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Umwelt News

Flussfilmfest Berlin – Das Wild & Scenic Film Festival On Tour vom 20. bis 22. Januar 2017 im Kino Moviemento, Kreuzberg, Berlin (16.01.17)

Die GRÜNE LIGA lädt mit dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), GETIDOS, GegenStrömung und weiteren Partnern vom 20. bis 22. Januar 2017 zum Flussfilmfest ins Kino Moviemento in Berlin-Kreuzberg ein und holt damit zum zweiten Mal das Wild & Scenic Film Festival aus Nevada City (Kalifornien, USA) nach Europa. Ergänzt wird das Programm mit Flussfilmen aus Deutschland, Europa und anderen Teilen der Welt. In berauschenden Bildern nimmt das Festival die Besucher_innen mit auf eine abenteuerliche Reise, zeigt wilde Ströme, entlegene Gegenden, gefährdete Tiere und engagierte Menschen, die für den Erhalt dieser kostbaren Lebensräume kämpfen. Das Flussfilmfest Berlin feiert die Schönheit und die biologische Vielfalt frei fließender Flüsse und thematisiert zugleich die rasant fortschreitende Gefährdung und Zerstörung der Artenvielfalt unter und über der Wasseroberfläche. Einer der diesjährigen Schwerpunkte wird die Faszination alpiner Wildflüsse sein, für deren Erhalt Umweltschützer, Wildwasser-Abenteurer, Angler und die lokale Bevölkerung gemeinsam kämpfen. In den Alpen und auf dem Balkan drohen die letzten mitteleuropäischen Wildflüsse einem beispiellosen Wasserkraftboom zum Opfer zu fallen, der auch vor geschützten Gebieten und Nationalparks nicht halt macht. Informationen zu dem Programm finden Sie unter [GRÜNE LIGA]

Weitsicht für die Nordsee - Trübe Aussichten? - Nährstoffeinträge belasten unsere Gewässer! am 07. Februar 2017 in Oldenburg (16.01.17)

Die überhöhte Nährstoffanreicherung ist eines der schwerwiegendsten ökologischen Probleme der deutschen Nordsee. So lautet die vorläufige Bewertung, die Bundesregierung und die Küstenländer im Rahmen der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie vorgenommen haben. Zwar sind die Nährstoffe Stickstoff und Phosphat für das Leben an Land und im Meer unbedingt erforderlich, zu viel davon führt jedoch zu Überdüngung und verursacht schwerwiegende Veränderungen des Ökosystems im Meer und es kommt zu übermäßigem Wachstum von kleinen Algen, wie das Wasser stark trüben. Durch den Lichtmangel sterben größere Pflanzenarten, die am Meeresboden nicht genug Licht bekommen, wie das Seegras. Mit dem Verschwinden der Seegraswiesen und Algenwälder gehen Lebensräume verloren, die als Schutz, Nahrungsquelle und Kinderstube für viele Meerestiere dienen – u.a. das Seepferdchen, das mittlerweile fast aus der Nordsee verschwunden ist. Obwohl die Meere in Sachen Ökosystemdienstleistungen, vom CO2-Speicher bis zum Erholungsgebiet, unersetzbar sind, ist diese massive Belastung der Nordsee mit Nährstoffen aus dem Binnenland kaum Thema im öffentlichen Diskurs. Woher die Überdüngung kommt, lässt sich an eindrücklichen Zahlen belegen: Über 700 Millionen Tiere werden jährlich in Deutschland gemästet, größtenteils in intensiv wirtschaftenden Betrieben. In der Folge entstehen 191 Millionen Kubikmeter flüssiger Wirtschaftsdünger. Gleichzeitig verfügen die intensiv wirtschaftenden Betriebe oft nicht über ausreichend Fläche, um die Gülle auszubringen. Das Ergebnis: Zu viel Wirtschaftsdünger wird auf zu wenig Fläche ausgebracht, die Nitrateinträge belasten unser Grundwasser und gelangen zudem in die Gewässer und Meere. Meeresschutz kann nur gemeinsam mit allen beteiligten AkteurInnen gelingen. Der BUND möchte deshalb gemeinsam mit Ihnen die Belastungen der Nordsee mit Nährstoffen erörtern und Lösungsansätze diskutieren – für einen langfristigen Schutz der Meere. Alle Informationen finden Sie hier: [BUND]

