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Freitag, 30.06.2017

Zeitgleich mit dem Ende des ersten Halbjahrs sollte auch der finale Prüfungstauchgang stattfinden: ein Tieftauchgang vom Boot zum Boot (-swrack). Hierzu wurde schon im vergangenen Jahrtausend (1914) das Dampfschiff „Lina“ in ca. 40m auf Grund gesetzt.

Gerüchte, dies sei in weiser Voraussicht zur Vorbereitung der TL-1-Ausbildung unter Mitwirken der BLTV-eV Urgesteine geschehen, ließen sich vor Ort nicht bestätigen. Auch die Ausbilder 2017 hätten sicher jede Kenntnis solcher Vorgänge weit von sich gewiesen, wenn wir sie denn gefragt hätten. Bei anfangs sonnigem Wetter nutzte Peter als TLvD die Gelegenheit, mit einem interessanten Briefing zu den Reizen und Risiken des anstehenden Wracktauchgangs zu glänzen. Er sparte nicht mit Details zum Wrack, insbesondere zur (mittlerweile verrotteten) Holzbeplankung des Frachterdecks. [Signierte Ausdrucke des Briefings gegen Gebot bei Peter]


TLvD-Vortrag durch Peter zum Wracktauchgang (Foto Manni)

Die Gruppenführer legten anschließend die Feinheiten des Tauchgangs in enger Konsultation mit den Ausbildern fest. Sie definierten auch die maximale Tauchtiefe, den exakten Weg der Gruppen am und um das Wrack, sowie den Aufstieg zurück zum Boot. Durch die Lage des Wracks konnte jede Gruppe die von ihr gewünschte Tiefe erreichen. Der Bug z. B. liegt auf 23m, während das Heck auf 55m liegt.


Am Bug der LINA (Foto Axel)

Ein deutlicher Wendepunkt ist der Decksaufbau auf etwa 40m Tiefe, den einige Gruppen als Fixpunkt für eine Entscheidung über den weiteren Verlauf des Tauchgangs definierten. Nach dem bereits routinierten Anrödeln wurden die Geräte zum/ins Boot gebracht und alle zogen sich um. Dieses Mal waren alle TL-in-spe mit den Ausbildern auf einem Boot, ein weiteres Boot beförderte die Fans, die Partnerinnen und unseren Lokalkorrespondenten Axel R. an den Ort des Geschehens. Er war mit der Kamera mit uns unter Wasser und hielt den Tauchgang optisch fest. Nach einem letzten Abfragen der Ausrüstung ging es fast eine Stunde lang auf große Fahrt quer über die Bucht. Dabei frischte der Wind etwas auf, so dass ein deutlicher Wellengang die Teilnehmer motivierte, zügig vom Boot ins Wasser zu kommen. Beim Abstieg am Bojenseil kam die Bugspitze schnell in Sicht und wir tauchten wie geplant am Wrack entlang und bestaunten das Wrack unter seinem Mantel aus Bewuchs. In einem Ankerkettenhäuschen huschten Krebse unter die Kettenrolle um außer Sicht zu kommen, wir hatten sie wohl mit den hellen Lampen erschreckt. Am Decksaufbau angekommen ein aufmerksamer Blick in die Augen und auf die Finger des Gruppenführers: „Alles OK? → Alles OK!“, „Luft auch? → Luft auch!“. Leider war hinter dem Decksaufbau eine Nebelwand im Wasser, die diesmal eindeutig weder von Dieter noch von Manni‘s Gruppe kam. Hier lohnte es sich nicht, weiter zu tauchen. Wir kehrten um, tauchten zum Bug und danach an der Wand der Bucht aufwärts. Unterwegs wurde auf ca. 5m der Sicherheitsstopp in Bewegung durchgeführt und am Ende aus 4m eine Boje an die Oberfläche gelassen. Sanft schwebten wir am Bojenseil nach oben, bis Manni von der Oberfläche aus das Boot anpeilen konnte. Wir schwammen die letzten paar Meter und stiegen wieder ein. Mittlerweile waren von Westen regnerische Wolken über die Bucht gezogen, der Wind peitschte die Schauertropfen über das Boot. Wir waren froh, die Neoprenanzüge wieder über Schultern und Köpfe ziehen zu können. Auf den letzten Metern im Hafen ließ der Regen nach, so dass wir dann doch relativ trocken das Boot ausladen und das Equipment in die Container verpacken konnten. Die Stimmung war allgemein gelöst und entspannt, da die Prüfungswoche mit dem Erlebnis Wracktauchgang zu Ende war. Das Ergebnis hing nur noch von den Prüfern ab.
Auch die härtesten Wassermänner – sowie die Taucher der MTG – verzichteten angesichts des Wetters auf einen weiteren Tauchgang am Nachmittag. Anstelle dessen bereitete sich jeder auf seine Art auf die Abschlussveranstaltung am Abend vor, in der neben Pizza und Pasta auch (bei Erfolg) die TL-Lizenzen ausgegeben werden sollten. Einige legten sich noch kurz hin, andere duschten, wieder andere packten schon das Equipment und die Klamotten aus der Basis und den Appartements zusammen, denn um 2 Uhr in der Nacht sollte die Fahrt nach Hause losgehen.
Abends trafen wir uns in der Stammpizzeria zu Speis‘ und Trank und der Abschlussveranstaltung des Lehrgangs. Nach der Stärkung bedankte sich die Landesausbildungsleiterin des BLTV, Sabine Herde bei den Prüfern sowie den Unterstützenden, jeder bekam Einkleber für den Taucherpass zum Nachweis der geleisteten Stunden. Auch Klaus Nüsslein, der uns in der Prüfungswoche als Hospitant wie ein echter TL-Anwärter unterstützt hatte, erhielt den Nachweis seiner geleisteten Stunden.
Schließlich war es Zeit für den formalen Höhepunkt der Woche: Die Vergabe der TL-Lizenzen. Jeder TL-Anwärter hatte das Ziel erreicht, alle Prüflinge erhielten ihre TL1-Lizenz von Sabine. Die Prüfer sparten nicht mit weiteren Zugaben:


