Schutzbarrieren für Küsten und besonders anfällig für Klimaveränderungen [klimaretter.info]

Ozeane erwärmen sich schneller als gedacht (17.03.17)

Die Ozeane sind ein guter Wärmespeicher für die Erde. Mehr als 90 Prozent der Extrawärme speichern die Meere. Doch diese erwärmen sich anscheinend schneller als gedacht. 2013 dachten die Forscher*innen, dass sich die Ozeane kaum noch erwärmen würden. Nun zeigt sich aber, dass sich die Meere 13 Prozent schneller erwärmen als gedacht. Diese Fehleinschätzung beruhte darauf, dass es in den vergangenen Jahrzehnten kaum nennenswerte Messungen zu diesem Thema gab. Nun haben die Wissenschaftler*innen die alten Daten rekonstruiert und haben diese mit Computersimulationen überprüft, verifiziert, auf umliegende Areale übertragen und mit heutigen Ergebnissen verglichen. Demnach heizen sich die Ozeane jedes Jahrzehnt um 0,12 Grad auf. [Spiegel Online]

Hohe Sterberate in Norwegens Lachsgehegen (17.03.17)

In Norwegens Aquakulturen erreichen 19 Prozent der Fische nicht die Schlachtreife. Ein Hauptgrund dafür ist die Lachslaus. Dieser Parasit ernährt sich von der Haut und dem Blut der Fische und frisst sie letztlich bei lebendigem Leib auf. Eine Umweltschutzorganisation hat herausgefunden, dass pro Lachs bis zu 110 Parasiten kommen, erlaubt sind aber nur 0,5 pro Fisch. Um den Befall zu bekämpfen, wurden bislang tonnenweise Chemikalien und Medikamente ins Wasser gekippt. Das belastet aber die Gewässer zunehmend, zudem entwickelten die Parasiten Resistenzen. Deshalb versuchen die Züchter die Lachslaus mechanisch zu entfernen, was ein großer Stressfaktor ist und die hohe Sterblichkeit verursacht. Nur durch artgerechte Haltung könnte man den Parasiten eindämmen. Doch das würde den Gewinn schmälern und das möchte die norwegische Regierung nicht, da die Fischzucht als das „neue Öl“ betrachtet wird. [taz]

Plastikmüll: Media Markt und Saturn ziehen nach (17.03.17)

Auch Media Markt und Saturn wollen sich ab April 2017 von Plastiktüten verabschieden, so heißt es in einer Pressemitteilung. Demnach sollen die Plastiktüten nur noch bis zum Ende dieses Jahres angeboten werden. Man wolle stattdessen auf recycelte und langlebige PET-Beutel setzen. [Berliner Zeitung]

Sehr seltene Walart konnte gefilmt werden (17.03.17)

Taucher konnten zufällig Video-Aufnahmen von den sehr scheuen True-Walen machen. Dank der Videos konnten die Tiere besser untersucht werden. Durch DNA-Tests konnte schon bestätigt werden, dass die Tiere im Bereich der Azoren und Kanaren leben. Wie viele Individuen es auf der Welt gibt, ist unklar. Sie kommen nur sehr selten zum Atemholen an die Oberfläche. Ihre Nahrung nehmen die Tiere in 3.000 Meter Tiefe auf. [Süddeutsche Zeitung] [Spiegel Online]

Mikroplastik im Meer: Reifen und Kleidung verschmutzen am meisten (06.03.17)

Eine neue Untersuchung der Weltnaturschutzunion (IUCN) hat ergeben, dass vor allem synthetische Kleidung und Autoreifen für die Verschmutzung der Meere verantwortlich sind. 35 Prozent des Plastikabfalls stamme aus der Kleidung und 28 Prozent aus Autoreifen. Durch regelmäßiges Waschen und Fahren gelangen Mikroplastikteilchen in Grundwasser und Meere. [Spiegel Online]

Meereis in der Antarktis so klein wie noch nie (06.03.17)

Daten des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) haben ergeben, dass das Meereis, das die Antarktis umschließt, auf seinem geringsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen ist. Wettersatelliten haben am 13. Februar eine Fläche von 2,28 Millionen Quadratkilometern gemessen. Das ist geringer, als der bisherige Negativrekord von 1997 mit 2,29 Millionen Quadratkilometern. Noch seien die Daten nur vorläufig, man müsse weitere sammeln. Denn bisher wuchs der Eispanzer der Antarktis trotz des Klimawandels. Aus diesem Grund ist auch nicht klar, ob der Klimawandel an dem Eisrückgang verantwortlich ist. [Spiegel Online]

