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Mittwoch 07.03.2018

Nach einem kurzen Frühstück begann der Lehrgangstag mit den Lehrproben von Reinhold (Tarieren mit Anfängern mit DTG im Flachwasser), Samuel (Vorbereitung des Streckentauchens) und Simon (Steigerung der Tauchgeschicklichkeit mit dem DTG). Als Prüferteams standen Klaus und Klaus sowie Axel und Dieter zur Verfügung.


Nachbesprechung der Lehrprobe mit Klaus und Dieter (Foto Manni)

Nach erfolgreichem Abschluss der Lehrproben gab es noch Gelegenheit, das Schwimmen mit der Monoflosse auszuprobieren. Klaus der Ältere (Klaus d. Ä.) brachte eigens hierfür einen Satz an Monoflossen mit. Lehrgangsteilnehmer mit Schuhgrößen > 40 hatten leider Pech, da in dieser Größe keinen Flossen vorhanden waren. Drei Teilnehmer bekamen ein persönliches Sondertraining vom BLTV-Präsidenten in der Sache „korrektes Abtauchen“.


korrektes Abtauchen mit Dieter (Foto Manni)

Auf das Hallenbadtraining folgten die noch ausstehenden Prüfungsreferate von Peter (Druckluft- und Druckgasflaschen), Kathi (Prinzip des Archimedes), Armin (Verletzungen durch Nesseltiere), Samuel (das Herz) und Reinhold (Gesetz von Boyle-Mariotte). Als Prüfer standen Dieter, Axel, Manni sowie Klaus und Klaus zur Verfügung. Klaus d. Ä. stellte dabei richtig, dass Archimedes sein Prinzip nicht durch Auswiegen der Königskrone entdeckt hat, sondern beim Tragen seiner leicht übergewichtigen Frau Xanthippe durch ein Wasserbecken. :)

Nach den Referaten brachte uns Axel noch ein paar Neuerungen des VDST in Sachen Tauchpraxis nahe. Er verwies u. a. auf die aktuellen Empfehlungen des VDST zu Deep Stops und erklärte nochmals die Berechnung des Umkehrdrucks.

Kurz vor dem Mittagessen wurden die Teilnehmer gebeten, die Abschiedsflosse für Klaus den Älteren zu unterschreiben. Klaus der Jüngere war sich dabei nicht sicher, wie er hierauf unterschreiben sollte. Zur Auswahl standen Klaus der nicht mehr Jüngere bzw. Klaus der jetzt Ältere


Die „Abschiedsflosse“ (Foto Reinhold)

Nach dem Mittagessen folgten noch ein paar Unterrichtseinheiten zu den Themen Trainer C Abnahmen (Manni), Änderungen in den Ordnungen des VDST (Manni) und der Jugendarbeit im BLTV durch Klaus d. J. Nach dem Abendessen bestand Gelegenheit zur Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung. Nach Abschluss der Prüfungsvorbereitungen trafen sich die Lehrgangsteilnehmer noch auf ein Feierabendbier in der Kantine. Die Sportlerbar stand an diesem Abend aufgrund des Champions League Spiels leider wieder nicht zur Verfügung. Nichtsdestotrotz wurden aktuelle Smartphone Apps zur Bildbearbeitung ausprobiert und beliebte Metal Bands diskutiert.


Manni und Klaus d. J. „aufgehübscht“ (Foto Katharina)

Donnerstag 08.03.2018

Der Tag der schriftlichen Prüfung begann nach einem kurzen Frühstück um 7:30 Uhr im Hallenbad. Ralph Cahn und Rüdiger Hüls stellten uns ihre Disziplinen UW-Hockey und UW-Rugby vor. Beide stellten zuerst die spezielle Ausrüstung (z.B. Schnorchel, Badekappen mit Ohrschutz, Hockeyschläger, Puck, Ball etc.) vor, gaben dann eine Kurzanweisung in die Spielregeln und dann ging es auch schon im Wasser weiter. Nach kurzem Einstudieren ein paar grundlegender Techniken folgte auch ein kleiner Wettkampf. Es war eine tolle Erfahrung festzustellen, wie man durch ein Spiel an seine Leistungsgrenzen gelangen kann.