„Zugaben“ (Foto Peter)

Neben der Urkunde gab es das TL1-Plastikkärtchen, den obligatorischen TL1-Stempel, ein Rushguard-T-Shirt und eine wasserfeste Tasche mit Anschreiben des Ausbildungsleiters des VDST, Info-Flyer zum VDST und dessen Sportangebot (wäre eine Beitrittserklärung dabei gewesen, wir wären sicher sofort nochmal eingetreten.) Alle ließen die Kameras heiß laufen, um die Glücksmomente festzuhalten. Natürlich wurden die neuen TL1 von den Ausbildern und Supportern herzlich gelobt, umarmt und freudig im Kreise der TL begrüßt.


Die komplette Mannschaft (Foto Axel)

Als alle mental schon im Bett waren weckten Jörg und Konrad die Gruppe wieder mit einer Laudatio aus der Perspektive der neuen TL1:
Zu jedem Prüfer/Unterstützenden beleuchtete Jörg dessen individuellen Beitrag und fand dabei die richtigen Worte. [Wenn die Mutmaßungen stimmen, er habe dies ohne Vorbereitung gemacht, dann sollte er evtl. seine Berufswahl reflektieren. Respekt, die Red.]
Konrad überreichte jedem Angesprochenen ein kleines Präsent der frischen TL1 zur Erinnerung an die TL1-Praxis-Prüfung 2017. Im Anschluss daran diskutierten wir in kleinen Gruppen die Ereignisse der vergangenen Woche sowie die Pläne der nächsten Wochen. Dabei schoss jeder noch Erinnerungsfotos, zahlte schließlich seine Zeche und ging schlafen.
Fazit: Die TL1-Praxis-Prüfung 2017 des BLTV war wieder ein voller Erfolg, sie ist mit einer Erfolgsquote von 100% abgeschlossen.
Nachgedanke: Wie fest die Sicherheit in den TL1-Köpfen verankert ist zeigt folgende Aussage eines Teilnehmers auf der nassen Treppe bei der Unterkunft:
„Achtung Jungs! Die Treppe ist rutschig. Sichert Euch bitte gegenseitig…“

Für ihr Engagement ein ganz herzliches „Dankeschön“ an alle Blog-Schreiber vom Prüferteam Sabine, Dieter, Anderl und Manni.

