3. Ausbildungswochenende Kaufbeuren 02. bis 04.03.2018

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Freitag, 02.03.2017

Kaufbeuren 2.0. Wieder trafen wir uns in Kaufbeuren. Bis auf einen Teilnehmer trafen wir uns alle um 18:00 im schon vertrauten Hotel „Am Kamin“. Wahrscheinlich war es der pure Hunger der alle angetrieben hatte, pünktlich zu sein. Ein Teilnehmer konnte aus wichtigen Gründen nicht mehr weitermachen, wird aber im nächsten Jahr an gleicher Stelle den Kurs fortsetzen.
Nach einem gemütlichen Abendessen ging es dann um 20:00 Uhr im Vortragsraum weiter. Manni begrüßte die Teilnehmer und erläuterte dann das Programm für die nächsten 8 Tage und auch Änderungen, die sich für die Woche in Oberhaching ergeben haben. Unterstützt wurden die fünf Ausbilder (Manni, Axel, Klaus, Anderl und Christine) dieses Wochenende durch den angehenden TL2 Christopher Popp aus Würzburg, der sich mit den Aufgaben eines Referenten für die Trainer C Ausbildung vertraut machte. Einer der ersten Programmpunkte war die Festlegung der Reihenfolge der geplanten Referate und Lehrproben. Freiwillige hatten sich sehr schnell gefunden.
Danach war Axel mit seinem Vortrag zur „DTG Ausbildung“ an der Reihe. „Wie baue ich einen Kurs in Theorie und Praxis mit den verschiedenen Unterrichtseinheiten auf?“ Manni und Klaus bzw. Anderl erläuterten in der anschließenden Diskussion, wie beim TC Atlantis Kaufbeuren bzw. TSC Simbach die Kurse ablaufen. Auch die Teilnehmer berichteten von ihren Erfahrungen, die sie in ihren Heimatvereinen gemacht haben. Dabei zeigten sich doch sehr unterschiedliche Ansätze, je nach den örtlichen Möglichkeiten und Gegebenheiten der Vereine.

Samstag, 03.03.2017

Wie am letzten Ausbildungswochenende in Kaufbeuren begann auch dieser Samstag in Kaufbeuren um ca. 06:15 Uhr mit einem kleinen Frühstück zur Stärkung. Start im Hallenbad Jordan-Badepark wie fast schon gewohnt um 07:00 Uhr (es ist Wochenende, es ist Samstag, noch Fragen?). Noch etwas verschlafen fanden sich alle Teilnehmer pünktlich mit ihrer vollständigen Ausrüstung im Bad ein.
Hermann leitete das Aufwärmtraining und bereitete uns auf die kommenden Übungen vor. Auf dem Programm standen die „Steigerung der Geschicklichkeit unter Wasser mit dem DTG“, „Sprünge mit dem DTG“ und als Abschluss, die „Rettung eines bewusstlosen Tauchers mit DTG“.


Teilnehmer in Aktion (Foto: Peter)

Für diesen Tag beendeten wir die Hallenbadausbildung mit einem Bad im Warmwasserbecken.


Im Warmwasserbecken – es ist geschafft (Foto: Peter)

Wieder vollzählig im Hotel angekommen folgte das wohlverdiente zweite Frühstück. Gestärkt starteten wir mit Anderl in den ersten Theorieunterricht des Tages. Wir wurden in hochinteressanten Unterrichtseinheiten über „Doping im Breitensport“, „Sportverletzungen“ und abschließend über die Wichtigkeit von Kenntnissen zur „Psyche beim Tauchen“, aufgeklärt.


Anderl – Nicht in Panik – „Der Schrei“ (Foto Peter)

Nach einem reichlichen Mittagessen ging es am Nachmittag mit dem doch etwas „trockenen“ Thema „Verbandsstrukturen/ -organisation“ weiter. Christine Bühler, TL3 aus Kempten erklärte uns anschaulich die verschiedenen Organisationsstrukturen auf internationaler und nationaler Ebene CMASVDST, BLTV sowie DOSBBLSV. Sie ging dann in diesem Zusammenhang auch auf das Thema Fördergelder und Zuschüsse ein.
Nach einer kurzen Kaffeepause machte Manni mit dem Thema „Theorieausbildung“ weiter. „Welche Möglichkeiten hat ein Trainer C um die geforderten theoretischen Inhalte der Tauchausbildung aus KTSA/CMAS Junior und DTAS Basic an den Mann bzw. Frau zu bringen?“ Dazu stehen verschiedenste Lehrmethoden zur Verfügung. Wir wussten bereits, dass meist der Zeitfaktor die limitierende Größte für die Wahl einer Lehrmethode ist. Tipps gab es dann noch zum Medieneinsatz und Tipps für die Lehrproben und Referate.
Trotz Kaffee-Flatrate waren die Teilnehmer „froh“, dass als nächster Tagesordnungs- punkt das Abendessen auf dem Programm stand.
Frisch gestärkt ging es um 19:15 Uhr in das Finale für den heutigen Tag. ABC-Ausbildung entsprechend dem DTSA* stand auf dem Stundenplan. Wie können Übungseinheiten sinnvoll aufgebaut und kombiniert werden? Wir lernten darüber hinaus, dass das Thema Sicherheit immer einen breiten Raum einzunehmen hat. Auch hier entwickelte sich eine rege Diskussion. Axel konnte uns schließlich gegen 20:30 Uhr entlassen und der Abend klang an der Hotelbar bei einem gemütlichen Bier aus.

Sonntag, 04.03.2017

Der Sonntag begann, wie schon gewohnt, um 6:15 Uhr mit einem kleinen Frühstück. Alle waren noch recht schweigsam. Wahrscheinlich fragten sich alle, was am Sonntag auf uns warten würde. Im Bad verkündete Axel dann gleich das Thema des Tages „Praxis ABC-Ausbildung“. Bevor es dann in den drei Gruppen weiterging, erfolgte das Einschwimmen, einschließlich korrekten Abtauchens unter der Leitung von Anna.
In einzelnen Gruppen wurden die Themen „Einführung in das Streckentauchen“, „Einführung in das Zeittauchen“ und „Wasser-Nasen-Reflex“ und „Ausblasen der Maske“ erarbeitet. Um den Lernerfolg zu steigern, gaben uns die Trainer Tipps, wie das ein oder andere besser gemacht werden könnte. Die aktive „Hallenbadeinlage“ wurde schließlich mit einem „Whistle“ Training unter der Leitung von Klaus und Christoph abgeschlossen. Danach ging es zur Regeneration in das Warmwasserbecken.


„Whistle“ Training (Foto: Peter)

Nach dem Hallenbadtraining standen „Leistungsphysiologische Grundlagen“ oder weniger modern „Trainingslehre“ bis zur Mittagspause auf dem Programm. Themen wie Kondition – Ausdauer – Kraft – Energiebereitstellung etc. wurden uns nähergebracht. Gekrönt wurde das ganze durch so schöne Worte wie Adenosintriphosphat oder kurz ATP. Anaerobe und aerobe Verbrennung sind jetzt für uns keine Fremdwörter mehr.
Mit dem Mittagessen schlossen wir das Wochenende in Kaufbeuren ab und begaben uns auf die Fahrt nach Oberhaching. Dort stieß Klaus Scholz, als weiterer Ausbilder hinzu. Wir beendeten den Tag mit dem ersten erfolgreichen Prüfungsreferat von Simon.

Peter + Simon

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