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Umwelt News

Great Barrier Reef in großer Gefahr (17.03.17)

Den Korallen im Great Barrier Reef geht es gar nicht gut, sie bleichen aus und drohen so zu sterben. Ein Hauptproblem ist das wärmer werdende Wasser. Die Korallen leben in einer Gemeinschaft mit Algen, welche sie auch gleichzeitig mit Nahrung versorgen. Die Algen stoßen giftige Stoffe aus, um sich gegen das warme Wasser zu schützen, daraufhin stoßen die Korallen die Algen ab. Dadurch sind sie unterversorgt und bleichen aus. [Zeit]

Auch Mangroven leiden unter dem Klimawandel (17.03.17)

Im vergangenen Jahr gab es ein vermehrtes Mangrovensterben im Norden Australiens. Grund dafür waren extreme Wetterbedingungen. Anfang 2016 sind auf 1.000 Kilometer Küste 7.400 Hektar Mangroven abgestorben. Laut Wissenschaftler*innen führten drei Ursachen zu dem großflächigen Verlust. Ab 2011 fiel deutlich weniger Niederschlag über dem Wald, dazu kam eine besonders starke Dürre 2015/2016. Das Wetterphänomen „El Niño“ habe den Meeresspiegel außerdem um 20 cm sinken lassen. Mangroven sind natürliche Schutzbarrieren für Küsten und besonders anfällig für Klimaveränderungen [klimaretter.info]

Ozeane erwärmen sich schneller als gedacht (17.03.17)

Die Ozeane sind ein guter Wärmespeicher für die Erde. Mehr als 90 Prozent der Extrawärme speichern die Meere. Doch diese erwärmen sich anscheinend schneller als gedacht. 2013 dachten die Forscher*innen, dass sich die Ozeane kaum noch erwärmen würden. Nun zeigt sich aber, dass sich die Meere 13 Prozent schneller erwärmen als gedacht. Diese Fehleinschätzung beruhte darauf, dass es in den vergangenen Jahrzehnten kaum nennenswerte Messungen zu diesem Thema gab. Nun haben die Wissenschaftler*innen die alten Daten rekonstruiert und haben diese mit Computersimulationen überprüft, verifiziert, auf umliegende Areale übertragen und mit heutigen Ergebnissen verglichen. Demnach heizen sich die Ozeane jedes Jahrzehnt um 0,12 Grad auf. [Spiegel Online]

Hohe Sterberate in Norwegens Lachsgehegen (17.03.17)

In Norwegens Aquakulturen erreichen 19 Prozent der Fische nicht die Schlachtreife. Ein Hauptgrund dafür ist die Lachslaus. Dieser Parasit ernährt sich von der Haut und dem Blut der Fische und frisst sie letztlich bei lebendigem Leib auf. Eine Umweltschutzorganisation hat herausgefunden, dass pro Lachs bis zu 110 Parasiten kommen, erlaubt sind aber nur 0,5 pro Fisch. Um den Befall zu bekämpfen, wurden bislang tonnenweise Chemikalien und Medikamente ins Wasser gekippt. Das belastet aber die Gewässer zunehmend, zudem entwickelten die Parasiten Resistenzen. Deshalb versuchen die Züchter die Lachslaus mechanisch zu entfernen, was ein großer Stressfaktor ist und die hohe Sterblichkeit verursacht. Nur durch artgerechte Haltung könnte man den Parasiten eindämmen. Doch das würde den Gewinn schmälern und das möchte die norwegische Regierung nicht, da die Fischzucht als das „neue Öl“ betrachtet wird. [taz]

Plastikmüll: Media Markt und Saturn ziehen nach (17.03.17)

Auch Media Markt und Saturn wollen sich ab April 2017 von Plastiktüten verabschieden, so heißt es in einer Pressemitteilung. Demnach sollen die Plastiktüten nur noch bis zum Ende dieses Jahres angeboten werden. Man wolle stattdessen auf recycelte und langlebige PET-Beutel setzen. [Berliner Zeitung]

Sehr seltene Walart konnte gefilmt werden (17.03.17)

Taucher konnten zufällig Video-Aufnahmen von den sehr scheuen True-Walen machen. Dank der Videos konnten die Tiere besser untersucht werden. Durch DNA-Tests konnte schon bestätigt werden, dass die Tiere im Bereich der Azoren und Kanaren leben. Wie viele Individuen es auf der Welt gibt, ist unklar. Sie kommen nur sehr selten zum Atemholen an die Oberfläche. Ihre Nahrung nehmen die Tiere in 3.000 Meter Tiefe auf. [Süddeutsche Zeitung] [Spiegel Online]

