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Tauchlehrerausbildung goes home-schooling

Klar, Meetings, Schulungen, Sportworkouts und selbst Konzerte online zu verfolgen, ist in der aktuellen COVID19-Situation längst normal geworden. Wieso also nicht das gleiche Konzept für die Theorieausbildung der aktuellen TL-Anwärter übernehmen? Schließlich hat man im BLTV bereits gute Erfahrungen auf dem Gebiet, dank der letztjährigen TrC-Ausbildung.

Freitag 16.04., 19:00 Uhr. Endlich ist es so weit. Alle treffen sich in ihren Klassenräumen und fiebern dem Start des Unterrichts entgegen. Etwas geschwätzt muss natürlich auch werden, denn man sieht das eine oder andere bekannte Gesicht unter den Teilnehmern und Ausbildern wieder. Auch zwischen den Vereinen kennt man sich bereits aus dem TrC – Lehrgang, diversen Spezial – und Aufbaukursen oder auch dem TL*- Unterricht. Die Freude auf die Anderen und die Neugierde auf den Unterricht ist durch die “neue” Situation vor der eigenen Webcam absolut nicht getrübt. Gefühlt sogar etwas besser, da jeder heutzutage seine Wohlfühlzone schätzen gelernt hat. So lässt es sich auch prima und mit voller Aufmerksamkeit Axels ersten Vortrag des Abends folgen. Zur Einstimmung auf ein sehr lehrreiches und informatives Wochenende dürfen wir TL2-Anwärter den aktuellen Tauchunfallzahlen und deren Ursachen aus der Unfallforschung lauschen. Gut, dass es danach mit einem leichteren Thema “Tauchtechnik und die aktuellen Ausrüstungsempfehlungen” weitergeht. Im zweiten virtuellen Klassenzimmer verstand sich Manni darauf, den TL1ern die ersten Grundlagen der “Anfängerausbildung im Freiwasser” zu vermitteln.
Aber, was wäre der erste Abend ohne gemütliche Gespräche nach Unterrichtsende? So sitzen wir TL2-Anwärter und auch der eine oder andere zukünftige TL3 noch geraume Zeit zusammen. Bei allen merkt man die Freude, dass es doch noch mit dem Seminar geklappt hat, auch wenn das mit dem “Online” nur bedingt ein physisches Treffen ersetzen kann. Dennoch, wir lassen uns den Spaß nicht nehmen, schwelgen in gemeinsamen Erinnerungen und bringen uns gegenseitig auf den neuesten Stand.

Samstagmorgen, ordentlich erzogen, wie wir alle sind, legen wir pünktlich um 08:00 Uhr mit den ersten Vorträgen los. Fast pünktlich, zuvor muss die eine oder andere “Feststellung” korrigiert werden. “…der BLTV manipuliert seine Ausbilder.”, hört man aus der Runde. Lachend stellt Axel Rimpler die gewagte These richtig: “Nur der Herr Schlüter manni-puliert!” (angelehnt an das Motto des vergangenen TrC-Lehrgangs von 18/19). Nach einem Blick in die Runde fährt Axel fort: “Ich sehe, einige von euch sitzen im Dachgeschoss. Ich hoffe, ihr habt den Aufzug nicht benutzt.” Bei diesem Seitenhieb auf die früheren Zeiten im Hotel Kamin, kann sich keiner ein Schmunzeln verkneifen. Natürlich ist uns allen klar, dass wir hier im Rahmen einer Sportweiterbildung zusammensitzen.
Im TL1-Klassenzimmer werden die Anwärter währenddessen von hohem Besuch begrüßt. Uwe Hoffmann, Präsident des VDST, stieg spontan mit in die Runde ein und wünschte uns viel Glück, sowie ein gutes Durchhaltevermögen in dieser besonderen Ausbildung. Nach kurzen Glückwünschen für das heutige Geburtstagskind Kathi begann bei den TL1ern auch schon der Unterricht. Von Dieter Popel wurden wir alle auf den neusten Stand der VDST-konformen-Ausrüstungskonfiguration gebracht.

Begrüßung durch unseren VDST-Präsidenten Uwe Hoffmann

Für die TL2er startete Dennis mit dem Thema “Dekompressionsmodelle und Tauchgangsplanung”. Allein schon die kompetente Umsetzung des umfangreichen Themas müssen wir lobend anerkennen, dazu noch so früh am Morgen. Mittlerweile ist es kurz nach 08:00 Uhr. Und spätestens mit der Anmerkung “magere Ziegen reagieren deutlich unempfindlicher auf Dekompression wie adipöse”, hat er uns alle wieder bei der Materie. Bevor nun jemand diese Aussage in den falschen Hals bekommt. Es geht im Zusammenhang um eine Versuchsreihe der US Navy und nicht um Taucherinnen. Als wir auf die Pyle-Stopps und ihre Entstehung eingehen, wird auch wieder die kreative Ader im einen oder anderen von uns wach und mancher überlegt sich, ob er in Zukunft wirklich einen Fisch zum Punktieren dabeihaben sollte. Weitere Gedankengänge in Hinblick auf Meerjungfrauen lassen wir unkommentiert im Raum stehen ;o)

Nach einer kurzen Pause besuchen die TL2er die 1er in ihrem Klassenzimmer und es wurde nochmal ein gemeinsames Geburtstagsständchen gesungen. Dieter Popels Vortrag “Rechtssituation des Tauchausbilders, Versicherungen und Causa Tauchtechnik” ist wie gewohnt lebensnah und mit aktuellen Fällen garniert, da fällt es einem schwer, nicht der Materie zu folgen. Definitiv faszinierend ist hier die große Diskussionbereitschaft der Teilnehmer und auch die Erkenntnis, dass das Thema augenscheinlich viel zu wenig Zeit in der Ausbildung bekommt. Wer weiß, vielleicht entsteht hier und jetzt die Idee für einen größer angelegten Lehrgang, vielleicht einem “SK Recht”? Zumindest bei den aktuellen TL1- und TL2-Anwärtern ist die Motivation auf jeden Fall vorhanden.