Grönlands Gletscher schmelzen immer schneller. (06.03.17)

Grönlands Gletscher tauen immer schneller ab, das rasante Tempo erstaunt Wissenschaftler*innen, denn der Klimawandel allein kann nicht schuld sein. Ein katalysierender Faktor ist die Reflektion des Lichtes auf der Eisschicht. Ein weiterer Faktor sind teilweise Jahrhunderte alte Rußschichten, die unter anderem aus europäischen Fabriken und kanadischen Waldbränden stammen. Die dunkle Schicht auf dem Schnee erwärmt sich, die darunterliegenden Schichten tauen. Eine dritte und nicht weniger gefährliche Ursache sind Mikroorganismen, die in fingerdicken Löchern leben und ihre Umgebung erwärmen. Auch Algen machen dem Eispanzer zu schaffen. Die Algen wachsen auch außerhalb der Schmelzlöcher und können die kalten Wintermonate extrem gut überstehen. Auch Dauerlicht im Sommer verstärkt das Wachstum. [Süddeutsche Zeitung]

Seetang vs. Koralle: CO2 könnte den Kampf entscheiden (06.03.17)

Seetang und Korallen kämpfen seit je her um den besten Platz am Meeresboden. Dabei geht der Kampf so weit, dass sich beide Lebensformen mit chemischen Substanzen bekämpfen. Doch Wissenschaftler*innen haben nun beobachtet, dass der Kampf zugunsten des Seetangs ausgeht. Sie konnten mithilfe von Experiment belegen, dass der Seetang je mehr CO2 im Wasser gelöst ist, desto mehr Gifte produziert. Und in den letzten Jahrzehnten gelangt immer mehr CO2 in die Ozeane. Auch die Überfischung der Ozeane hat Auswirkungen: Einige Korallenarten senden Duftstoffe aus, die bestimmte Fische anlocken. Diese fressen dann die Algen und sichern so den Lebensraum der Korallen. Doch da es immer weniger solcher Fische gibt, sind die Korallen immer mehr auf sich alleine gestellt. Zudem sind die Korallen durch erwärmtes Wasser ohnehin schon geschwächt. Wenn das Wasser zu warm wird, kommt es zu einer Bleiche, bei der die Korallen ihre symbiotischen Partner, das sind Algen, die Photosynthese betreiben, abstoßen. [Süddeutsche Zeitung]

Sauerstoffarme Meere werden zum Risiko für Fische (06.03.17)

Aufgrund des Klimawandels erwärmen sich die Weltmeere. Im warmen Wasser kann sich aber schlechter Sauerstoff lösen. Dadurch gibt es immer mehr sauerstoffarme Gebiete. Seit 1960 hat sich der Sauerstoffgehalt in den Meeren um zwei Prozent verringert. Zusätzlich durchmischen sich die Wasserschichten in den Ozeanen durch die erwärmte obere Wasserschicht schlechter, sodass in den tiefen Gewässern ein viel höherer Sauerstoffverlust zu messen ist. Das ist nicht nur für Fische schlecht, sondern fördert auch Bakterien, die ohne Sauerstoff leben. Diese produzieren als Abfallprodukt Lachgas, welches ein starkes Klimagas ist. So wird der Klimawandel beschleunigt. [klimaretter.info]

BLTV ?
  • Was ist der BLTV?
  • Der BLTV ist ein eingetragener Verein und hat den Zweck, den gesamten Tauchsport zu fördern. Dies soll insbesondere durch die Unterstützung der Interessen der Tauchsportvereine und -abteilungen, die ihren Sitz innerhalb des Bundeslandes Bayern haben, erreicht werden. Der BLTV ist der Tauch-Fachverband im Bayerischen Landessport-Verband (BLSV) und Landesverband im Verband Deutscher Sporttaucher (VDST).