(mehr/weniger Meldungen)

Mikroplastik im Meer: Reifen und Kleidung verschmutzen am meisten (06.03.17)

Eine neue Untersuchung der Weltnaturschutzunion (IUCN) hat ergeben, dass vor allem synthetische Kleidung und Autoreifen für die Verschmutzung der Meere verantwortlich sind. 35 Prozent des Plastikabfalls stamme aus der Kleidung und 28 Prozent aus Autoreifen. Durch regelmäßiges Waschen und Fahren gelangen Mikroplastikteilchen in Grundwasser und Meere. [Spiegel Online]

Meereis in der Antarktis so klein wie noch nie (06.03.17)

Daten des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) haben ergeben, dass das Meereis, das die Antarktis umschließt, auf seinem geringsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen ist. Wettersatelliten haben am 13. Februar eine Fläche von 2,28 Millionen Quadratkilometern gemessen. Das ist geringer, als der bisherige Negativrekord von 1997 mit 2,29 Millionen Quadratkilometern. Noch seien die Daten nur vorläufig, man müsse weitere sammeln. Denn bisher wuchs der Eispanzer der Antarktis trotz des Klimawandels. Aus diesem Grund ist auch nicht klar, ob der Klimawandel an dem Eisrückgang verantwortlich ist. [Spiegel Online]

Grönlands Gletscher schmelzen immer schneller. (06.03.17)

Grönlands Gletscher tauen immer schneller ab, das rasante Tempo erstaunt Wissenschaftler*innen, denn der Klimawandel allein kann nicht schuld sein. Ein katalysierender Faktor ist die Reflektion des Lichtes auf der Eisschicht. Ein weiterer Faktor sind teilweise Jahrhunderte alte Rußschichten, die unter anderem aus europäischen Fabriken und kanadischen Waldbränden stammen. Die dunkle Schicht auf dem Schnee erwärmt sich, die darunterliegenden Schichten tauen. Eine dritte und nicht weniger gefährliche Ursache sind Mikroorganismen, die in fingerdicken Löchern leben und ihre Umgebung erwärmen. Auch Algen machen dem Eispanzer zu schaffen. Die Algen wachsen auch außerhalb der Schmelzlöcher und können die kalten Wintermonate extrem gut überstehen. Auch Dauerlicht im Sommer verstärkt das Wachstum. [Süddeutsche Zeitung]

Seetang vs. Koralle: CO2 könnte den Kampf entscheiden (06.03.17)

Seetang und Korallen kämpfen seit je her um den besten Platz am Meeresboden. Dabei geht der Kampf so weit, dass sich beide Lebensformen mit chemischen Substanzen bekämpfen. Doch Wissenschaftler*innen haben nun beobachtet, dass der Kampf zugunsten des Seetangs ausgeht. Sie konnten mithilfe von Experiment belegen, dass der Seetang je mehr CO2 im Wasser gelöst ist, desto mehr Gifte produziert. Und in den letzten Jahrzehnten gelangt immer mehr CO2 in die Ozeane. Auch die Überfischung der Ozeane hat Auswirkungen: Einige Korallenarten senden Duftstoffe aus, die bestimmte Fische anlocken. Diese fressen dann die Algen und sichern so den Lebensraum der Korallen. Doch da es immer weniger solcher Fische gibt, sind die Korallen immer mehr auf sich alleine gestellt. Zudem sind die Korallen durch erwärmtes Wasser ohnehin schon geschwächt. Wenn das Wasser zu warm wird, kommt es zu einer Bleiche, bei der die Korallen ihre symbiotischen Partner, das sind Algen, die Photosynthese betreiben, abstoßen. [Süddeutsche Zeitung]

Sauerstoffarme Meere werden zum Risiko für Fische (06.03.17)

Aufgrund des Klimawandels erwärmen sich die Weltmeere. Im warmen Wasser kann sich aber schlechter Sauerstoff lösen. Dadurch gibt es immer mehr sauerstoffarme Gebiete. Seit 1960 hat sich der Sauerstoffgehalt in den Meeren um zwei Prozent verringert. Zusätzlich durchmischen sich die Wasserschichten in den Ozeanen durch die erwärmte obere Wasserschicht schlechter, sodass in den tiefen Gewässern ein viel höherer Sauerstoffverlust zu messen ist. Das ist nicht nur für Fische schlecht, sondern fördert auch Bakterien, die ohne Sauerstoff leben. Diese produzieren als Abfallprodukt Lachgas, welches ein starkes Klimagas ist. So wird der Klimawandel beschleunigt. [klimaretter.info]