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Donnerstag, 29.06.2017

Sturm kam auf über Nacht. Gewitterwolken verdunkelten bereits am Vorabend den Sonnenuntergang. Fernes Donnergrollen kündigte bereits in den Abendstunden das herannahende Unwetter an. Starke Windböen peitschten die Regentropfen über das Land und rissen nicht nur Vorzelte, sondern auch „Hunde-Beruhigungs-Zäune“ mit sich. Zwei kecke junge Damen machten sich trotz aller Widrigkeiten auf, einem Kameraden in seinem „Einmann-BMW-Dachaufbau-Schlafgemach“ zu Hilfe zu eilen. Doch all ihr Sinnen war umsonst, da er schon andernorts Zuflucht gesucht hatte.

Am kommenden Morgen fanden sich alle BLTV-Mitglieder wohlbehalten am Scuba Center Sv. Marina ein und der erste Tauchgang des Tages konnte besprochen werden. Es wurde eine Boots-Tour zum Felsentor geplant. Der dort stattfindende Tieftauchgang mit Aufstieg unter Wechselatmung wurde von Jacek als TLvD anschaulich erklärt. Nach dem Mittagessen sollte das letzte Referat dieses Lehrganges zum Thema „Aufbaukurs Nachttauchen“ gehalten werden. Hierzu wurde vom Referenten bereits zur Frühstückszeit selbstgemachte gebrannte Mandeln zubereitet. Der Duft dieser Köstlichkeit lockt die Teilnehmer bereits vor der ersten Auffahrt an, so dass ein großer Teil der Mandeln sehr schnell verzehrt war. Dies verleitete unserem Taucharzt Anderl zu der Aussage: „Das ist mein erster Tauchgang, bei dem ich zuvor bereits einen Selbstgebrannten zu mir genommen habe.“


Mittagessen in der Pizzeria „da muss man doch Hunger bekommen“ (Foto Peter)

Der Tauchplatz, das „Felsentor“ war, trotz des vorangegangenen Sturms, sehr gut zu tauchen. Das Fehlen von Strömung erleichterte die Übung, welche von allen Gruppen unter Leitung der Gruppenführer (Nils, André, Peter) gut durchgeführt wurde. Nur in einer Gruppe musste während des Tauchgangs Luftmanagement durchgeführt werden. Wohlbehalten kamen alle Prüflinge nach dem Setzen der Boje wieder an Bord.
Noch vor dem Mittagessen wurden die restlichen Mandeln, oder wie Anderl so trefflich bemerkte, „die restlichen Selbstgebrannten“ verzehrt. Gestärkt durch Pizza traf man sich an der Basis und lauschte dem Vortrag von Peter über den AK Nachttauchen.


AK Nachttauchen (Foto Karin)