Unterwasserhockey – klare Anweisungen von Ralph (Foto Manni)

Nach dem Hallenbadtraining standen Ralph und Rüdiger noch für Fragen zu den gerade erlebten Wettkampfsportarten zur Verfügung. Ralph hat sich bereit erklärt, gerne auch in die Vereine zu kommen, und das UW-Hockey vorzuführen. Seine Adresse findet sich auf der Homepage des BLTV.

Vor dem Mittagessen referierte Rüdiger noch kurz über den Leistungssport im VDST. Rüdiger benötigt für seinen Vortrag kein Mikrofon (wer ihn kennt weiß, was wir meinen :)). Es war interessant zu hören, dass es neben den VDST-Leistungssportarten Flossenschwimmen, UW-Hockey, UW-Rugby und Orientierungstauchen auch noch zahlreiche andere Wettkampfsportarten beim CMAS gibt, darunter Apnoe, Fotografie, Sport-Diving, Aquathlon und Targetshooting. Leider sind alle Disziplinen derzeit (noch) nicht olympisch. Rüdiger verwies auf die anstehenden World Games 2021 in Birmingham (USA), bei denen evtl. das UW-Hockey als Demosportart ausgetragen wird. Zum Abschluss seines Vortrages zeigte Rüdiger noch einen Film über das Finale Norwegen – Deutschland der UW-Rugby Weltmeisterschaft 2016, bei der das deutsche Team aufgrund eines Wechselfehlers unterlag.


Rüdiger mit interessanten Ausführungen zum Leistungssport im VDST (Foto Reinhold)

Nach dem Mittagessen dann einer der Höhepunkt des heutigen Tages: Wir hatten die mannigfaltige Qual der Wahl zur Beantwortung von 50 MultipleChoice Fragen und weiteren frei zu beantwortenden Fragen. Manni ließ uns nicht zu lange mit der Bekanntgabe des Ergebnisses schmoren. Um 16:30 Uhr gab er bekannt, dass alle Teilnehmer des Lehrgangs die schriftliche Prüfung (und somit den gesamten Lehrgang) bestanden haben.

Donnerstagabend 08.03.2018

Die Abschlussfeier des Lehrganges fand in der Kegelbahn der Sportschule in Oberhaching statt.
Peter als Kursältester nutzte die Gelegenheit, um den Dozenten und Referenten für den lehrreichen und interessanten Trainer C Kurs zu bedanken. Als kleines Präsent überreichte er jedem Teilnehmer einen Osterhasen.
Herrmann hatte für den Abend ein paar Kegelspiele vorbereitet. Bei „301“ und „Tannenbaum“ testeten die erfolgreichen Lehrgangsabsolventen ihr Können in der Ausgleichssportart Kegeln.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends stellte die Verabschiedung von Klaus d. Ä. aus dem Kreis der Referenten der Trainer C-Ausbildung dar. Als Abschiedsgeschenk wurde ihm die von allen Lehrgangsteilnehmern und Referenten unterschriebene Abschiedsflosse sowie ein Sortiment edelster Weine überreicht. Gegen Ende des Abends wurde als weitere Ausgleichsportart noch das Armdrücken ausprobiert. Trotz Weltfrauentag und trotz Unterstützung von Herrmann unterlag Kathi dabei beim durchgeführten Wettkampf Klaus d.J.


Abschiedsfoto mit Klaus d. Ä. im Kreise der Referenten (Foto Armin)

Freitag 09.03.2018

Zimmer räumen und ab ging es zur vorletzten Unterrichtseinheit ins Hallenbad. Das von den Lehrgangsteilnehmern organisierte Training stand unter dem Motto „Steigerung des Luftanhaltevermögens auf spielerische Weise“. Anna führte ihre Mitspieler durch Ballspielen unter Wasser zum Übungsziel; Simon und Hermann erreichten dieses dann mit Unterwasserparcours. Zum Abschluss der Trainingseinheit wurden gefühlte 100 Golfbälle durch 2 Teams mit Löffeln tauchend, einzeln in bereitgestellte Eimer verbracht. Ein würdiger, wenn auch anstrengender Abschluss unserer letzten Hallenbadeinheit.