Japans größtes Korallenriff weitgehend tot (16.01.17)

Eine japanische Tageszeitung hat unter Berufung auf das Umweltministerium berichtet, dass über 70 Prozent des größten japanischen Korallenriffs vom Ausbleichen betroffen sind. Korallen sind Nesseltiere, welche symbiotisch mit Algen zusammen leben. Wenn die Wassertemperatur zu heiß wird, werden die Algen giftig und von den Korallen abgestoßen. Ist es zu lange zu warm sterben die Korallen ab. In einer UN-Studie wird gesagt, dass ohne eine Senkung der CO2-Emissionen noch in diesem Jahrhundert 99 Prozent aller Korallenriffe abgestorben sein werden. [Spiegel Online]

Fischkonsum gefährdet 800 Millionen Menschen (16.01.17)

Eine Studie der Universität Kiel, die von der Umweltorganisation WWF in Auftrag gegeben wurde, besagt, dass der aktuelle Fischkonsum der westlichen Industrienationen die Lebensgrundlage von circa 800 Millionen Menschen bedroht. Allein Europa importiert ein Viertel des Fischbedarfs aus Entwicklungsländern der Südhalbkugel. Dort sinken die Bestände und die Preise steigen, sodass Fisch als wichtiges Grundnahrungsmittel für viele zu teuer werden könnte. Laut den Autor*innen der Studie sei es möglich, den weltweiten Fischbedarf zu decken, wenn das Fischereimanagement verbessert würde. Voraussetzung dafür sei, das Ökosystem Ozean im Ganzen zu betrachten, Raubfischerei besser zu verhindern und gesunde Fischbestände zum globalen Ziel zu erklären. [taz]

Mikroplastik in Kosmetik soll verboten werden (16.01.17)

Gewässer und Ozeane sind immer stärker mit Mikroplastik belastet. Diese Mikropartikel gelangen nicht nur durch Plastikmüll ins Wasser, sondern auch durch Kosmetika. Da sich daran viele Giftstoffe sammeln, fordern Greenpeace, Teile der SPD, Grüne, Linke, Umwelt- und Verbraucherschutzverbände ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetika. Ein Mikroplastik-Experte beim Umweltbundesamt (UBA) kritisierte eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Umfrage zu einem generellen Verbot, da nicht alle Plastikarten gleich seien. Das UBA fordert deshalb ganz allgemein, dass schwer abbaubare Substanzen, egal ob „klassische“ Chemikalien oder Plastik, nicht in die Umwelt gelangen sollten. [taz]

Ältester Schwertwal gestorben (16.01.17)

Die leicht erkennbare Orca-Dame J2 aus dem „j-Pod“, einer Gruppe aus 25 Tieren, wurde schätzungsweise 105 Jahre alt. Zum letzten Mal wurde „Granny“ (zu Deutsch: Oma) am 12. Oktober gesichtet, als sie ihre Gruppe in eine Meeresbucht im Norden von Washington führte. Die Gruppe tauchte zwar wieder auf, aber ohne J2. Mit Bedauern veröffentlichte das Center for Whale Research, welches die Wahlgruppe seit Jahren beobachtete einen Nachruf. [Süddeutsche Zeitung]

Gigantischer Eisberg droht in der Antarktis abzubrechen (16.01.17)

Eine Fläche von etwa 5.000 Quadratkilometern droht von der Haupteismasse Larsen-C-Schleiffels abzubrechen. Somit wird vermutlich ein neuer Eisberg in der Größe vom Saarland entstehen, wenn es wirklich zu dem Abbruch kommt. Schon seit längerem wurde hier ein Riss festgestellt, doch jetzt hat sich dieser um 18 Kilometer verlängert, somit wird der Koloss nur noch von einer 20 Kilometer langen Eisbrücke gehalten, die ebenfalls zu brechen droht. [Focus] [taz] [Spiegel Online] [klimaretter.info]

Der Artensterben-Dominoeffekt (16.01.17)