Sauerstoffarmut bedroht die Meere (21.02.17)

Forscher*innen des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung haben in der Fachzeitschrift "Nature" eine Studie veröffentlicht, die besagt, dass die Meere im Vergleich zu 1960 immer weniger Sauerstoff beinhalten. Dies ist vor allem für größere Meeresbewohner kritisch. Verantwortlich für den Rückgang des Sauerstoffgehalts sind die steigenden Meerestemperaturen. Zudem schwächt zu warmes Wasser die Umwälzung der Wasserschichten, sodass die unteren Wasserschichten immer weniger mit Sauerstoff versorgt werden. Besonders betroffen ist das Nordpolarmeer mit einem Verlust von 7,6 Prozent. [Spiegel Online]

Discounter belohnt Verbraucher für Umweltschutz (21.02.17)

Künftig kann man beim Einkauf in Penny-Märkten mit der Nutzung der hauseigenen „Recyclingtasche“ einen Rabatt von 10 Cent erhalten. Außerdem spendet Penny zusätzlich 10 Cent an einen gemeinnützigen Verein. Penny ist einer der ersten Discounter, der komplett auf Plastiktüten verzichtet. Es werden nur noch Plastiktüten aus Restbeständen verkauft, bis diese aufgebraucht sind. [Berliner Zeitung]

Tiefsee: hohe Konzentration von Schadstoffen (21.02.17)

Ein Forscherteam der Universität Newcastle haben ferngesteuerte U-Boote in den Mariannengraben (11.033 Meter Tiefe) und den Kermadecgraben (10.047 Meter) geschickt und Flohkrebse eingefangen. Die Flohkrebse wurden untersucht und waren mit großen Mengen von PCB (polychlorierte Biphenyle) und PDBE (polybromierte Diphenylether) belastet. Die PCB-Werte waren fünfzigmal höher als in Krabben, die im stark belasteten Fluss Liao He gefunden wurden. Der Fund ist deshalb so brisant, da man bisher angenommen hatte, dass die Tiefsee einer der letzten unberührten Orte der Welt ist. Bisher gibt es allerdings keine Referenzdaten zu dem Fund, deshalb ist das Ergebnis unter Wissenschaftlern umstritten. [Süddeutsche Zeitung] [Spiegel Online]

Die Wildgans wird ein Problem für die Bauern (21.02.17)

Noch bis vor wenigen Jahren waren Wildgänse in Ostfriesland sehr selten. Doch nun vermehren sie sich immer mehr und werden damit zu einer Plage für die Bauern. Denn sie picken im Winter die Wintersaat aus dem Boden. Außerdem scheiden sie die unverdauten Reste sehr schnell wieder auf den Wiesen aus. Dadurch wird das Gras für die Kühe ungenießbar. [Welt]

400 Grindwale in Neuseeland gestrandet (21.02.17)

Vor kurzem strandeten an der neuseeländischen Küste mehr als 400 Wale. Über 300 Wale sind bereits am Strand verendet, es gilt als das größte Walsterben, dass Neuseeland je gesehen hat. Die 500 freiwilligen Helfer versuchen, die noch lebenden Tiere mit Wasser zu begießen, und haben sie zugedeckt. Die Meeressäuger können ein Gewicht von bis zu drei Tonnen erreichen und werden bis zu 8 Meter lang. [BerlinerZeitung]

Plastikmüll weltweites Problem (21.02.17)

Forscher der norwegischen Universität Bergen haben einen gestrandeten Cuvier-Schnabelwal untersucht und in seinem Magen 30 Plastiktüten gefunden. Die Speckschicht war sehr dünn und der Verdauungstrakt leer, das Tier scheint ausgehungert gewesen zu sein. Die Forscher*innen gehen davon aus, dass das Tier gelitten haben muss. Auch bei anderen gestrandeten Walen hatte man in den vergangenen Jahren Plastik im Verdauungstrakt gefunden. Im Ozean treibendes Plastik ist ein weltweites Problem. Nicht nur Meeressäuger, auch Seevögel leiden immer häufiger darunter. [Spiegel Online]