In der letzten Theorieeinheit referierte Manni über wichtiges und wissenswertes zur Trainer C Lizenzierung. So informierte er die frischgebackenen Trainer C unter anderem darüber, wie die DOSB- und BLSV-Lizenzen derzeit aussehen und zukünftig aussehen werden und wofür man diese benötigt. Er berichtete darüber, wie Lizenzen verlängert werden können (u. a. Nachweis über 30 abgehaltene Fortbildungsstunden alle vier Jahre) und was im Falle des Verlusts einer Lizenz zu tun ist. Nach dem für alle interessanten Unterricht machte Manni noch Werbung für das Bayerische Taucherblatt’l. Jeder Teilnehmer möchte künftig zum Abonnenten dieses Blattl´s werden. Nach den obligatorischen Formalitäten (ausfüllen diverser Vordrucke), tja, da war der Lehrgang zu Ende.

Die Teilnehmer sind froh darüber, wieder nach Hause zu dürfen, aber gleichzeitig auch etwas traurig, die zwischenzeitlich lieb gewonnen Lehrgangskollegen nun nicht mehr zu sehen. Es freuen sich auf jeden Fall schon alle darauf, sich bei zukünftigen Ausbildertagungen wiederzusehen…


Gruppenaufnahme

Teilnehmer von hinten

Reinhold und Armin

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Montag, 05.03.18

Nach unserer ersten Nacht in Oberhaching starteten wir in die finale Woche. Morgens waren alle dankbar, länger schlafen zu können als am vergangenen Samstag und Sonntag in Kaufbeuren. Leider hatten den Umzug nicht alle gut verkraftet und es war immer wieder ein Husten oder Niesen zu hören.
Wir starteten im Hallenbad mit Themen der „DTG-Ausbildung“. Fokus war die richtige Positionierung von Trainer und Schülern unter den Aspekten Sicherheit und gute Übersichtlichkeit. Viele Freude bereitete dann die unter der Anleitung von Klaus Scholz absolvierte Trainingseinheit für den Wettkampfsport. Hier wurden Übungen für Kraft, Ausdauer und Motorik vorgestellt. Alle waren mit viel Spass dabei und wir lernten einen Fundus an Übungsvariationen kennen, welche wir so noch nicht kannten. Klaus hat es erfolgreich geschafft jeden von uns zu fordern, bis man sich koordinativ komplett zerlegte. Für viele der Ansporn, gerade motorische Herausforderungen öfter ins Training einzubauen. Highlight war der Doppeldecker zu viert (keine Verluste!)

Zurück im Lehrsaal hielt „Klaus, der Ältere“ Vorträge zu den verschiedenen Wettkampfsportarten in CMAS und VDST. Aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung konnte er uns viele Beispiele und Anekdoten aus der Praxis nennen. Viele Schmunzler und einige Aha-Erlebnisse machten Lust, sich doch mal mit den Spielarten des Wettkampfsports näher zu beschäftigen, auch wenn diese im eigenen Verein nicht gelebt werden. Es gab auch viel anzusehen. Klaus hatte uns annähernd eine komplette Ausstellung an Flossen, Orientierungsgerät und vielem mehr mitgebracht. Darunter viele Eigenbauten, was den Respekt für seine Person noch erhob. Leider tritt er dieses Jahr aus dem aktiven Ausbilderteam aus, was ein Verlust für unsere nachfolgenden Trainerkollegen sein wird. :(


Allerlei Gerät aus dem Fundus von Klaus (Foto Bernd)


Moderne Präsentationsmethoden – da wird ein Laptop einfach mal hochgehalten (Foto Bernd)

Nach kurzer Stärkung erzählte Manni über die Inhalte der TL-Ausbildung. Hier gab es einen guten und sehr motivierenden Ausblick auf die bestehende Tauchlehrerausbildung in Labin, Sv. Marina (Kroatien) und die Wichtigkeit des Ausbildernachwuchses für den BLTV/VDST. Das führte auch noch zu einer spontanen Last-Minute-Anmeldung.