Veränderte Klimaverhältnisse können zu vermehrtem Artensterben führen. Zusätzlich kann es zu einem Domino-Effekt kommen, da dadurch auch andere Arten betroffen sind. Wissenschaftler des Senckenberg-Forschungszentrums haben erforscht, welche Arten besonders bedroht sind. Sie untersuchten 300 Pflanzenarten und entsprechende bestäubende Insektenarten sowie 51 Vogelarten in 13 europäischen Regionen. Demnach verkraften Pflanzen das Aussterben von Insekten leichter als umgekehrt, da Pflanzen häufig von mehreren Insektenarten bestäubt werden. Umgekehrt haben sich viele Insektenarten aber nur auf eine ganz bestimmte Pflanze spezialisiert. Auch Vögel ernähren sich von verschiedenen Insektenarten, sodass diese das Artensterben teilweise komprimieren können. Die Wissenschaftler warnen, dass das Artensterben ein größeres Ausmaß hat, als bisher angenommen. [Spiegel Online]

Korallen: Das Sterben geht weiter (16.01.17)

In einer Studie, welche im Fachmagazin Nature Scientific Reports veröffentlich wurde, berechnen Wissenschaftler*innen der Universität Miami, wann und wo welches Korallenriff von der Korallenbleiche betroffen ist. Das Resultat lautet, dass im Jahre 2043 jedes Korallenriff unter der Korallenbleiche leiden wird und am Ende des Jahrhunderts 99 Prozent aller weltweiten Korallenriffe abgestorben sind. Diese Berechnung ist allerdings unter der Annahme entstanden, dass der weltweite CO2- Ausstoß gleichbleibt. Schon seit Jahren beobachten die Forscher*innen, dass überall auf der Welt Korallen bleichen, da die Weltmeere immer wärmer werden. Durch das neue Berechnungsmodell erhoffen sich die Wissenschaftler*innen, einzelne Riffe besser und gezielter schützen zu können. [klimaretter.info]

(mehr/weniger Meldungen)

Konflikt ums Wasser könnte sich zuspitzen (04.01.17)

Im tibetischen Hochland entspringen einige der mächtigsten Flüsse der Welt. Die chinesische Regierung baut viele Staudämme, um den wachsenden Energiehunger des Reichs der Mitte zu stillen. Viele andere Staaten wie Indien oder Thailand sind direkt davon betroffen, wenn die Flüsse als wichtigste Wasserlieferanten weniger Wasser mit sich führen. Dies könnte im Konfliktfall zu einem wichtigen Druckmittel für die chinesische Regierung werden. Verschärft wird das Problem durch den Klimawandel. Immer mehr Gletscher schmelzen immer rasanter ab. [süddeutsche Zeitung]

Artensterben auf der Welt eindämmen (04.01.17)

Am Samstag ging die UN-Biodiversitätskonferenz im mexikanischen Cancún zu ende. Der Artenschutz soll weltweit stärker auf der politischen Agenda berücksichtigt werden. Neue Strategien in Fischerei, Tourismus und Landwirtschaft wurden besprochen. Auch Bestäuberinsekten spielten bei den Verhandlungen eine große Rolle, da sie eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen. Eine „Koalition der Willigen“ hat sich gegründet, die sich für den Schutz von Bienen und anderen Insekten einsetzen wird. Umweltschutzverbände wie der BUND reagierten ernüchtert und kritisierten die Ergebnisse als „unzureichend“. [Morgenpost] [Deutsche Welle]

Immer mehr Störche ziehen im Winter nicht mehr weg (04.01.17)

In Bayern wurden mehr als 250 Störche registriert, die den Winter in Deutschland verbringen. Sogar Jungvögel, die eigentlich früher als die Altvögel ihr Sommerquartier verlassen, sind in Deutschland geblieben. Im brandenburgischen Kötzin ist ein Storch mit dem Namen „Paulchen“ seit acht Jahren nicht mehr in die Ferne geflogen. Grund dafür sei, dass die Tiere im Winter auch hier genug zu fressen fänden. [Spiegel Online]

2016 ist bisher heißestes Jahr (04.01.17)