Mangrovenwald durch Kohlekraftwerk in Gefahr (21.02.17)

In Bangladesch wächst der Energiehunger. Um den zu stillen, baut die Regierung neue Kohlekraftwerke. Doch eines soll ausgerechnet am größten Mangrovenwald der Welt entstehen. Umweltschützer sind besorgt, da die Kohle über den Seeweg zum Kraftwerk transportiert werden müsste. Dafür müsste aber auch die Fahrrinne vertieft werden. Durch den entstehenden Kohlestaub gäbe es laut UNESCO-Expert*innen außerdem massive Luft- und Wasserverschmutzungen. Umweltschützer*innen verweisen darauf, dass Mangrovenwälder natürliche Küstenschützer sind. Die Schäden, die immer wieder durch Stürme entstehen, sind in Mangrovenwäldern erheblich geringer. Mit dem Schutz von Mangrovenwäldern würde der Staat viel Geld sparen und zugleich die Umwelt schützen. [Süddeutsche Zeitung]

Costa Rica: Auch im Paradies gibt es dunkle Seiten (21.02.17)

Seit den 1980er Jahren betreibt Costa Rica einen hohen Aufwand, um die dortige Flora und Fauna zu schützen. Inzwischen ist mehr als die Hälfte des Landes wieder aufgeforstet, der Ökotourismus boomt und Umweltschutz ist ein Schulfach geworden. Doch auch in Costa Rica ist nicht alles umweltfreundlich. Shrimpszüchter haben Mangrovenwälder abgeholzt, um ihre Zuchtbetriebe besser ausbauen zu können. Auch die Tatsache, dass Costa Rica ein Entwicklungsland ist, treibt den Umweltschutz nicht unbedingt voran. Auf den Ananas-, Kaffee- und Bananenplantagen werden Monokulturen betrieben, die gedüngt und gespritzt werden. [klimaretter.info]

Die Wildgans wird ein Problem für die Bauern (11.02.17)

Noch bis vor wenigen Jahren waren Wildgänse in Ostfriesland sehr selten. Doch nun vermehren sie sich immer mehr und werden damit zu einer Plage für die Bauern. Denn sie picken im Winter die Wintersaat aus dem Boden. Außerdem scheiden sie die unverdauten Reste sehr schnell wieder auf den Wiesen aus. Dadurch wird das Gras für die Kühe ungenießbar. [Welt]

400 Grindwale in Neuseeland gestrandet (11.02.17)

Vor kurzem strandeten an der neuseeländischen Küste mehr als 400 Wale. Über 300 Wale sind bereits am Strand verendet, es gilt als das größte Walsterben, dass Neuseeland je gesehen hat. Die 500 freiwilligen Helfer versuchen, die noch lebenden Tiere mit Wasser zu begießen, und haben sie zugedeckt. Die Meeressäuger können ein Gewicht von bis zu drei Tonnen erreichen und werden bis zu 8 Meter lang. [BerlinerZeitung]

Plastikmüll weltweites Problem (11.02.17)

Forscher der norwegischen Universität Bergen haben einen gestrandeten Cuvier-Schnabelwal untersucht und in seinem Magen 30 Plastiktüten gefunden. Die Speckschicht war sehr dünn und der Verdauungstrakt leer, das Tier scheint ausgehungert gewesen zu sein. Die Forscher*innen gehen davon aus, dass das Tier gelitten haben muss. Auch bei anderen gestrandeten Walen hatte man in den vergangenen Jahren Plastik im Verdauungstrakt gefunden. Im Ozean treibendes Plastik ist ein weltweites Problem. Nicht nur Meeressäuger, auch Seevögel leiden immer häufiger darunter. [Spiegel Online]

Mangrovenwald durch Kohlekraftwerk in Gefahr (11.02.17)

In Bangladesch wächst der Energiehunger. Um den zu stillen, baut die Regierung neue Kohlekraftwerke. Doch eines soll ausgerechnet am größten Mangrovenwald der Welt entstehen. Umweltschützer sind besorgt, da die Kohle über den Seeweg zum Kraftwerk transportiert werden müsste. Dafür müsste aber auch die Fahrrinne vertieft werden. Durch den entstehenden Kohlestaub gäbe es laut UNESCO-Expert*innen außerdem massive Luft- und Wasserverschmutzungen. Umweltschützer*innen verweisen darauf, dass Mangrovenwälder natürliche Küstenschützer sind. Die Schäden, die immer wieder durch Stürme entstehen, sind in Mangrovenwäldern erheblich geringer. Mit dem Schutz von Mangrovenwäldern würde der Staat viel Geld sparen und zugleich die Umwelt schützen. [Süddeutsche Zeitung]