Gleich darauf erklärte Konrad als neuer TLvD den Nachmittagstauchgang „Ausbildung eines DTSA 1-Stern Tauchers“, welcher durch die Gruppenführer (Jacek, Konrad, Benjamin) gebrieft wurde. Diese führte uns an die Right-Wall. Begonnen mit dem Wasser-Nase-Reflex am Einstieg, kam dann auf 10 m an der Riffkante dem einen oder anderen TL1-Anwärter in den Sinn, sich an die Kante zu setzen und den Fischschwärmen zuzusehen. Leider musste der Prüfungstauchgang wie zuvor besprochen mit den weiteren Übungen „Herausnehmen und Angeln des Atemreglers“ wie auch dem „Ausblasen der Maske“ durchgeführt werden. Pluspunkte wurden von den Prüfern verteilt, wenn zu den Übungen auch der touristische Faktor – der Hinweis auf die wundervolle Unterwasserwelt – während und nach dem Tauchgang erfolgte. Der DTSA 1-Stern Taucher soll sich mit einem positiven Gefühl auf die kommenden Tauchgänge freuen können.
Am Abend wurde von unserem Taucharzt Anderl die Gelegenheit genutzt und für die Teilnehmer aus dem Bereich der Tauchmedizin vorgetragen. Im Anschluss erfolgte die letzte Medizinprüfung des TL1-Anwärters Peter.
Erschöpft fielen alle Teilnehmer am Abend ins Bett und freuten sich schon auf den kommenden Tag und dem dort geplanten Highlight, dem Wracktauchgang zur LINA.
Peter Baumann

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Doppelgeburtstag am ersten Prüfungstag

Mit einem stimmgewaltigen Ständchen für die beiden Geburtstagskinder André und Jörg begann der neue Tauchtag um 8:45 Uhr am Scuba Center Sveta Marina bevor der TLvD den anstehenden Vormittagstauchgang vorstellte.


Die fröhlichen „Geburtstagskinder“

Bei glatter See ging es mit dem Boot für einen Tieftauchgang (40+) mit Luftmanagement an den Tauchplatz „Felsentor“. Ziel war es, bewusst in die Dekopflicht zu gelangen und bei der Lösung von Rechenaufgaben in großen Tiefen die Reaktion des Körpers zu erfahren. Danach begann bereits in der Tiefe das Luftmanagement zum Ausgleich von Luftverbrauchsdifferenzen durch Atmung aus dem Hauptatemregler des Partners mit dem größten Luftvorrat. Parallel war der Aufstieg in flacheres Gewässer zu meistern, wobei der lange Mitteldruckschlauch des Hauptatemreglers gute Dienste erwies. Knifflig wurde die Suche des richtigen Bootes. Während das kleinere Boot am Rand der Bucht ankerte und so durch die Beachtung der natürlichen Gegebenheiten gefunden werden konnte, benötigte man für das größere Boot den richtigen Kompasskurs, um im Freiwasser an der zutreffenden Stelle auftauchen zu können. Die Rückfahrt wurde für Spontanreferate genutzt, bis wir in den heimischen Hafen einfuhren. Nach dem Versorgen der Ausrüstung und dem Debriefing ging es schnurstracks in die liebgewonnene Pizzeria, in der auch gute Salate angeboten werden, was von denjenigen zu ignorieren war, die sich eine lupenreine Pizzawoche vorgenommen hatten. Am Nachmittag stand der erste „scharfe“ Prüfungstauchgang an – die legendäre „Fuchsjagd“, bei der ein Taucher in Luftnot mit angehaltenem Atem die in 10 m Entfernung vor ihm tauchende Gruppe zur Notfallversorgung zu erreichen hat. Natürlich war die Gruppe stets bemüht, möglichst langsam zu tauchen. Die erfahrenen Ausbilder aber kannten ihre Pappenheimer und hielten den Jäger ausreichend lange zurück. Es war eine interessante Erfahrung festzustellen, wie lange 10 m sein können, wenn sich das Ziel ständig von einem entfernt. Nach dem sogenannten Abgesang trafen sich sämtliche Ausbilder und Teilnehmer in einer sehr netten Runde an der Poolbar des Campingplatzes, um auf das Wohl der beiden Jubilare anzustoßen. Eine ausgiebige Geburtstagsfeier stand nicht auf dem Plan, da alsbald die Aufgaben des nächsten Tages vorzubereiten waren.

Der Wind wird stärker

Zur gewohnten Zeit trafen sich das Ausbilderteam und die TL1-Anwärter an der Basis, um sich im Rahmen des TLvD-Vortrages auf den ersten Tauchgang des Tages vorzubereiten. Auf dem Programm stand der Aufstieg unter Wechselatmung.