Nachdem schon 2014 und 2015 die wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen waren, wird nun auch das diesjährige Jahr neue Rekorde brechen. Im Durchschnitt lag die Welt-Durchschnittstemperatur bei 14,94 Grad Celsius. Das ist eine Zunahme von 0,06 Grad Celsius im Vergleich zu den Vorjahren. Laut Wissenschaftler*innen der Weltwetterorganisation WMO könnte dieses Jahr 1,2 Grad wärmer sein, als im vorindustriellen Zustand. September und Oktober waren die ersten, nach 16 Rekordmonaten, die nicht den Temperaturrekord gebrochen haben. Besonderes Sorgen machen sich die Wissenschaftler*innen um die Meerestemperaturen. Die Eisdecke in Alaska hatte im November so wenig Eis, wie noch nie. Je kleiner die Eisdecke ist, desto weniger Licht wird reflektiert. Die Meere werden also immer wärmer. [Spiegel Online]

Obama stellt Arktisgebiete unter Schutz (04.01.17)

Der Noch-US-Präsident Barack Obama hat seinen Nachfolger Donald Trump vor vollendete Tatsachen gestellt und zusammen mit der kanadischen Regierung große Gebiete in der Arktis und dem Atlantik unter Schutz gestellt. Dadurch sind die Gebiete auch vor risikoreichen Ölbohrungen geschützt. Die arktischen Gebiete sind etwa so groß wie Spanien, außerdem wurden 31 unterseeische Canyons geschützt. Alle fünf Jahre werde neu geprüft, ob die Gebiete weiter geschützt werden sollen. Obama legt seinen Nachfolgern nahe, mögliche Auflösungen von Schutzgebieten nur mit der Entscheidung des Kongresses zu tun. [Spiegel Online]

China will Elfenbeinhandel verbieten (04.01.17)

Die Volksrepublik China verbietet den Handel mit Elfenbein. In China gilt Elfenbein als Statussymbol und der wachsende materielle Wohlstand im Reich der Mitte lässt die Nachfrage stark steigen. Das Elfenbein stammt vor allem aus Wilderei und führte dazu, dass die Elefantenpopulation um ein Drittel im Zeitraum zwischen 2007 bis 2014 zurückgegangen ist. Tierschützer begrüßen den Schritt. [Spiegel Online]

Kuriose Bärtierchen - Liebesspiel im Moos (17.12.16)

Forscher vom Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz und von der Universität Stuttgart haben zum ersten Mal Bärtierchen bei der Paarung gefilmt. [F.A.Z.] [idw] [idw] [iflscience] [iflscience]

Fischfangquoten in der Nordsee sind jetzt beschlossene Sache (17.12.16)

Im nächsten Jahr dürfen Fischer mehr Fisch an Land ziehen als noch 2016. So erhöhen sich vor allem beim Kabeljau und noch deutlicher beim Seelachs die erlaubten EU-Fangquoten. Bundesernährungsminister Christian Schmidt kommentierte, dass sich die Quoten auszahlten und sich die Fischbestände schon in wenigen Jahren erholen würden. [Deutschlandfunk] [Spiegel]

Fische aus Aquakulturen mit Chemikalien belastet (17.12.16)

Die Umweltorganisation Greenpeace hat herausgefunden, dass bei 32 Proben aus konventioneller Aquakultur die Chemikalie Ethoxyquin nachweisbar ist. Die Werte von 50 Mikrogramm pro Kilogramm wurden deutlich überschritten. Nur Fische aus Bio-Aquakulturen unterschritten diesen Grenzwert. Ethoxyquin ist ein Antioxidationsmittel, welches verwendet wird, um Fischfutter haltbarer zu machen. Das Gesundheitsrisiko dieser Chemikalie ist aber noch umstritten. [taz]

Plastikflaschenlobby wegen You-Tube-Video in Rage (13.12.16)

Ein neu erschienener Werbespot einer Trinkwassersprudlerfirma hat die PET-Flaschenindustrie verärgert. Bekannte Schauspieler der Mittelalterserie „Game of Thrones“ setzen sich darin gegen die Plastikflaschenflut ein. Im drei-Minuten-Film bringt ein Mitarbeiter des Filmsets Wasser in Plastikflaschen für den Schauspieler Thor Bjornsson und wird dabei von einer Nonne (Hanna Waddingham) verfolgt, welche unablässig „Shame“ ruft. Als der Wasserträger ankommt, kritisiert Bjornsson den Plastikflaschenkonsum und empfiehlt den Wassersprudler. Der Werbespot hat Millionen von Aufrufe auf You Tube. Die PET-Flaschenindustrie hat sich nun eingeschaltet und klagt gegen die Firma wegen falscher Aussagen. [Klimaretter]