Mannis Vortrag zur Tauchlehrerausbildung (Foto Reinhold)

Mit Manni ging es dann auch gleich wieder in den Ernst des Trainerlebens mit dem Thema „Trainingsmethoden“. Erläutert wurden verschiedene Leistungsbereiche und wie man durch intelligentes Training effizient und vor allem gesund die eigene Leistung und die seiner Teilnehmer steigert.
Highlight der Probereferate an diesem Tag waren Hermanns selbstgebasteltes Modell zur Demonstration und die ausführliche Erklärung inkl. des medizinischen Fachbegriffs „Ohrwaschl“.
Beim abendlichen Zusammensitzen entwickelten wir gemeinsam noch eine neue Lehrmethode, dass “Pillow Supported Learning”, kurz PSL©. Vereinfach ausgedrückt: Buch unters Kopfkissen, nur viiiiel besser.

Dienstag, 06.03.2018

Wir starten direkt in den Tag um nach der DTG-Einheit “Wechselatmung“ die gestern gelernten Trainingsmethoden live anzuwenden. Fokus war hier nach der „Dauermethode) die Intervallmethode. Dort konnten wir anhand Pulskontrolle am eigenen Leib erfahren, was eine „lohnende Pause“ ist. Mit der Wettkampfmethode wurden dann nochmal alle Reserven mobilisiert. Sämtliche Videobeweise, welche hiervon in der Öffentlichkeit auftauchen sind FAKE NEWS!


Einführung in die Praxis der Wettkampfsportarten (Foto Peter)

Nach einem schnellen Frühstück „Wettkampfmethode“ kurz vor Kantinenschluss ging es ins Thema „Versicherungen“ mit Dieter Popel. Auch er brachte sehr gute Praxisbeispiele und viele Unklarheiten wurden beseitigt. Weiterhin gab es noch gute Hinweise zu Tauchgruppenzusammenstellung, Sicherheitsstandards und Ausrüstungspflege (wunderbare Bilder von Atemreglern – BÄH!). Aus seinem Urlaub gab es noch einen Bericht zu einem Tauchunfall, den er im vergangenen Jahr „live“ miterlebt hat.


Wer glaubt, dass das Thema Versicherungen langweilig ist, wurde von Dieter eines Besseren belehrt (Foto Reinhold)

Zitat des Tages: „Ich bin der Trainer. Um Zeit zu sparen nehmen wir einfach an, dass ich immer Recht habe.“

Die Lehrproben des Tages waren trotz konstruktiver Kritik und strenger Blicke alle erfolgreich. Trotz Prüfungssituation kam der Spass nicht allzu kurz


kritische Blicke während der Lehrproben von Axel (links) und Dieter (Foto Peter)

Als Belohnung für die gelungenen Lehrproben, durften wir bei Werner Enzinger (selbst ehemaliger Trainer C-Teilnehmer und jetzt TL1-Anwärter), zum Thema „Ausgleichssportarten“ eine ausgiebige Cardioeinheit absolvieren. Auch hier gilt, sämtliche Videos sind Fälschungen!!!  Nachdem wir warm waren, gab es eine Runde Selbstverteidigung inklusive Falltraining. Derr sanfte Ausklang mit Übungen aus dem Qigong rundete eine wunderbare Trainingseinheit ab.


Cardio mit Werner (Foto Peter)

Als Tagesausklang gab es nochmals Referate der Teilnehmer. Trotz toller Vorträge gab es für einige Teilnehmer die Möglichkeit uns zu einem noch zu benennenden Datum noch mit ihrem zweiten Referat zu beglücken.

Trotz der zunehmenden „Prüfungssituationen“ kam der Spass den Tag über nie zu kurz.


Spass muss sein (Foto Peter)