Artenvielfalt per Erbgut bestimmen (03.02.17)

Um das Vorkommen von Meereslebewesen nachzuweisen, waren bisher Fangeinsätze teils mit Schleppnetzen vonnöten. Inzwischen genügt eine Wasserprobe. Daraus werden genetische Rückstände – sogenannte Umwelt-DNS – entnommen, die in einem zweiten Schritt bestimmt werden können. [Tagesspiegel]

Flussrenaturierungsprogramm: Blaues Band Deutschland (03.02.17)

Das Bundeskabinett hat ein Investitionsprogramm zur Renaturierung von Bundeswasserstraßen beschlossen. Vorgeschlagen hatten das Programm „Blaues Band Deutschland“ das Verkehrs- und das Umweltministerium. Zur Umsetzung des Bundesprogramms werden ein Zeitraum von 30 Jahren und ein jährlicher Investitionsbedarf von 50 Millionen Euro angesetzt. [Zeit] [BMUB-Pressemitteilung]

Krabben „klonen“ Anemonen (03.02.17)

Wissenschaftler*innen haben herausgefunden, dass Lybia-Krabben Seeanemonen „klonen“ können. Diese nur wenige Zentimeter großen Meeresbewohner halten in ihren Scheren jeweils eine Anemone. Kommt ein Artgenosse zu nah, wedeln die Tiere mit ihren Ärmchen, um den Feind zu vertreiben. Wo die Anemonen herkamen, war bislang unklar. Nun fanden die Forscher*innen heraus, dass die Krabben ihre Zierde praktisch klonen. In einem Experiment schnitt die Krabbe die Anemone in zwei Hälften. Beide Hälften wuchsen daraufhin zu zwei genetisch gleichen Tieren an. In einem weiteren Experiment wurden zwei Krabben zusammengetan. Eine Krabbe hatte eine Anemone, die andere keine. Die eine Krabbe teilte ihre Anemone in zwei Stücke, der Artgenosse eroberte eine der beiden Stücke. Da nun jeder eine Anemone hatte, konnten sich beide wieder zwei “klonen“. [Süddeutsche Zeitung] [Spiegel Online]

Berechtigte Angst um den Golfstrom? (03.02.17)

Der Golfstrom ist die Heizung von Europa. Wasser erwärmt sich im Golf von Mexiko, fließt nach Nord-Osten, kühlt sich ab, sinkt nach unten und fließt nach Süden zum Kap der Guten Hoffnung. Und von dort wieder zurück in den Golf von Mexiko. Damit der Strom so funktioniert, wie er funktioniert, ist nicht nur die Wassertemperatur von Bedeutung, sondern auch der Salzgehalt. Damit haben sich nun amerikanische Forscher*innen beschäftigt. Nach den Berechnungen der Forscher*innen könnte aufgrund eines „Salzimports“ im Südatlantik die Dichte des Wassers steigen. Dieses erhitzt sich nicht mehr richtig und der Golfstrom würde seine Funktion als Heizung verlieren. Zusätzlich könnte durch den Klimawandel und die abschmelzenden Eisflächen bei Grönland viel Süßwasser hinzukommen, sodass das Wasser an Dichte verliert und nicht mehr absinkt. Es könnte zu einer positiven Rückkopplung kommen. Allerdings zeigen aktuelle Zahlen, dass die Strömungen im Golfstrom bisher stabil sind. [Spiegel Online]

Klimawandel schwächt Wirtschaft (03.02.17)

Mehr als 400 Milliarden Euro Schaden durch den Klimawandel – das ist laut einem Bericht der Europäischen Umweltagentur EEA die Schadenssumme, die in den Ländern der EU sowie in Norwegen, Island und Lichtenstein seit den 1980er Jahren entstanden ist. Vor allem der Mittelmeerraum sei betroffen. Auch in der Zukunft wird besonders Südeuropa durch Hitzewellen und weniger werdenden Niederschlag in Mitleidenschaft gezogen. In absoluten Zahlen ist Deutschland mit 79 Milliarden Euro am stärksten betroffen. Danach kommt Italien (60 Milliarden Euro) und Frankreich mit 53 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt führen aber Tschechien, Kroatien und Ungarn die Liste an. [kliamretter.info]