Weiterer Discounter will auf Plastiktüten verzichten (13.12.16)

Nun will auch Penny im Zeichen der Nachhaltigkeit komplett auf Plastiktüten verzichten. Am 07.12. wurde der Bezug von Plastiktüten gestoppt, im folgenden Jahr sollen alle Filialen komplett plastiktütenfrei sein. Allerdings sollen die Restbestände noch verkauft werden. Der Nabu begrüßte den Schritt. [Berliner Zeitung]

Binnengewässer verändern sich durch Klimawandel (13.12.16)

Wissenschaftler*innen um Jean-François Pekel haben im Fachmagazin „Nature“ eine Studie veröffentlicht, in der sie Satellitenbilder von Binnengewässern seit 1984 verglichen haben. Dabei stellten sie fest, dass mancherorts Wasserflächen um fast 90.000 Quadratmetern zurückgegangen sind. An anderen Orten kam es jedoch zu einer Zunahme von Wasserflächen in einer Höhe von 184.000 Quadratmetern. Vor allem der mittlere Osten und Zentralasien leiden unter der Wasserverknappung. Am deutlichsten kann man dies am Aralsee sehen. Grund für die Zunahmen von Wasserflächen ist in der Regel der Bau von Staudämmen. [Spiegel Online]

Massensterben am Great Barrier Reef (05.12.16)

Am Great Barrier Reef findet derzeit die schlimmste Korallenbleiche seit Jahren statt. So sind im nördlichen Teil des Korallenriffs vor Australien bereits mehr als zwei Drittel aller Korallen tot, auf manchen Korallenbänken gibt es gar keine lebenden Korallen mehr. Als Grund werden vor allem die Klimaerwärmung und die damit erhöhten Meerestemperaturen angesehen. [Spiegel]

Bremer Forscher haben genug von der Korallenbleiche und greifen selbst ein (05.12.16)

Korallen sind widerstandsfähige Meeresbewohner, eigentlich können sie hohe Temperaturen vertragen. Das Problem, wie es Andreas Kuzmann vom Bremer Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) beschreibt, ist, dass die Korallen wegen des erwärmten Wassers unter Stress stehen und so ausbleichen. Außerdem fallen Korallen vielen Fressfeinden zum Opfer. Eine Lösung wäre, die Tiere unter einem Unterwasserzelt zu züchten und sie dann, wenn sie robust und stark sind in den gefährdeten Gebieten abzuwerfen. Dazu muss noch weitere Forschung betrieben werden. [Spiegel]

Vertragstaatenkonferenz über biologische Vielfalt in Cancun beginnt (05.12.16)

Zahlreiche Staats- und Regierungsvertreter*Innen sowie Nichtregierungsorganisationen treffen sich im mexikanischen Cancún, um über die Bewahrung der Biodiversität zu debattieren. Die Zwischenbilanz der UN-Dekade Biologische Vielfalt dürfte negativ ausfallen. Die Deutsche Umwelthilfe fordert von der EU und der Bundesregierung „die unverzichtbaren Leistungen der Ökosysteme anzuerkennen und alle umweltschädlichen Subventionen bis 2020 einzustellen“. [Finanzen.net] [Deutsche Welle] [Informationsdienst Wissenschaft]

Deutschland wird viel gelobt (02.12.16)

Obwohl der Klimaschutzplan 2050 hierzulande viel kritisiert worden ist, wurde Deutschland auf der Klimakonferenz dafür stark gelobt. Denn Deutschland ist einer der wenigen Staaten, die konkrete Ziele aufstellen, aufgelistet für einzelne Ressorts wie Verkehr oder Landwirtschaft. Nur die USA haben einen ähnlich genauen Plan, dieser braucht aber Jahrzehnte länger, um die gleichen Ziele zu schaffen. Außerdem ist ein Klimawandel-Leugner der neue US-Präsident. Auch aus diesem Grund wird von Deutschland eine Vorreiterrolle in der EU erwartet und verlangt. [taz]

COP 22 ist vorbei (02.12.16)