Rechtsunterricht durch unseren “Rechtslehrer” Dieter Popel

Im weiteren Verlauf des Nachmittages schwört Manni seine angehend TL2er auf die Sozialkompetenzen eines Tauchausbilders ein. Man freut sich, anscheinend ist vieles für einen schon selbstverständlich geworden und wird teils unterbewusst schon gelebt. Intuition und Empathie gehören eben zu unserem “Job” dazu. Aber neben den Soft Skills gibt es selbstverständlich auch harte und konkrete Fakten. So werden wir in die aktuellen Sicherheitsstandards eingewiesen und bezüglich der Neuerungen aufgeschlaut.

Stichwort “aufschlauen”, Klaus Merk führt uns im weiteren Verlauf in die SK-Theorie “Strömungstauchen” ein, ein Bereich, den viele von uns bereits jetzt leben und lieben. Und ja, wir sind erstaunt, wie viel oder wie wenig man hier erzählen kann, je nachdem welchen Foliensatz man sich anschaut. Unsere einstimmige Meinung fällt jedenfalls auf den Ausführlicheren, der jedem von uns noch neues Wissen mitgeben konnte. Auch die TL1er bekommen das “Know-how” für einige Spezialkurse (u.a. Orientierung) und für den NITROX* von Klaus Merk erzählt. Neben den Kursen steht auch noch Knotenkunde auf dem Programm. Begeistert sitzt (fast) jeder mit einem Seil vor seinem Computer und versucht sich an einem Palstek. Dabei nutzt fast jeder eine andere Technik.
Wo wir schon bei Computer sind, einen “Tauchcomputer Workshop” von Axel gab es am Wochenende für beide Gruppen noch kostenlos obendrauf.
Nein, lieber Leser, wir sind mit dem Samstag noch nicht durch. Aber, wir sind auf einem guten Weg. Christophs Einblick in den “AK Tauchsicherheit und Rettung”, einem der spannendsten und aufwendigsten Kurse, ist extrem lebensnah und praxisorientiert. Nicht verwunderlich, dass wir alle sehr begeistert mitdiskutieren und der “Vortrag” zu einem lebendigen Austausch wird. Leider haben wir dabei völlig die Zeit vergessen und Christoph musste gegen Ende massiv Gas geben, um nicht zu überziehen, besser, nicht noch mehr zu überziehen. Zum Glück hat Manni ein Einsehen mit uns und verschiebt den letzten Vortrag des Tages. Wieso eigentlich? Es war doch erst 20:30 Uhr ;o)

Nein, wir sind nun nicht alle brav ins Bett. Es wäre doch keine gute TL-Theorie, wenn man abends nicht noch zusammensitzt und die eine oder andere Geschichte erzählt, jetzt in der großen Runde, gemeinsam mit unseren TL1-Anwärtern. Durch unser virtuelles Umfeld, blieb leider das von Tisch zu Tisch gehen oder das gemeinsame Abhängen an der Bar aus. Dennoch haben wir es auch hier geschafft, etwas wie ein Wir-Gefühl zu schaffen und die Vorfreude zu schüren, sich irgendwann an einem See oder wo auch immer persönlich zu treffen, sobald das alles guten Gewissens wieder machbar ist. Eines hat sich jedenfalls nicht geändert, egal ob im gleichen Raum oder im gleichen virtuellen Raum, die “Härtesten” haben sich, wie sollte es auch anders sein, völlig verquatscht und sind bis 01:30 Uhr am “Tisch” versumpft.