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Freitag, 02.03.2017

Kaufbeuren 2.0. Wieder trafen wir uns in Kaufbeuren. Bis auf einen Teilnehmer trafen wir uns alle um 18:00 im schon vertrauten Hotel „Am Kamin“. Wahrscheinlich war es der pure Hunger der alle angetrieben hatte, pünktlich zu sein. Ein Teilnehmer konnte aus wichtigen Gründen nicht mehr weitermachen, wird aber im nächsten Jahr an gleicher Stelle den Kurs fortsetzen.
Nach einem gemütlichen Abendessen ging es dann um 20:00 Uhr im Vortragsraum weiter. Manni begrüßte die Teilnehmer und erläuterte dann das Programm für die nächsten 8 Tage und auch Änderungen, die sich für die Woche in Oberhaching ergeben haben. Unterstützt wurden die fünf Ausbilder (Manni, Axel, Klaus, Anderl und Christine) dieses Wochenende durch den angehenden TL2 Christopher Popp aus Würzburg, der sich mit den Aufgaben eines Referenten für die Trainer C Ausbildung vertraut machte. Einer der ersten Programmpunkte war die Festlegung der Reihenfolge der geplanten Referate und Lehrproben. Freiwillige hatten sich sehr schnell gefunden.
Danach war Axel mit seinem Vortrag zur „DTG Ausbildung“ an der Reihe. „Wie baue ich einen Kurs in Theorie und Praxis mit den verschiedenen Unterrichtseinheiten auf?“ Manni und Klaus bzw. Anderl erläuterten in der anschließenden Diskussion, wie beim TC Atlantis Kaufbeuren bzw. TSC Simbach die Kurse ablaufen. Auch die Teilnehmer berichteten von ihren Erfahrungen, die sie in ihren Heimatvereinen gemacht haben. Dabei zeigten sich doch sehr unterschiedliche Ansätze, je nach den örtlichen Möglichkeiten und Gegebenheiten der Vereine.

Samstag, 03.03.2017

Wie am letzten Ausbildungswochenende in Kaufbeuren begann auch dieser Samstag in Kaufbeuren um ca. 06:15 Uhr mit einem kleinen Frühstück zur Stärkung. Start im Hallenbad Jordan-Badepark wie fast schon gewohnt um 07:00 Uhr (es ist Wochenende, es ist Samstag, noch Fragen?). Noch etwas verschlafen fanden sich alle Teilnehmer pünktlich mit ihrer vollständigen Ausrüstung im Bad ein.
Hermann leitete das Aufwärmtraining und bereitete uns auf die kommenden Übungen vor. Auf dem Programm standen die „Steigerung der Geschicklichkeit unter Wasser mit dem DTG“, „Sprünge mit dem DTG“ und als Abschluss, die „Rettung eines bewusstlosen Tauchers mit DTG“.


Teilnehmer in Aktion (Foto: Peter)

Für diesen Tag beendeten wir die Hallenbadausbildung mit einem Bad im Warmwasserbecken.


Im Warmwasserbecken – es ist geschafft (Foto: Peter)

Wieder vollzählig im Hotel angekommen folgte das wohlverdiente zweite Frühstück. Gestärkt starteten wir mit Anderl in den ersten Theorieunterricht des Tages. Wir wurden in hochinteressanten Unterrichtseinheiten über „Doping im Breitensport“, „Sportverletzungen“ und abschließend über die Wichtigkeit von Kenntnissen zur „Psyche beim Tauchen“, aufgeklärt.


Anderl – Nicht in Panik – „Der Schrei“ (Foto Peter)

Nach einem reichlichen Mittagessen ging es am Nachmittag mit dem doch etwas „trockenen“ Thema „Verbandsstrukturen/ -organisation“ weiter. Christine Bühler, TL3 aus Kempten erklärte uns anschaulich die verschiedenen Organisationsstrukturen auf internationaler und nationaler Ebene CMASVDST, BLTV sowie DOSBBLSV. Sie ging dann in diesem Zusammenhang auch auf das Thema Fördergelder und Zuschüsse ein.
Nach einer kurzen Kaffeepause machte Manni mit dem Thema „Theorieausbildung“ weiter. „Welche Möglichkeiten hat ein Trainer C um die geforderten theoretischen Inhalte der Tauchausbildung aus KTSA/CMAS Junior und DTAS Basic an den Mann bzw. Frau zu bringen?“ Dazu stehen verschiedenste Lehrmethoden zur Verfügung. Wir wussten bereits, dass meist der Zeitfaktor die limitierende Größte für die Wahl einer Lehrmethode ist. Tipps gab es dann noch zum Medieneinsatz und Tipps für die Lehrproben und Referate.
Trotz Kaffee-Flatrate waren die Teilnehmer „froh“, dass als nächster Tagesordnungs- punkt das Abendessen auf dem Programm stand.
Frisch gestärkt ging es um 19:15 Uhr in das Finale für den heutigen Tag. ABC-Ausbildung entsprechend dem DTSA* stand auf dem Stundenplan. Wie können Übungseinheiten sinnvoll aufgebaut und kombiniert werden? Wir lernten darüber hinaus, dass das Thema Sicherheit immer einen breiten Raum einzunehmen hat. Auch hier entwickelte sich eine rege Diskussion. Axel konnte uns schließlich gegen 20:30 Uhr entlassen und der Abend klang an der Hotelbar bei einem gemütlichen Bier aus.