Beladen des Tauchbootes (Foto Manni)

Da dem Wettergott der ohnehin hohe Schwierigkeitslevel dieser Aufgabe wohl nicht ausreichte, schaukelte das Tauchboot erstmals in dieser Woche auf etwas größeren Wellen. Dennoch herrschte während der Fahrt überall gute Stimmung. Wie am Vortag fand der Tauchgang am „Felsentor“ statt, denn auch der geplante Aufstieg sollte aus 40 Metern Tiefe erfolgen. Als die letzte Gruppe an der Wasseroberfläche ankam, forderte Dieter bereits zur Eile auf, um pünktlich in der Pizzeria unseres Vertrauens einzutreffen.
Nach dem gewohnt köstlichen Mittagssnack regenerierten einige Teilnehmer die Energiereserven bei Kaffee und Eis, wobei manche bereits ihre Ausrüstung für den nächsten Tauchgang vorbereiteten. Zum zweiten Mal stand die Rettungsübung auf dem Tagesplan – dieses Mal jedoch als „scharfer“ Prüfungstauchgang. Etwas überraschend spielten die jeweiligen Prüfer den verunfallten Taucher, aber wurden trotzdem mehr oder weniger zügig von ihrer Gruppe aufgefunden und im Eiltempo zurück in die Einstiegsbucht gebracht.
Im Anschluss wurde der Tag wie immer im obligatorischen „Abgesang“ zusammengefasst.


täglicher Abgesang (Foto Manni)

Um den Abend locker ausklingen zu lassen, trafen sich die TL1-Anwärter auf der Terrasse der Apartments und erzählten bei einem kühlen Getränk über die persönlichen Erfahrungen des aufregenden Tauchtages.
Dominik und Jörg Steinacker

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Sonntag

Nachdem wir alle brav am Samstag sehr früh ins Bett gegangen sind, waren wir alle Morgen Topfit für den Tag vorbereitet. Auf dem Plan standen: Aufstieg ohne Flossenbenutzung sowie Gruppenführung ohne technische Hilfsmittel.
Nach dem der Tauchlehrer vom Dienst (TLvD) uns allen den Tauchgang, die Gruppeneinteilung sowie den geplanten Tauchplatz ausführlich erklärt hat, wurden die weiteren Details, sowie Abläufe in den Gruppen besprochen. Die Tauchgänge erfolgten meistens in Vorführqualität, obwohl manche noch ein vollständiges Aufdrehen des Flaschenventiles verbessern sollten.
Die Nachbesprechungen verliefen meistens friedlich, die Ausbilder waren grundsätzlich zufrieden, gemachte Verbesserungsvorschläge der Ausbilder in der anschließenden Nachbesprechung wurden aufgenommen.


Die Prüfercrew (Foto Karin)

Zum Mittagsessen gab es selbstverständlich leckere Pizzas, manche haben sogar als Ziel, an 7 Tagen eine Pizza zu verspeisen. Man darf gespannt sein, was die heimische Waage dazu sagen wird. Nach der Mittagspause traf man sich pünktlich an der Basis zur Vorbereitung des zweiten Tauchganges.
Die angehende Tauchlehrer durften am Tauchplatz LEFT WALL ihre Fähigkeiten in Orientierung ohne technische Hilfsmittelunter Beweis stellen. Die Gruppe sollte zuerst einen ganz normalen Tauchgang vorbereiten und fortführen, nach bestimmter Zeit übernahm der Ausbilder die Führung und versuchte den Kurs so oft zu wechseln bis die Gruppe nicht mehr wusste, wo sie sich momentan befand. Eine vielfältige Unterwasserlandschaft hat die Aufgabe nicht leichter gemacht. Dank vollständigem Briefing und perfekter Gruppenarbeit, haben sich alle Gruppen nach der verabredeten Zeit in der Basis zurückgemeldet.
Jacek

Montag, 26.07.2017

Ahoi, das erste Mal aufs Boot!