Auch am Sonntag starten wir wieder pünktlich und nur leicht derangiert in den letzten Tag. Axel setzt bei den TL2ern sein Thema Ausrüstung fort und stellte aktuelle Trends vor. Diese wurden und lebhaft diskutiert. Alles unter dem besonderen Gesichtspunkt, wie man mit Trends im Bereich des Tauchens umgeht. Eine Erwähnung hat hier definitiv das Sidemounttauchen verdient. Vor einigen Jahren noch als reine Modeerscheinung unter Sporttauchern abgetan und belächelt, scheint das hässliche Entlein langsam zum Schwan zu werden. Da mittlerweile in der Tauchercommunity etabliert, werden Vor- und Nachteile der großen Stilrichtungen zwischen Side- und Backmountern leidenschaftlich und auf Augenhöhe diskutiert. Auch wie man Monkey-Style-Taucher in der fortgeschrittenen Ausbildung von Sporttauchern betrachten soll, ist ein Punkt, schließlich gibt es immer mehr Kandidaten im ** und ***-Segment, die ihre Ausbildung gerne in Sidemountkonfiguration durchführen würden. Ein reger Erfahrungs- und Meinungsaustausch, wie man mit der Situation umgehen kann, ist hier in der TL2-Anwärter Runde automatisch gewachsen. Nicht verwunderlich, da auch unter uns der eine oder andere ist, der seine Flaschen lieber an der Seite trägt, statt am Rücken. Währenddessen gab es bei den TL1ern das Beste Thema für einen Sonntag-Morgen: Tauchphysik! Von Dennis wurde das doch eher trockene Thema jedoch lebendig, mit vielen anschaulichen Versuchen rübergebracht.
Auch der darauffolgende Unterricht (die Fortsetzung der Freiwasserausbildung) wurde von dem TL3-Anwärter Christoph uns motivierend nähergebracht.
Eines der weiteren Tageshighlights der TL2s sind Christophs Bilder zu einem Sauerstoffbooster-Unfall, der in seinem eigenen Bekanntenkreis vor einigen Jahren passierte. Hier kann man klar erkennen, warum die Empfehlungen bei der Arbeit mit Sauerstoff zu Metallschläuchen gehen. Ein vom Hersteller und Händler als sauerstoffrein verkaufter Schlauch war hier explodiert. Glücklicher Weise, hat niemand bleibende Schäden davongetragen. Die für uns große Erkenntnis ist, die Hilflosigkeit für uns als Nutzer, wenn doch mal was schief geht. Denn die Schuldfrage wurde, im hier geschilderten Fall, im Dreieck zwischen Nutzer, Hersteller und Händler hin und her gespielt. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass der Nutzer ein erfahrener Gasmischer ist, der auch die nötige Sorgfalt und Sachkenntnis in diesem Bereich hat. Dennoch, uns als Nutzer bleibt am Ende nur das schlichte Vertrauen in unseren Händler und den Hersteller des Schlauches. Wir können im Vorfeld nicht sagen, ob der Schlauch wirklich das hält, was er halten soll. In diesem Fall konnte nachgewiesen werden, dass der Schlauch bereits produktionsseitig verunreinigt war, was zuvor keiner erkennen konnte. Unser eigenes Fazit ist, dass jeder, der sich in den Bereich des Gasmischens wagt, eine entsprechende Ausbildung und Versicherung haben sollte.

Nach solch ernsten Themen geht es für uns mit Manni und seiner sehr motivierenden und leidenschaftlichen “Rede” weiter, wie wir angehende TL1-Anwärter erkennen, betreuen und motivieren können. Schließlich ist es eine unserer zukünftigen Aufgaben junges Blut in den Ausbilderkreislauf zu spülen. Ein Appell, der uns allen sehr bewusst ist und am Herzen liegt. Wäre schade, wenn die Qualität und der Zusammenhalt, die wir im BLTV leben und erleben, durch fehlenden Nachwuchs zum Erliegen kommen. Schlimmer, nur noch alte TLs am Krückstock unseren Nachwuchs betreuen oder unser Sport gar zum “alte Leute Sport” mutiert. Kurz um, wir haben hier den offiziellen Befehl unseres Landesausbildungsleiters, unsere Trainer C zu motivieren oder, wie man auch so schön sagt, zu “manni-pulieren” ;o) Bei uns hat es doch auch früher oder später geklappt. Ok, vielleicht musste auch der/die eine oder andere erst noch etwas lagern und reifen. Es scheint, als sei es mit Ausbildern wie mit gutem Wein, die Zeit macht ihn noch besser.

ein gut aufgelegter Landesausbildungsleiter(Foto: Klaus Merk)

Da wir hier gerade von Weiterentwicklung sprechen, von Klaus Cepl durften wir Tiefergehendes zum Thema Unterschiede in der DTSA, ähm, GDL *, **, ***-Ausbildung und rund um die Spezialkurse erfahren. Besonders konnte uns Klaus, aus seiner Warte als langjähriger TL4, sehr spannende Einblicke in die Entwicklung und Entstehung von SKs und deren Gremien dahinter vermitteln.

Zu guter Letzt sitzen wir alle in einem offenen Resümee zwischen Teilnehmern und Referenten, wie wir jeweils den Lehrgang erlebt haben. Definitiv positiv zu erwähnen ist die hohe technische Qualität, die Kompetenz der Referenten und auch die der Teilnehmer, alles Punkte, die die Veranstaltung erst lebendig, informativ und kurzweilig gemacht haben. Oft war nicht einmal das digitale Umfeld zu spüren und die eventuellen Befürchtungen, die damit einhergehen. Sprich, einseitige Beschallung durch die Referenten, zu großer Abstand und kein Wir-Gefühl. Im Gegenteil, es gab sehr viel Raum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Vielleicht sogar etwas großzügiger, als wenn wir alle in einem Raum gewesen wären. Und klar, man hätte sich sicherlich gerne “real” gesehen, aber vergessen wir auch nicht die positiven Aspekte. In Präsenz wäre so eine Veranstaltung in unserer jetzigen Zeit leider nicht durchführbar gewesen. Auch konnten wir uns die teils langen Reisestrecken sparen und waren grundsätzlich gefühlt fitter, der berüchtigte Mief im Seminarraum fiel auch weg, im Gegenteil, jeder konnte sich sein eigenes, perfektes Seminarklima schaffen, um nur einige der Pluspunkte zu nennen. Wir sind jedenfalls schon jetzt gespannt, wie sich das digitale Lernen, egal in welcher Art, im VDST weiterentwickelt. Eins ist jedenfalls sicher, hier schlummert ein riesiges Potenzial.