Sonntag, 04.03.2017

Der Sonntag begann, wie schon gewohnt, um 6:15 Uhr mit einem kleinen Frühstück. Alle waren noch recht schweigsam. Wahrscheinlich fragten sich alle, was am Sonntag auf uns warten würde. Im Bad verkündete Axel dann gleich das Thema des Tages „Praxis ABC-Ausbildung“. Bevor es dann in den drei Gruppen weiterging, erfolgte das Einschwimmen, einschließlich korrekten Abtauchens unter der Leitung von Anna.
In einzelnen Gruppen wurden die Themen „Einführung in das Streckentauchen“, „Einführung in das Zeittauchen“ und „Wasser-Nasen-Reflex“ und „Ausblasen der Maske“ erarbeitet. Um den Lernerfolg zu steigern, gaben uns die Trainer Tipps, wie das ein oder andere besser gemacht werden könnte. Die aktive „Hallenbadeinlage“ wurde schließlich mit einem „Whistle“ Training unter der Leitung von Klaus und Christoph abgeschlossen. Danach ging es zur Regeneration in das Warmwasserbecken.


„Whistle“ Training (Foto: Peter)

Nach dem Hallenbadtraining standen „Leistungsphysiologische Grundlagen“ oder weniger modern „Trainingslehre“ bis zur Mittagspause auf dem Programm. Themen wie Kondition – Ausdauer – Kraft – Energiebereitstellung etc. wurden uns nähergebracht. Gekrönt wurde das ganze durch so schöne Worte wie Adenosintriphosphat oder kurz ATP. Anaerobe und aerobe Verbrennung sind jetzt für uns keine Fremdwörter mehr.
Mit dem Mittagessen schlossen wir das Wochenende in Kaufbeuren ab und begaben uns auf die Fahrt nach Oberhaching. Dort stieß Klaus Scholz, als weiterer Ausbilder hinzu. Wir beendeten den Tag mit dem ersten erfolgreichen Prüfungsreferat von Simon.

Peter + Simon

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Vom 19. bis 21. Januar fand das zweite Trainer-C Lehrgangswochenende statt – neuer Ort, neue Themen, aber wieder genauso interessant und lehrreich wie das letzte Wochenende. Und auch der Spaß kam dabei nicht zu kurz, sodass auch dieses Wochenende als voller Erfolg gewertet werden kann.


Die etwas erschöpften Trainer-C Anwärter nach Martines Trainingseinheit (Foto: Birgit)

Kaum sind die Plätzchen verdaut und das neue Jahr angebrochen, schon trifft man sich wieder zu den wichtigen Dingen des Lebens: Das nächste Übungsleiterwochenende steht an und am 19. Januar begaben sich wieder 11 Teilnehmer nach Kaufbeuren, um dem Übungsleiter einen weiteren Schritt näher zukommen.
Die inzwischen bekannten Teilnehmer tröpfelten bis um 18 Uhr langsam ein und versammelten sich gleich in der Hotellobby um Geschichten auszutauschen und hungrig das Abendessen zu erwarten. Auch der Neuzugang wurde gleich zum Abendessen mit aufgenommen, denn Sandra, eine bereits ausgebildete Trainerin C schloss sich der Gruppe an um ihre Lizenz zu erneuern.
Nach dem Abendessen ging es dann aber auch gleich mit der Arbeit los, wenn man das so nennen will. Nach einem kurzen Überblick über den vollgepackten Zeitplan des zweiten Wochenendes, stieg Manni gleich voller Motivation in einen kurzen Vortrag über Grundlagen der Vermittlung ein. Nachdem einige Teilnehmer den Abend noch gemütlich ausklingen ließen, begaben sich alle recht früh ins Bett, denn der nächste Tag sollte, wo war es jedenfalls angekündigt recht fordernd werden.