Die UN-Klimakonferenz ist vorbei. Alle Beteiligten sind insgesamt zufrieden, auch wenn auf der Abschlusssitzung noch kräftig diskutiert wurde. Außerdem wurde das historisch bedeutende Treffen von den US-Wahlen überschattet, was aber große Staaten, wie China oder Indien nicht davon abhielt, an ihren Klimaplänen festzuhalten. Dennoch beginnt jetzt erst die Arbeit. Das „Forum der verwundbaren Länder“ (VCF) möchte zwischen 2030 und 2050 komplett auf erneuerbare Energien umstellen, um Druck auf die Industriestaaten aufzubauen. Ob und wie aber alle Pläne durchgesetzt werden, bleibt abzuwarten. An Erfolgen muss weiter gearbeitet werden. Und Europa eine neue Vorbildfunktion annehmen. [taz] [süddeutsche Zeitung] [Spiegel Online] [klimaretter.info]

Klimawandel verändert auch Lebewesen (02.12.16)

17 Wissenschaftler*innen haben im Fachmagazin Science einen Report veröffentlicht, der besagt, dass die Erderwärmung bei mehr als 80 Prozent von 94 untersuchten ökologischen und biologischen Systemen Veränderungen hervorrufe. Diese Veränderungen zeige sich nicht nur im gesamten untersuchten Ökosystem, sondern auch im Erbgut einzelner Lebewesen. Laut dem Report sei die komplette Ernährungssicherheit der Menschheit bedroht, da mit geringer werdender genetischer Vielfalt bei Nutzpflanzen, weiterer Überfischung und zu warmen Wintern mit Ernteunsicherheiten zu rechnen ist. [klimaretter.info]

Wissenschaftler haben stärkstes Tier der Welt gefunden. (02.12.16)

Japanische Wissenschaftler*innen haben Palmendiebe auf ihre Stärke getestet. Diese bis zu 40 Zentimeter großen Tiere können mit ihren Scheren bis zu 3.300 Newton zupacken, das entspricht 336 Kilogramm Gewicht. Im Vergleich sieht das stärkste Säugetier ziemlich alt aus. Der Löwe kann gerade mal mit 1.700 Newton zubeißen, der Mensch mit bescheidenen 700 Newton. Doch der Palmendieb ist nicht das stärkste Landtier. Alligatoren sollen zufolge noch stärker zubeißen können. Das allgemein stärkste Tier ist Berechnungen zufolge der Weiße Hai. Das wurde aber noch nicht experimentell bewiesen [Spiegel Online]

BLTV ?
  • Was ist der BLTV?
  • Der BLTV ist ein eingetragener Verein und hat den Zweck, den gesamten Tauchsport zu fördern. Dies soll insbesondere durch die Unterstützung der Interessen der Tauchsportvereine und -abteilungen, die ihren Sitz innerhalb des Bundeslandes Bayern haben, erreicht werden. Der BLTV ist der Tauch-Fachverband im Bayerischen Landessport-Verband (BLSV) und Landesverband im Verband Deutscher Sporttaucher (VDST).

    Der BLTV wird gebildet von:
    Präsidium
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Unica Diving  

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BLTV News
Uwe Scherner • 09.01.17VDST SK Süsswasser-Biologie (Kurs 6)
Fridolfinger Weiher bei 83413 Fridolfing  
20.-21.05 
Uwe Scherner • 09.01.17VDST SK Süsswasser-Biologie (Kurs 5)
Fridolfinger Weiher bei 83413 Fridolfing  
06.-07.05 
Die Formulare findet Ihr hier: PDF oder DOC.
Die Abgabe eines Lastschriftmandates ist nur erforderlich, wenn sich die Kontodaten Eures Vereins gegenüber der letzten Meldung 2016 geändert haben oder Ihr auf Lastschrifteinzug umstellen wollt (bitte das Formular bei der Schatzmeisterin unter schatzmeister@bltv-ev.de bestellen).
Schatzmeister • 04.01.17 BLTV Mitgliedermeldung 2017 (Word)
Formular zur Mitgliedermeldung 2016 für alle BLTV-Vereine
Schatzmeister • 04.01.17 BLTV Mitgliedermeldung 2017
Formular (zum Ausdrucken) zur Mitgliedermeldung 2017 für alle BLTV-Vereine
Grimm Sepp • 02.01.17Technikseminar Atemregler
Langdorf  
21.10 
Langdorf  
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Grimm Sepp • 02.01.17Aufbaukurs Nachttauchen
Langdorf  
07.-08.07 
Grimm Sepp • 02.01.17Spezialkurs Trockentauchen
Langdorf  
01.-02.04 
Grimm Sepp • 02.01.17DTSA Nitrox *
Langdorf  
19.-20.05 
Grimm Sepp • 02.01.17Aufbaukurs Orientierung
Langdorf  
12.-13.05 
Grimm Sepp • 02.01.17Aufbaukurs Gruppenführung
Langdorf  
02.-03.06 