Einziges, abschließendes großes Manko war/ist die unklare Situation, wie wir mit dem Lehrgang weitermachen können. Präsenztermine wie Medizin- und/oder Theorieprüfung sind bis auf weiteres erstmal nicht realisierbar. Aber auch hier können wir Manni zitieren, “wir werden eine Lösung finden”. Manni, Dir und allen Referenten ein dickes Danke, dass ihr gemeinsam mit uns diesen Testballon gestartet habt. Und wir freuen uns auf weitere, vielleicht neue, gemeinsame Wege in der Tauchausbildung.

Red.: Klaus Nüßlein, Bernd Brugger, Katharina Kohl

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Mit großem Wehmut starteten wir das letzte Ausbildungswochenende in Manni’s und Axel’s Homezone (auch Kaufbeuren genannt).
Obligatorisch begann das Ganze mit einem üppigen Abendmahl im Hotel. Besonders beliebt war die Kombination aus Beilagensalat und Salatteller. Bis auf Franky wurde auch jeder von uns satt. Franky indes schwärmte vom hervorragenden Münchner Schokoladenkuchen, welchen es leider an diesem Abend nicht gab.
Danach wurden wir im Unterricht von Manni auf die bevorstehenden Lehrproben sowie Referate hervorragend vorbereitet und unser Wissen damit “Manni”-festiert. Als besondere Geste wurde uns eröffnet, dass wir am nächsten Tag wieder eine Kaffee-Flatrate auf Kosten der Ausbilder genießen dürfen. Wir konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Hintergedanken dabei finden und freuten uns riesig darüber.
Der Tag wurde wie immer an der Bar rekapituliert. Dabei starteten Marco und Patrick einen extremen Selbstversuch (Fastenzeit ohne Alkohol) mit einem alkoholfreien Clausthaler. Wir können euch beruhigen, die beiden leben noch und haben ihre Lehren daraus gezogen.
Der nächste Morgen begann in altehrwürdiger Tradition um 06:15 am Kaffeeautomaten (man muss ja die Kaffee-Flat nutzen), bevor wir gemeinsam gen Schwimmbad loszogen. Natürlich standen wir ALLE (Trainer-C Aspiranten) pünktlich um 6:50 Uhr am Beckenrand. Nach der Gruppeneinteilung begann die DTG-Ausbildung. Der Fokus dabei waren die Rettungsfertigkeiten sowie die Tauchgeschicklichkeit. Auch durften wir die unterschiedlichen Sprünge mit dem DTG üben und veranschaulichen (Schrittsprung vom Block, Rückwärts ins Becken gleiten, …).

Gruppenbild; erstellt von Manni

Beim Verlassen der Umkleide fiel uns noch ein herrenloses Atemreglerset auf. Die Vermutung, dass es sich um Einweg-Atemregler handelte wurde schnell zerschlagen, da ein Teilnehmer diese bereits vermisste. Nach langer diplomatischer Verhandlung wurde als Auslöse eine Runde Deko-Bier (auch alkoholfreies für die Fastenden) vereinbart.
Während des wie immer ausgiebigen, plastikfreien Frühstücks erhielt Franky noch einen Schokokuchen, damit er als Sachgruppenleiter “Nahrungsaufnahme” immer Anschauungsmaterial mit sich führt.

Die Kuchenübergabe; erstellt von Johannes

Frisch “gedopt” durch das Frühstück wurden wir vom Anderl über das Thema Doping aufgeklärt. Dabei wurde unsere Stimmung zusätzlich durch persönliche Anekdoten in ausgeprägter niederbayrischer Mundart erhellt (Beispiel gefällig? “Da stecken die Leute denen alles in Mund rein”). Während der kurzen Kaffee-Flat-Pausen wurde der Geist der Gemeinschaft auf eine harte Probe gestellt. Nur unter vollem Körpereinsatz konnten sich die Aspiranten gegenseitig davon abhalten den Fahrstuhl zu nutzen

Versuchte Fahrstuhlfahrt; erstellt von Patrick

Nach der Aufnahme von aufputschenden Mit…ähm Informationen ging es über zum Thema Sportverletzungen. Uns war gar nicht bewusst, welch vielfältige Varianten der Selbstverstümmelung uns durch sportliche Betätigung möglich werden. Anschließend widmeten wir uns dem Thema Tauchen und Psyche.
Das Mittagessen, welches dieses Mal auf Wunsch der Teilnehmer etwas später eingenommen wurde, war wie immer hervorragend. Den letzten Gerüchten nach wurden ALLE Teilnehmer satt. Um das anstehende “Schnitzelkoma” zu vermeiden ging es direkt in die Thematik „Leistungsphysiologische Grundlagen“ über. Zu diesem Zeitpunkt war uns der Zusammenhang mit dem Training am nächsten Morgen noch nicht bewusst. Während der letzten Einheit vor dem Abendessen, kam es zu einem kleinen Zwischenfall. Unser Sachgruppenleiter Nahrungsaufnahme musste aktiv werden und das Anschauungsmaterial wurde erst verteilt und dann durch die Teilnehmer konsumiert (natürlich wurden die Fastenden ausgeschlossen). Bevor Manni seine Einheit zum Thema Theorieausbildung abschließen konnte stand noch das Abendessen auf dem Stundenplan.