Gefühlsmäßig etwas zu früh um 06:00 Uhr finden sich alle zum Frühstück ein, denn das DTG und ABC-Training fängt bereits um 07:00 Uhr im Hallenbad Jordan Badepark an. Noch etwas verschlafen fahren die angehenden Trainer C ins Hallenbad, wo die ersten Ausbildungseinheiten der DTSA-Ausbildung geübt werden. Und wer dachte, dass damit die Herausforderung des Tages geschafft wäre, wurde gleich eines besseren belehrt. Das Fitnesstraining von Martine in der Schulsporthalle brachte anschließend jeden an seine Grenzen. Hauptgesprächsthema des Mittagessens war, welcher seiner Muskeln man sich beim Training schmerzhaft bewusst geworden sei. Doch selbst gepaart mit dem von Manni angekündigten Suppenkoma konnte uns das nicht davon abhalten, bei den anschließenden Vorträgen von Klaus zur Jugendarbeit und Volker zum Apnoe zuzuhören und rege an der Diskussion teilzunehmen.

Der abendliche Unterricht von Axel zu Lernzielen in der DTG-Ausbildung bildete den Abschluss eines langen und anstrengenden Tages, nach dem alle, Teilnehmer und Referenten, trotz lehrreicher und spannender Gespräche froh waren, nach einer gemütlichen kurzen Runde in der Bar, endlich ins Bett zu kommen.


Volkers Apnoeeinheit (Foto: Axel)

Denn auch am nächsten Morgen teilten wir (vielleicht nicht alle so ganz unmittelbar) Mannis Einstellung („Um 07:00 ins Bad, das ist doch schön. Da hat man den Tag gleich gut angefangen!“ frei zitiert). Dort „apnoetisierte“ uns nämlich Volkers Training und die Müdigkeit war schnell vergessen. Das blasenfreie Tauchen werden die Teilnehmer mit Sicherheit in der einen oder anderen späteren Trainingseinheit einfließen lassen und Volkers Apnoesession haben alle als interessanten Einblick empfunden, bei dem der ein oder andere auch mal seine Grenzen etwas ausloten durfte.

Bis 14:00 Uhr war dann neben der Besprechung der Lehrproben für die nächste Ausbildungswoche, Zeit für Axels Vortrag zur vom VDST empfohlenen/festgelegten Ausrüstungskonfiguration nicht nur für Ausbilder. Dabei wurden in der Badausbildung bereits festgelegte Geräte einiger Teilnehmer von Axel vorgestellt und Verbesserungsvorschläge zu deren Optimierung gemacht. Das Interesse der Teilnehmer gerade an diesem Thema zeigten die Diskussionen, die letztendlich den vorgesehenen Zeitrahmen sprengten.


Ausrüstungskonfiguration (Foto: Manni)

Ja und dann war es auch schon wieder vorbei. Nach Mannis Schlussworten verabschiedete sich die Gruppe und zerstreute sich wieder in alle Ecken Bayerns, aber alle freuen sich schon auf die finale Ausbildungswoche im März in Kaufbeuren und in der Sportschule in Oberhaching, in der dann alle endlich ihren Trainer C vollenden können.


Foto: Ausbilder einheitlich gekleidet (v.l. Klaus, Axel, Manni, Volker) (Foto: Armin)

Samuel und Hermann

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Freitag, 24.11.2017

Auch dieses Jahr begrüßte die Sportschule Oberhaching eine neue, motivierte Gruppe angehender Trainer C. Von Augsburg, über Rosenheim bis nach Würzburg sind dieses Jahr alle Ecken Bayerns vertreten. Mit nur 10 Teilnehmern jedoch ein kleiner Lehrgang.


Gruppenfoto mit Ausbildern

Ab 16 Uhr trudelten so langsam alle ein und die gesamte Gruppe traf sich beim Abendessen zum ersten Mal. Man beschnupperte sich vorsichtig und die erste Hürde war somit gleich überwunden.
Später im Seminarraum gab es eine Vorstellungsrunde und Manni erklärte uns den weiteren Ablauf der Ausbildung. Gemeinsam erarbeiteten wir uns die Ziele einer Team- und Netzwerkbildung, sowie das Verfolgen von Interessen, alles natürlich auch mit einer kleinen Portion Spaß garniert.
Nach der ersten Einheit wartete der “Sportlertreff” mit dem ein oder anderen Getränk auf uns. Es wurde viel geredet, gelacht und wir lernten uns alle besser kennen.