    Der BLTV wird gebildet von:
    Präsidium
    Sachabteilungen
    106 Mitglieds-Vereine und -Abteilungen
    283 Ausbilder
    37 Termine & Ausschreibungen

  • Tauch-Verein oder -Ausbilder in der Nähe von PLZ
    (die PLZ kann unvollständig angegeben werden)
BLTV-Card

Inhaber der BLTV-Card erhalten bei den unten angegebenen Kooperationspartnern einen Preisnachlass.

Actionsport Würzburg  
Atem Regler Service  
Diving Centers Werner Lau  
Deep Blue Diving S.L.  
Duck's Dive Center  
Int. Divers  
Fredy Kaindl  
Tauchschule Lutz Kamski  
Tauchsport Kusterer  
Lagona Divers  
Orca Reisen  
Orca Diveclubs  
Unica Diving  

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BLTV News
Hubert Sinzig • 25.04.17Bauer Kompressor Betreiberseminar
Sonthofen  
28.10. 
Hubert Sinzig • 25.04.17Bauer Kompressor Technikseminar
Sonthofen  
29.10. 
Vrbnik, Krk, Kroatien  
29.09.-03.10. 
Die BLTV Finswimmer/innen des TSC Schwandorf starteten bei der Sachsenmeisterschaft am 11. / 12. 02. Erfolgreich in die Wettkampfsaison 2017.
Liebe Tauchsportfreunde,
die voraussichtlichen Termine für unsere diesjährige Landestauchlehrerprüfung* sind von unserer Ausbildungsleiterin Sabine wie folgt terminiert worden:

Vorbereitungswochenende am 05.05.-07.05.2017, Altdorf bei Landshut

Prüfungswochenende für TL* und TL** Theorie am 09.06.-10.06.2017, Altdorf

Praxisprüfung SV. Marina, Lapin, Kroatien vom 24.06.-02.07.2017
Ich verweise namens unserer Tauchausbildercrew auf die bereits angekündigten Voraussetzungen. Da sich schon einige angemeldet haben und wir frühzeitig die Quartiere bestellen und Zimmer blocken müssen, bittet Sabine um schnellstmögliche verbindliche Anmeldung bei ihr.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit sportlichen Grüßen
Dieter Popel
im Namen der Tauchlehrerausbildungscrew des BLTV

Foto:© Mario Merkel

Die Flunder (Platichthys flesus) wird Fisch des Jahres 2017.
Die Plattfischart wurde vom VDST gemeinsam mit dem Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) zum Fisch des Jahres 2017 gewählt. Die Flunder ist ein ausgesprochen wanderfreudiger Fisch, der als Jungfisch teilweise vom Meer in die Flüsse einschwimmt. „Mit der Flunder als Fisch des Jahres 2017 wollen wir gemeinsam darauf aufmerksam machen, dass die Meere und Flüsse untrennbare Lebensräume darstellen und vielen Fischarten durch Querbauwerke wie zum Beispiel Wehre die natürlichen Wandermöglichkeiten genommen werden“, so die Präsidentinnen des DAFV, Dr. Christel Happach-Kasan und des BfN, Prof. Dr. Beate Jessel, in einer gemeinsamen Erklärung. Zudem werde mit der Wahl auf die Verschmutzung der Lebensräume in Küstennähe, die Gefahr von Überfischung durch die Berufsfischerei und die Gefährdung durch Ausbaggerung der Flüsse hingewiesen, so die Expertinnen weiter. Denn von den Veränderungen der Lebensräume durch Ufer- und Querverbauungen, Regulierungsmaßnahmen oder Schadstoffbelastungen ist nicht nur die Flunder, sondern sind auch viele andere Fischarten und aquatische Lebewesen betroffen.
Am Wochenende des 5./6. Novembers 2016 starteten die BLTV Finswimmer/innen des TSC Schwandorf beim Junior Europacup in Gliwice, Polen. Hier ging es für unsere Sportler darum, sich auch international gegen Athleten aus Polen, Tschechien, Estland, Russland, Litauen, Weißrussland, England, Deutschland und der Türkei zu beweisen.
Die 39. Süddeutsche Meisterschaft bildete den Abschluss der Wettkampfsaison 2016 für die BLTV Finswimmerinnen. Am 29. / 30. Oktober kämpften sie in Freiburg gegen die Teilnehmerinnen aus den Vereinen der Landesverbände Sachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Württemberg, Baden, Thüringen, Bayern und Saarland um die Süddeutschen Meistertitel.
 

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