Forscher erforschen Meeresströmungen (03.02.17)

Ein Team der University of California San Diego in La Jolla möchte mit Schwarmrobotern genauere Messergebnisse von Meeresströmungen erzielen. Die einzelnen Roboter sind ungefähr blumentopfgroß und schwimmen in einer Tiefe von bis zu 10 Metern. Sie sind mit Bojen vernetzt, welche über Akustiksignale ein dreidimensionales Bild übermitteln können. Ziel des Projektes ist, dass die Ausbreitung von Plankton, aber auch die von Ölfilmen oder giftigen Algenblüten besser vorhersehbar wird. [Spiegel Online]

BLTV ?
  • Was ist der BLTV?
  • Der BLTV ist ein eingetragener Verein und hat den Zweck, den gesamten Tauchsport zu fördern. Dies soll insbesondere durch die Unterstützung der Interessen der Tauchsportvereine und -abteilungen, die ihren Sitz innerhalb des Bundeslandes Bayern haben, erreicht werden. Der BLTV ist der Tauch-Fachverband im Bayerischen Landessport-Verband (BLSV) und Landesverband im Verband Deutscher Sporttaucher (VDST).

    Der BLTV wird gebildet von:
    Präsidium
    Sachabteilungen
    106 Mitglieds-Vereine und -Abteilungen
    282 Ausbilder
    41 Termine & Ausschreibungen

  • Tauch-Verein oder -Ausbilder in der Nähe von PLZ
    (die PLZ kann unvollständig angegeben werden)
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Inhaber der BLTV-Card erhalten bei den unten angegebenen Kooperationspartnern einen Preisnachlass.

Actionsport Würzburg  
Atem Regler Service  
Diving Centers Werner Lau  
Deep Blue Diving S.L.  
Duck's Dive Center  
Int. Divers  
Fredy Kaindl  
Tauchschule Lutz Kamski  
Tauchsport Kusterer  
Lagona Divers  
Orca Reisen  
Orca Diveclubs  
Unica Diving  

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BLTV News
Ralf Günther • 12.03.17Jugendwochenende MovinGround
Steinberg am See  
28.-30.07. 
Heike Schwerdtner • 12.03.17Equalization/Druckausgleich-Workshop
Murner See  
24.06. 
Landshut  
08.04. 
Ralf Günther • 12.03.17Jugendseminar Selbstverteidigung
Oberhaching  
10.-12.11 
Christian Pietschmann • 12.03.17Fortbildung Tauchmedizin
München  
24.04. 
Sabine Herde • 02.03.17TL1/2-Theorie-Vorbereitung
Altdorf  
05.-07.05 
Sv. Marina, Labin (HR)  
23.06-02.07 
Unterwasserhockey ist ein Sport der sich sowohl weltweit als auch in Deutschland steigender Beliebtheit erfreut. Er kann in jedem normalen Schwimmbecken gespielt werden, wobei Wassertiefen von ca. 2 Metern ideal sind.
Doch Unterwasserhockey ist nicht nur etwas für Wettkampfsportler, sondern kann auch spielerisch ins Taucher-Training integriert werden. Schließlich wurde es in den 50er Jahren von Britischen Tauchern dafür entwickelt, das Wintertraining attraktiver zu gestalten. Apnoe, Kommunikation, Übersicht unter Wasser werden ebenso wie
Teamwork spielerisch geübt. Die strengen Regeln (kein Festhalten, Wegdrücken oder Blockieren) erlauben es, dass in bunt gemischten Gruppen unterschiedlichen Alters und Geschlechts gespielt wird.

Der BLTV veranstaltet am Wochenende vom 2. - 4. Juni 2017 in der Sportschule Oberhaching bei München einen Workshop für alle, die motiviert sind UWH auszuprobieren und in ihren Verein einzubringen, insbesondere natürlich Trainer. Neben den grundlegenden Fertigkeiten im Wasser wird auch ein Überblick über Material und Materialbeschaffung vermittelt. Der Workshop wird als Fortbildung für Trainer anerkannt. Die Leiter des Lehrgangs Ralph Cahn und Daniel Klose vom Unterwasserhockey München e.V. besitzen langjährige Erfahrung als Spieler und Trainier.