Sachgruppenleiter Nahrungsaufnahme im Einsatz; erstellt von Marco

Nachdem einige unserer Teilnehmer einen nächtlichen Ausflug zum nächsten Geocache unternahmen, traf sich die Gemeinschaft an der Bar um die Auslöse entgegenzunehmen.

Sonntag

6:46 Uhr – Alle Teilnehmer stehen am Beckenrand. Jedoch wurden wir positiv für unsere Pünktlichkeit bestärkt und zu gleich belehrt, dass zu frühes erscheinen auch eine Form von Unpünktlichkeit darstellt ;) Nun durften wir das theoretische Wissen aus dem Bereich Trainingsmethoden (bekannt aus der Lehreinheit Leistungsphysiologische Grundlagen) praktisch anwenden. Es wurde sowohl die Dauermethode als auch die intensive und extensive Intervallmethode durchgeführt. Begleitet von ein paar Krämpfen, Seitenstechen und der daraus resultierenden verringerten Teilnehmerzahl ging es in eine Wettkampfstaffel über. Danach wurden in Kleingruppen und voller Teilnehmerzahl diverse Lehrproben im Bereich ABC durchexerziert.

Lehrprobe; erstellt von Manni

Zum Abschluss durften wir noch ca. 80 Golfbälle einsammeln, die der Klaus im Becken verloren hatte. Komischerweise wurden die Teilnehmer dabei in zwei Gruppen eingeteilt und ihnen standen nur Löffel zur Aufnahme der Golfbälle zur Verfügung.

Ein paar Golfbälle gefunden; erstellt von Manni

Bevor es endlich zum verdienten Frühstück ging, durften die Teilnehmer noch ins Warmwasserbecken. Dabei stellte sich heraus, dass noch überschüssige Energie zur Verfügung stand, die sich in meterhohen Wellen zu erkennen gab.
Nach dem Frühstück, bei dem es zeitweise zu Speckmangel kam (gerüchteweise hatten einzelne Teilnehmer bis zu 500 Gramm auf dem Teller) wurde uns von Axel noch der frisch überarbeitete Lehrfoliensatz für die DTSA Ausbildung vorgestellt. Anschließend durften wir uns durch Klaus in die Besonderheiten der Jugendarbeit einweisen lassen, bevor wir abschließend einen Vortrag zum Thema Verbandsstrukturen von Christine genießen durften.
Als letzte Amtshandlung ging es zum gemeinsamen Mittagessen.
Abschließend können wir nur noch sagen, dass es wieder ein überaus schönes und lehrreiches Wochenende war. Danke an alle Ausbilder und auch Teilnehmer für die tolle Zusammenarbeit. Bitte denkt beim Packen eurer Taschen für Oberhaching daran, dass ihr alles einpackt und auch keine Kleinigkeiten vergesst.

Text von: Benjamin Jäger und Patrick Weiß

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Schon wieder ist ein Monat vorbei. Die Zeit, ganze 25 Tage seit dem ersten Ausbildungswochenende, verging wie im Fluge. Beim ersten Zusammentreffen hat sich schon gezeigt, dass alle Teilnehmer und natürlich auch die Ausbilder völlig in Ordnung sind. Daher war von der anfänglichen Nervosität nichts mehr zu spüren, alle sind hochmotiviert und in bester Laune und Vorfreude auf das was dieses Wochenende bringen wird, pünktlich zum Abendessen angereist.

Ein neues Gesicht, Christopher kam zum Abendessen und wurde uns später als einer der Referenten für den nächsten Tag vorgestellt. Aufgrund seines Alters haben ihn einige sicherlich als unangekündigten weiteren Trainer C Kandidaten eingeordnet, aber schon mal vorweggenommen, er hat seinen Referentenjob echt gut gemacht.

Nach dem Abendessen wurden erst ein paar organisatorische Punkte besprochen. Auf dem Programm stand, wie der nächste Tag mit dem DTG ablaufen wird, welches Team an welchen Tagen “freiwillig” diesen Blogeintrag schreiben darf, die Themen der Lehrproben, wie man zur Beethovenschule für die Ausgleichssportarten kommt und ganz wichtig, was man die nächsten Tage zum Essen haben möchte. Danach hat uns Manni in seiner gewohnt charmanten Art noch weitere Grundlagen der Vermittlung vermittelt. Den Abend haben wir dann noch gemeinsam in der Kinderspielecke ausklingen lassen. Aufgrund einer Faschingsparty waren alle anderen Räumlichkeiten belegt. Dieses Wochenende waren die meisten Teilnehmer im Neubau des Hotels untergebracht. Das lag einerseits an der Faschingsgesellschaft, die bis spät in die Nacht gefeiert hat, und sicherlich auch daran, dass man uns Sporttauchern den doch deutlich längeren Weg zutraut.