Samstag, 25.11.2017

Punkt 07:0 Uhr: Frühstück.
Für den ein oder anderen deutlich zu früh – doch der Kaffee, oder spätestens das kalte Wasser ein paar Minuten später, weckte alle auf.
Der erste Block der Ausbildung: Grundlagen der Bewegungsausbildung – Praxis.
Nach einem kurzen Einschwimmen, wurden wir in Gruppen zu Ralf, Klaus, Axel und Manni eingeteilt. Richtiges Kraulschwimmen, natürlich ohne ABC-Ausrüstung war der Anfang. Mit vielen Trocken- und Nassübungen wurden uns viele verschiedene Techniken, Tipps und Tricks zur Vermittlung gezeigt. Erweitert auf den richtigen Beinschlag, waren die ersten drei Unterrichtseinheiten schon vorüber.
Kurz danach, im Seminarraum, unterrichteter uns Anderl seinen Teil über Leistungsphysiologische Grundlagen, wobei der ein oder andere mit der Müdigkeit zu kämpfen hatte. Es lag aber nicht an Anderl, es war für einen Samstagvormittag einfach noch viel zu früh.


Anderl und sein Unterricht zu „Leistungsphysiologischen Grundlagen“

Nach dem Mittagessen ging es wieder fit und munter weiter. Der Vortrag über Recht führte zu einer regen Beteiligung und mehreren intensiven Diskussionen. Darauf folgte der Beitrag von Klaus dem Jüngeren über Sport mit Kinder und Jugendlichen.
Das Abendessen stellte leider nur eine kurze Pause dar, bevor wir, zusammen mit Bademeister Schaluppke, uns die Theorie zur Praxis am Morgen erarbeiteten. Axel zeigte uns mehrere Videos zum Achselkraulen (oder war es doch Axelkraulen?).
Für einige der Ausbilder, aber auch ein paar der Teilnehmer war der Tag zu kurz und es wurden noch ein paar Bahnen geschwommen. Der Rest entspannte gemütlich in dem seit gestern ja allen bekannten Sportlertreff der Sportschule.
Ein erfolgreicher erster Tag!

Sonntag, 26.11.2017

Zum Frühstück um 7 Uhr standen schon nicht mehr alle pünktlich vor der Tür.
In unserer zweiten Hallenbadeinheit sollten wir uns selbst einen Plan überlegen. Ziel war es die “Anfängergruppe” so zu leiten, dass sie 50m im Streckentauchen, sowie 1 Minute Zeittauchen schafften. Das Strecken- und Zeittauchen stellte, zusammen mit 500m schnorcheln in weniger als 10 Minuten, sogleich auch eine erste Herausforderung dar, die wir alle auf Anhieb meisterten.


die zweite Badeinheit

Nach kurzem Entspannen im warmen Wasser ging es zügig in den Seminarraum. Dort hörten wir die Fortsetzung von “Sport-/Sporttauchen in verschiedenen Alters- und Zielgruppen” und den Vortrag zu „sexualisierter Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen“ von Klaus.


Unterricht Klaus zum Thema „Sport-/Sporttauchen in verschiedenen Alters- und Zielgruppen“

Wir aßen ein letztes Mal für dieses Wochenende gemeinsam zu Mittag und erhielten danach noch nähere Details zu unserer weiteren Ausbildung zum Trainer C und zum nächsten Ausbildungswochenende in Kaufbeuren.
Nach einer kurzen Abschiedsrunde und dem Hinweis “Cappuccino trinkt man am besten schwarz” machten sich alle auf den Heimweg.
Wir wurden alle eindeutig “Manni”-puliert, denn das Wochenende machte viel Spaß und die Übungen und Vorträge waren entgegen von Vermutungen Einzelner doch nicht schlimm! Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im Januar kommenden Jahres.

Kathi und Anna

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