Ausfahrt zum Tauchplatz (Foto Dieter)

Nach vorherigem intensiven Ausrüstungscheck (wäre dumm, wenn man feststellt, dass an Bord z. B. der Tauchcomputer fehlt ;-), fuhren wir mit zwei Booten zum Tauchplatz BABINO.


Skizze Babino (Foto Dieter)

Nach dem Sprung vom Boot führten uns die Ausbilder in die Tiefe zum geplanten Ausgangspunkt. Der jeweilige Gruppenführer übernahm hier und führte die Gruppe mit dem Kompass in einem quasi Dreieckskurs zum von Bord bereits angepeilten Canyon. Von hier dann per Kompasskurs zurück zu den Booten beziehungsweise in deren Nähe.
Schönes Bild: Da alle Gruppen fast zeitgleich aufgetaucht sind, sah das an der Oberfläche aus, wie eine Perlenkette aus roten Sicherheitsbojen und Tauchern —— schööön!
Nach leichtem Mittagssnack, damit am Nachmittag keiner Fischfutter produziert, ging es dann zur Rettungsübung. Nach den Übungen unter Wasser wurden dann die „Verunfallten“ schiebend und ziehend unter Anleitung des Gruppenführers an das Ufer gebracht.
Nach dem Versorgen der Ausrüstung und dem Tagesrückblick ging es in Richtung Quartiere; die Tauchgänge des kommenden Tages wollten ja vorbereitet sein.


Briefing Tauchplatz „vorhandene Tauchplatzbeschreibungen werden genutzt“ (Foto Dieter)

Konrad

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Auf in die Prüfungswoche

Bis Freitag, den 23.06. sollten die TL1-Anwärter 2017 aus Bayerns – und ein Gast aus Hessen – in Sveta Marina, Kroatien zu den praktischen Prüfungen eintreffen. Die Herangehensweise der Anwärter war durchaus unterschiedlich: Während einige bereits einige Tage vorher anreisen konnten, mussten andere am Freitag nach der Arbeit die Reise antreten. Mehr oder weniger ausgeruht und pünktlich standen am Samstag alle bei der idyllisch gelegenen Tauchbasis “Scubacenter” von Lorena und Walter bereit.


Maskottchen der Tauchbasis

Erwartetet wurden Sie vom Prüferteam: Dieter Popel, Manfred (Manni) Schlüter und Marliese Megner. Die Sachabteilungsleiterin TL1-Ausbildung, Sabine Herde und Verbandsarzt Andreas Stadler trafen später ein.
Nach kurzer Begrüßung durch BLTV-Präsident Dieter Popel und Manfred Schlüter folgten die ABC-Übungen als erster Programmpunkt. Zunächst wurde das Streckenschwimmen durchgeführt. Manni machte das Tempo und die Anwärter versuchten zu folgen. Von hinten hielt Dieter das Feld zusammen. Danach standen die Apnoeübungen auf dem Plan: Partnersicherung und der ruhige Ablauf standen bei dem Ziel, 10m tief zu tauchen im Vordergrund. Noch vor dem Mittagessen folgte dann die Einweisung in die Abläufe an der Tauchbasis durch einen alten Bekannten. Axel Rimpler, der als TL3 Anwärter derzeit ein Praktikum an der Tauchbasis absolviert ist allen Prüflingen schon als Hospitant während der theoretischen Ausbildung bekannt.


Referat des ersten TLvD´s Dominik Steinacker

Am Nachmittag stand dann der Gewöhnungstauchgang an. Bleicheck, Wasser-Nase Reflex, Atmen aus dem Hauptatemregler des Tauchpartners und das Setzen einer Boje wurden besprochen und durchgeführt. Die anschließende Nachbesprechung wurde nach dem Aufräumen der Ausrüstung wieder in der Basis abgehalten.


war doch gar nicht so schlimm

Zum Abschluss des Tages gab das Ausbilderteam einen Rückblick auf den Tag, einige Tipps und Hinweise für die kommenden Tauchgänge und eine Einweisung in die nächsten Tage.

Benjamin & Nils

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