Samstag, morgens um 6:40 Uhr waren wir wieder wie üblich überpünktlich beim Umziehen, um die wertvolle Schwimmbadzeit komplett ausnutzen zu können. Wir wurden in neue Gruppen zu 3 bis 4 Personen eingeteilt und jede Gruppe hat eine Matte an einer Ecke des Schwimmbads zugeteilt bekommen. Das Tauchequipment, das in diesem Kurs das erste Mal zum Einsatz kommt, wurde ins Bad gebracht und mit viel Vorfreude was heute damit wohl gemacht wird, zusammengebaut. Aber moment, da war noch was, an diesem Tag stand zuerst das große Angstthema, 50m Streckentauchen, auf dem Programm. In den einzelnen Gruppen haben wir uns nach eigenem Ermessen eingetaucht bevor es an die komplette Strecke ging. Um diese Übung sicher durchzuführen, wurden wir in die Sicherung beim Streckentauchen eingeführt. Einer der Gruppe hat seine 50m getaucht, ein anderer hat das letzte Drittel der Strecke gesichert und sich dann vergewissert, dass der Prüfling sicher angekommen ist und nicht kurz danach ohnmächtig wird. Zur Erleichterung aller haben alle Trainer C Anwärter die 50m Strecke geschafft. Für manche war diese Übung mehr oder weniger einfach durchzuführen daher geht ein besonderes Lob an die, die sich die letzten Monate sehr schwer damit getan haben, dies zu meistern und hier zeigen konnten dass man es mit Übung und dem entsprechenden Willen schaffen kann. Herzlichen Glückwunsch!
Bevor wir nun endlich unser Gerät anlegen durften und entspannt durchs Wasser gleiten konnten, musste noch der sportliche Teil der Schwimmbadzeit durchgeführt werden. Wir hatten nun 10 Minuten Zeit 500m, bzw. 20 Bahnen mit Flossen zurückzulegen. Dabei hat sich der Fitnessstand der Teilnehmer gnadenlos gezeigt. Mehrere Minuten Zeitunterschied bei der Durchführung waren keine Seltenheit und auch der Schwimmstil hat mit zurückgelegter Strecke bei einigen mehr und mehr gelitten. Zum Glück wird der Stil nicht bewertet und 10 Minuten Zeit sind für diese Übung nicht zu knapp bemessen. Allen konnte die erfolgreiche Durchführung bescheinigt werden.

500m (von Klaus Merk)

Nun endlich konnten wir uns mit unserem Tauchequipment befassen. Dabei zeigte sich schon, dass es besser gewesen wäre wir hätten im ersten Wochenende die VDST Ausrüstungsempfehlung besprochen. Der ein oder andere wich doch deutlich von der empfohlenen Konfiguration ab. Das führte dazu, dass wir gelegentlich von dem eigentlichen Thema abgeschweift sind und stattdessen die Ausrüstungskonfiguration diskutierten. Mindestens ein Ausbilder musste sein Können unter Beweis stellen und seine Gruppe immer wieder in die richtige Richtung leiten, was gar nicht so einfach war. Mit dem DTG haben wir dann verschiedene Möglichkeiten kennengelernt, mit einem Tauchanfänger sicher ins Wasser zu gehen. Das Gerät sollte auf alle Fälle noch an Land angelegt werden. Dass es mit einem Anfänger nicht funktionieren kann, das Gerät erst im tiefen Wasser anzulegen, wurde von einem erfahrenen Teilnehmer eindrucksvoll demonstriert. Unter Wasser ging es dann weiter mit Tarierübungen von einfach bis selbst für uns anspruchsvoll. Das Herumreichen eines 5kg Ringes erfordert schon etwas Übung, um beim Entgegennehmen nicht abzusacken, oder beim Abgeben nicht deutlich aufzusteigen. Schneller als uns lieb war, waren die zwei Stunden Hallenbad vorbei und es ging zurück zum Hotel um erstmal das reichhaltige Frühstücksbuffet zu plündern.

Unser “neuer” Referent Christopher hat uns mit viel Begeisterung in der kurzen Essenspause zwischen Frühstück und Mittagessen leistungsphysiologische Grundlagen und die konditionellen Komponenten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Koordination und Apnoe nähergebracht.
Volker, ein weiterer “neuer” Referent, der als solcher viel einfacher zu erkennen war, hatte die schwere Aufgabe, die Teilnehmer nach dem Mittagessen wach zu halten. Offensichtlich war das Thema Apnoe dafür bestens geeignet. Die Themen Atemvolumen, Tauchreflex, Druckausgleichsmethoden, Blackoutgründe, Sicherheit, Ausrüstung und vieles mehr haben zu einer deutlich erhöhten Anzahl an Fragen und Diskussionen geführt, damit kam keine Müdigkeit auf.
Vorbei am “Elefantenklo”, einem zweistöckigen Kreisverkehr mit einem großen Loch in der Mitte, ging es an die Beethovenschule, wo uns Mona und noch ein paar Gastteilnehmer des ortsansässigen Tauchvereins erwarteten. Zuerst wurden wir 45 Minuten lang mit verschiedenen Übungen ordentlich aufgewärmt, bzw. an die Grenzen der Leistungsfähigkeit oder auch nur der Koordination gebracht. Die zweite Hälfte der Unterrichtseinheit Ausgleichssportarten war dann zum Glück deutlich entspannter. Das Faszientraining zielt primär auf die Förderung des muskulären Bindegewebes ab. Dies wird unter anderem durch Dehnübungen erreicht und ist daher konditionell deutlich lockerer. Wie erwartet hat das Training allen Teilnehmern viel Spaß gemacht, Mona hat einen tollen Job gemacht, Danke.