Foto:© Mario Merkel

Die Flunder (Platichthys flesus) wird Fisch des Jahres 2017.
Die Plattfischart wurde vom VDST gemeinsam mit dem Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) zum Fisch des Jahres 2017 gewählt. Die Flunder ist ein ausgesprochen wanderfreudiger Fisch, der als Jungfisch teilweise vom Meer in die Flüsse einschwimmt. „Mit der Flunder als Fisch des Jahres 2017 wollen wir gemeinsam darauf aufmerksam machen, dass die Meere und Flüsse untrennbare Lebensräume darstellen und vielen Fischarten durch Querbauwerke wie zum Beispiel Wehre die natürlichen Wandermöglichkeiten genommen werden“, so die Präsidentinnen des DAFV, Dr. Christel Happach-Kasan und des BfN, Prof. Dr. Beate Jessel, in einer gemeinsamen Erklärung. Zudem werde mit der Wahl auf die Verschmutzung der Lebensräume in Küstennähe, die Gefahr von Überfischung durch die Berufsfischerei und die Gefährdung durch Ausbaggerung der Flüsse hingewiesen, so die Expertinnen weiter. Denn von den Veränderungen der Lebensräume durch Ufer- und Querverbauungen, Regulierungsmaßnahmen oder Schadstoffbelastungen ist nicht nur die Flunder, sondern sind auch viele andere Fischarten und aquatische Lebewesen betroffen.
Am Wochenende des 5./6. Novembers 2016 starteten die BLTV Finswimmer/innen des TSC Schwandorf beim Junior Europacup in Gliwice, Polen. Hier ging es für unsere Sportler darum, sich auch international gegen Athleten aus Polen, Tschechien, Estland, Russland, Litauen, Weißrussland, England, Deutschland und der Türkei zu beweisen.
Die 39. Süddeutsche Meisterschaft bildete den Abschluss der Wettkampfsaison 2016 für die BLTV Finswimmerinnen. Am 29. / 30. Oktober kämpften sie in Freiburg gegen die Teilnehmerinnen aus den Vereinen der Landesverbände Sachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Württemberg, Baden, Thüringen, Bayern und Saarland um die Süddeutschen Meistertitel.
Vizepräsidentin Ausbildung Sabine Herde und Sachabteilungsleiter Apnoe Franz Schleibinger freuen sich sehr, mit Dr. Stephan Endraß einen weiteren kompetenten Apnoetauchlehrer in den Reihen der bayrischen Apnoeausbilder begrüßen zu dürfen.
Jugend • 15.10.16 Bericht Jugendfahrt Elba 2016
Apnoe • 15.10.16 Atemlos auf Krk
„Ein bisschen durchgeknallt, diese Apnoetaucher.“ Diese Feststellung bestätigte sich auf wohltuende Weise bei unserem Tauchausflug nach Kroatien vom 29. September 2016 bis zum 03. Oktober. Nach dem Motto weit, tief, lang, aber so entspannt wie möglich, machten sich 14 Apnoetaucher, begleitet von 2 Gerätetauchern auf den Weg nach Vrbnik an der Ostküste der Insel Krk.
Apnoe • 21.09.16 Apnoe auf Gozo
Dieses Jahr hat der Bayrische Landestauchsportverband seinen jährlich stattfindenden Apnoe-Workshop auf Gozo bei Malta auch für Nicht-Bayern ausgeschrieben. Glück für mich! Ich bin Hessin und habe einen Nachrückerplatz ergattert. Ich hatte als VDST-Apnoe 3*- Taucherin schon an tollen Workshops in Kas teilgenommen und habe mich jetzt darauf gefreut, Gozos spektakuläre Unterwasserlandschaft mit Höhlen, Bögen und Wracks ohne Luft zu erkunden.
 

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