Anmeldung oder Fragen bitte bis 17. April 2017 per Email an Ralph Cahn alphachnr@live.de.
Die BLTV Finswimmer/innen des TSC Schwandorf starteten bei der Sachsenmeisterschaft am 11. / 12. 02. Erfolgreich in die Wettkampfsaison 2017.
Diese Einverständniserklärung ist für jede Spielerin / jeden Spieler abzugeben, die / der zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet hat.
Liebe Tauchsportfreunde,
die voraussichtlichen Termine für unsere diesjährige Landestauchlehrerprüfung* sind von unserer Ausbildungsleiterin Sabine wie folgt terminiert worden:

Vorbereitungswochenende am 05.05.-07.05.2017, Altdorf bei Landshut

Prüfungswochenende für TL* und TL** Theorie am 09.06.-10.06.2017, Altdorf

Praxisprüfung SV. Marina, Lapin, Kroatien vom 24.06.-02.07.2017
Ich verweise namens unserer Tauchausbildercrew auf die bereits angekündigten Voraussetzungen. Da sich schon einige angemeldet haben und wir frühzeitig die Quartiere bestellen und Zimmer blocken müssen, bittet Sabine um schnellstmögliche verbindliche Anmeldung bei ihr.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit sportlichen Grüßen
Dieter Popel
im Namen der Tauchlehrerausbildungscrew des BLTV

Foto:© Mario Merkel

Die Flunder (Platichthys flesus) wird Fisch des Jahres 2017.
Die Plattfischart wurde vom VDST gemeinsam mit dem Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) zum Fisch des Jahres 2017 gewählt. Die Flunder ist ein ausgesprochen wanderfreudiger Fisch, der als Jungfisch teilweise vom Meer in die Flüsse einschwimmt. „Mit der Flunder als Fisch des Jahres 2017 wollen wir gemeinsam darauf aufmerksam machen, dass die Meere und Flüsse untrennbare Lebensräume darstellen und vielen Fischarten durch Querbauwerke wie zum Beispiel Wehre die natürlichen Wandermöglichkeiten genommen werden“, so die Präsidentinnen des DAFV, Dr. Christel Happach-Kasan und des BfN, Prof. Dr. Beate Jessel, in einer gemeinsamen Erklärung. Zudem werde mit der Wahl auf die Verschmutzung der Lebensräume in Küstennähe, die Gefahr von Überfischung durch die Berufsfischerei und die Gefährdung durch Ausbaggerung der Flüsse hingewiesen, so die Expertinnen weiter. Denn von den Veränderungen der Lebensräume durch Ufer- und Querverbauungen, Regulierungsmaßnahmen oder Schadstoffbelastungen ist nicht nur die Flunder, sondern sind auch viele andere Fischarten und aquatische Lebewesen betroffen.
Am Wochenende des 5./6. Novembers 2016 starteten die BLTV Finswimmer/innen des TSC Schwandorf beim Junior Europacup in Gliwice, Polen. Hier ging es für unsere Sportler darum, sich auch international gegen Athleten aus Polen, Tschechien, Estland, Russland, Litauen, Weißrussland, England, Deutschland und der Türkei zu beweisen.
Die 39. Süddeutsche Meisterschaft bildete den Abschluss der Wettkampfsaison 2016 für die BLTV Finswimmerinnen. Am 29. / 30. Oktober kämpften sie in Freiburg gegen die Teilnehmerinnen aus den Vereinen der Landesverbände Sachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Württemberg, Baden, Thüringen, Bayern und Saarland um die Süddeutschen Meistertitel.
Vizepräsidentin Ausbildung Sabine Herde und Sachabteilungsleiter Apnoe Franz Schleibinger freuen sich sehr, mit Dr. Stephan Endraß einen weiteren kompetenten Apnoetauchlehrer in den Reihen der bayrischen Apnoeausbilder begrüßen zu dürfen.
Jugend • 15.10.16 Bericht Jugendfahrt Elba 2016
Apnoe • 15.10.16 Atemlos auf Krk
„Ein bisschen durchgeknallt, diese Apnoetaucher.“ Diese Feststellung bestätigte sich auf wohltuende Weise bei unserem Tauchausflug nach Kroatien vom 29. September 2016 bis zum 03. Oktober. Nach dem Motto weit, tief, lang, aber so entspannt wie möglich, machten sich 14 Apnoetaucher, begleitet von 2 Gerätetauchern auf den Weg nach Vrbnik an der Ostküste der Insel Krk.
 

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