Gruppenbild (von Sabine Marx)

Da wir im Hotel drei Stockwerke die Treppen zum Schulungsraum nehmen war die Sorge allerding groß, dass der Sonntag schmerzhaft wird. Aber Manni blieb hart und hat uns trotzdem nicht die Nutzung des Aufzugs erlaubt. Zum Glück wurde es dann doch nicht so schlimm wie befürchtet.

Der Abschluss des Theorieunterrichts an diesem Tag bildete eine kurze Einführung in die Inhalte und Übungen des DTSA Grundtauchscheins, den ein Trainer C eigenständig ausbilden und abnehmen darf. Der Inhaber eines Grundtauchscheins ist nur noch einen kleinen Schritt von einem vollwertigen Tauchschein entfernt, ihm fehlen nur noch die Freiwassertauchgänge.

Beim Abschlussgetränk des Abends zeigte sich wieder die tolle Gemeinschaft der Gruppe und einer Ausbildung auf gleicher Augenhöhe. Alle Trainer C Anwärter und vor allem auch die Ausbilder haben sich wieder gemeinsam und mit viel Begeisterung über die Ausbildung oder auch andere Themen ausgetauscht.

Sonntagmorgen, natürlich wieder überpünktlich, standen wir alle wieder am Beckenrand und lauschten gespannt den Ausführungen von Volker, der uns mit seiner großen Begeisterung die nächsten Stunden den Apnoesport näher brachte. In den gleichen Gruppen wie am Vortag übten wir bei idealerweise korrekter Ausbleiung die Gleitphase, die korrekte Sicherung beim Streckentauchen und auch die Rettung eines bewusstlosen Tauchers. Einige nutzten dieses neue, bestens abgesicherte Umfeld um nochmal die 50m Strecke anzugreifen, manche sogar um noch einiges an Strecke draufzulegen. Damit verging die erste Stunde wie im Fluge und wir wechselten für Apnoe Statikübungen in flaches Wasser. Dort lernten wir, wie die Absicherung beim Statik-Training gemacht wird und auch die Handgriffe um einen bewusstlosen Apnoeisten so schnell wie möglich umzudrehen und ihn wieder in das Bewusstsein zurückzubringen. Danach übten wir das Erlernte und legten damit ganz nebenbei die Statik Abnahme für den Trainer C ab. Bei Zeiten von deutlich über einer Minute bis zu drei Minuten war das auch gar kein Problem. Wir folgten bei den Übungen dem Grundsatz “3 Minuten sind genug!”, auch wenn einige Teilnehmer sicher mehr schaffen könnten.

Statik (von Manni)

Zum Ausklang des Wochenendes wurden noch weitere Grundlagen der Vermittlung besprochen und uns auch ein wenig die Sorge über die Lehrprobe genommen indem der Ablauf und der Inhalt sowie die Abnahmekriterien besprochen wurden. Mit der Darstellung der drei klassischen Führungsstile Autoritär, Kooperativ und Laissez-Faire wurde sehr gut vermittelt in welcher Situation und warum welcher Führungsstil angebracht ist.

Unterricht (von Norbert Rehm)

Wie nicht anders zu erwarten war das wieder ein phantastisches Wochenende bei dem jeder Teilnehmer und soweit wir das beurteilen können auch die Ausbilder was gelernt haben.

Wir freuen uns schon auf das nächste Wochenende.

Norbert Rehm und Mario Metko

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Das erste Ausbildungswochenende der Trainer C Anwärter 2020 näherte sich sehr schnell. Erst noch im Arbeitsstress und schon hockt man mit vielen anderen Tauchbegeisterten an einem Tisch im Hotel “Am Kamin” und lernt sich so langsam kennen. Verschiedenste Leute aus verschiedensten Berufs- und Ausbildungsrichtungen – aber eine Gemeinsamkeit schweißt diese Gruppe zusammen: Die Leidenschaft am Tauchen und die bevorstehende Ausbildung zum Trainer C Breitensport. In der Almhütte lernte man sich bei den ersten Gesprächen kennen und wartete darauf, dass es losgeht. Vom ausgiebigen Abendessen wurden alle satt und begaben sich in unseren Seminarraum. Dort stellte man sich erst einmal vor und wir bekamen eine Vorstellung, was da auf uns zukommt. Das Programm, welches von Medizin über pädagogische Ansätze bis zur richtigen Ausrüstungskonfiguration reicht, verspricht viel zu lernen, aber auch eine Menge Spaß, bei einer solch tollen Gruppe. Gemeinsam klang der Abend noch bei einem guten Abendgetränk an der Bar aus und dann ging es schon ab ins Bett. Am nächsten Morgen war frühes Aufstehen und eine Trainingseinheit geplant: das heißt 07:00 Uhr am Beckenrand im Hallenbad. Dort lernten wir in kleinen Gruppen, wie man eigentlich Kindern oder Anfängern Schwimmstile, wie Kraulen oder auch Techniken aus dem Tauchen möglichst anschaulich beibringt.
Nach dem Training gab es um 09:00 Uhr ein ausgiebiges Frühstück mit allem was das Herz begehrt. Die gute Stärkung war notwendig, denn danach ging es los mit dem Theorieunterricht. Als erstes an der Tagesordnung
stand Medizin. Von der Trainingslehre und Basics aus der Schule, wie den Aufbau der Zelle oder das Skelett ging es über Gelenke, Muskelarten/ -aufbau bis zum Nervensystem und dem Herz-Kreislauf-System.
Anschließend gab es ein leckeres Mittagessen mit Salaten, Pasta oder Schnitzel. Mehr als gesättigt ging es zur zweiten Theorieeinheit des Tages. Nun ging es über das Recht. Was muss auf einem Vertrag stehen? Wer muss diesen unterschreiben? Wie habe ich mich als Ausbilder und im Falle eines Unfalles zu verhalten? Über diese und viele weitere Themen wurde ausgiebig diskutiert. Nach einer kurzen Kaffeepause ging es dann auch schon weiter mit “Tauchen in verschiedenen Altergruppen”. Ein sehr wichtiges Thema für einen Trainer: wie muss ich Erwachsene oder Kinder verschiedenen Alters trainieren. Je nach der Altersklasse muss man konditionelle oder koordinative Fähigkeiten intensivieren.
Nach viel Lernstoff am Nachmittag ging es abends auch schon zum Abendessen. Trotz des leckeren Essens lies der Unterrichtsstoff keinen los und es wurde fleißig über die gelernten Themen oder das Tauchen weiterdiskutiert.
Zum Endspurt des Tages wurden uns noch die “Grundlagen der Bewe-gungsausbildung” nähergebracht. Wie bringe ich einem Anfänger das Kraulen bei? Ausgänglich von dieser Frage wurde die Vermittlung über verbale, visuelle, audio-visuelle und instrumentell –taktile Maßnahmen und der Korrektur bis hin zum Bewegungsablauf alles abgedeckt. Das war ein anstrengender Tag, deshalb ging es noch auf ein kurzes Bier oder ein Glas Wein an die Bar und dann fielen wir auch alle ins Bett, denn morgen erwartet uns erneut ein lernreicher Tag.

Alle hören andächtig zu

Früh morgens klingelte der Wecker, denn Hallenbadtraining war wieder angesagt. Das machte wenigstens munter!
Übungseinheiten, wie der Sprung ins Wasser oder das richtige Abtauchen wurden geübt und erarbeitet. Zum Schluss wurde noch ein kleines Leistungstraining gemacht, bei dem jeder noch mal auf seine Kosten gekommen ist. Danach hat man sich das warme Wasser im Freien auch verdient!

Wisselltraining, die Pausen brauchen wir dringend!

Geduscht und munter gab es dann ein super Frühstück, bei dem wieder jeder satt wurde.
In der Theorie wurden noch “Erwachsene und Leistungszonen”, “Sexualisierte Gewalt” und die “Grundlagen der Vermittlung” behandelt.

Ausbilder in blauer Uniform

Vollgegessen nach einem Mittagessen verabschiedete man sich nach einem lehrreichen, lustigen Ausbildungswochenende. “Back mas wieda” hieß es, aber bald sieht man sich wieder und hat weiter Spaß zusammen, kann sich übers Tauchen und über den Trainer C unterhalten.

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Die Prüfungswoche war vorbei und somit begann der heutige Tag ganz entspannt. Wir konnten ausschlafen – was Einige nach der anstrengenden Woche und der gelungenen gestrigen Abschlussfeier auch ausnutzten…
Die ersten beiden Fahrgemeinschaften reisten bereits in der Nacht sowie am frühen Morgen ab, der Rest bereitete sich langsam auf einen „ganz normalen“ Urlaubstag vor.
Peter, Fred und Robert erkundeten schon am Vormittag die „Right Wall“ des Hausriffs, eine wirklich schöne Steilwand mit einigen Absätzen u. kleinen Einbuchtungen.
Zum Mittagessen trafen wir uns wie gewohnt gemeinsam in unserer Stammpizzeria. Auch ohne TLvD waren wir (fast) vollzählig und pünktlich.
Anschließend unternahmen dann auch noch Michael und Steffen einen ausgedehnten Tauchgang am Hausriff, der Luftvorrat wurde optimal mit Luftmanagement ausgenutzt.

Die Basiscrew mit Lorena und Manni

Man sieht: auch nach der langen Prüfungswoche ist uns der Spaß am Tauchen nicht vergangen – im Gegenteil: Als frischgebackene TL1 sind wir nun zusätzlich motiviert.
Der Tag klang bei einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen bei bester kroatischer Küche aus und morgen früh werden dann die letzten Fahrgemeinschaften die Heimreise antreten.
Fazit: es war eine wunderbare TL1-Prüfungswoche des BLTV, wie gewohnt perfekt organisiert von Manni. Durch die anspruchsvollen Tauchgänge und vielen Tipps unserer souveränen Ausbilder sind wir nun bestens auf die Ausbildertätigkeit in unseren Vereinen vorbereitet. Und auch wenn das Programm dichtgedrängt war und bei allem nötigen Ernst, wir hatten stets eine super Stimmung und konnten somit unsere Leistungen im Verlaufe der Woche deutlich steigern.
Wir sehen uns wieder – in den Vereinen, bei einer Ausbildertagung oder bei der TL2-Prüfung…

Florian u. Robert

Sveta Marina – wir kommen wieder

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