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Die Prüfungswoche war vorbei und somit begann der heutige Tag ganz entspannt. Wir konnten ausschlafen – was Einige nach der anstrengenden Woche und der gelungenen gestrigen Abschlussfeier auch ausnutzten…
Die ersten beiden Fahrgemeinschaften reisten bereits in der Nacht sowie am frühen Morgen ab, der Rest bereitete sich langsam auf einen „ganz normalen“ Urlaubstag vor.
Peter, Fred und Robert erkundeten schon am Vormittag die „Right Wall“ des Hausriffs, eine wirklich schöne Steilwand mit einigen Absätzen u. kleinen Einbuchtungen.
Zum Mittagessen trafen wir uns wie gewohnt gemeinsam in unserer Stammpizzeria. Auch ohne TLvD waren wir (fast) vollzählig und pünktlich.
Anschließend unternahmen dann auch noch Michael und Steffen einen ausgedehnten Tauchgang am Hausriff, der Luftvorrat wurde optimal mit Luftmanagement ausgenutzt.

Die Basiscrew mit Lorena und Manni

Man sieht: auch nach der langen Prüfungswoche ist uns der Spaß am Tauchen nicht vergangen – im Gegenteil: Als frischgebackene TL1 sind wir nun zusätzlich motiviert.
Der Tag klang bei einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen bei bester kroatischer Küche aus und morgen früh werden dann die letzten Fahrgemeinschaften die Heimreise antreten.
Fazit: es war eine wunderbare TL1-Prüfungswoche des BLTV, wie gewohnt perfekt organisiert von Manni. Durch die anspruchsvollen Tauchgänge und vielen Tipps unserer souveränen Ausbilder sind wir nun bestens auf die Ausbildertätigkeit in unseren Vereinen vorbereitet. Und auch wenn das Programm dichtgedrängt war und bei allem nötigen Ernst, wir hatten stets eine super Stimmung und konnten somit unsere Leistungen im Verlaufe der Woche deutlich steigern.
Wir sehen uns wieder – in den Vereinen, bei einer Ausbildertagung oder bei der TL2-Prüfung…

Florian u. Robert

Sveta Marina – wir kommen wieder

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The Final Countdown …

Nach vier erfolgreichen Prüfungstauchgängen an den beiden vorangegangenen Tagen standen heute die beiden finalen Tauchgänge der TL Prüfung an. Die vergangene Woche brachte viel Arbeit, Nervosität aber auch riesigen Spaß und Freude mit sich. Nun wollten natürlich alle Anwärter die Lorbeeren dafür ernten. Entsprechend akribisch wurden die Tauchgänge vorbereitet.

Die Ausbilder v. l. Manni, Dieter, Klaus und Anderl

Der erste Tauchgang war ein alter Bekannter: „Aufstieg ohne Flossenbenutzung“. Um die benötigte Tiefe von 40 m bequem zu erreichen ging es zum Felsentor. Da wir nun schon über einige Erfahrung verfügten, wurden die Briefings schnell und effizient durchgeführt. Für einige Erheiterung sorgte dann folgender Ausspruch des TLvD: „In Gruppe 1 sind vier Flaschen und ein Prüfer“. Zur Ehrenrettung des TLvD und der Taucher in Gruppe1 muss gesagt werden, dass der Ausspruch im Rahmen der Verteilung der Füllkärtchen gefallen ist und die benötigte Anzahl ermittelt werden sollte. Beim Tauchgang stellte sich den Gruppen dann eine unerwartete Herausforderung. Nach den beiden Aufstiegen ohne Flossenbenutzung von 40 m auf 25 m und weiter auf 10 m fanden sich beide Gruppen im Blauwasser wieder. In guter Gruppenarbeit wurde dann aber doch nach einiger Zeit das Riff gefunden. Am Ende des Tauchgangs durften die Anwärter dann eine Boje setzen, während sie aus dem Hauptatemregler des Buddy’s atmeten.

Bevor es zum Mittagessen gehen konnte stand noch ein Fototermin an.

Der obligatorische Sprung von der Kaimauer

Alle Anwärter waren dann schon auf den letzten, den zwölften, Tauchgang der Woche gespannt. Denn bisher wusste man nur das Thema „Ausbildungstauchgang“, nicht aber wo es hin gehen sollte. Im Briefing klärten die Ausbilder die Anwärter dann schnell auf. Es ging an die „Left Wall“, ein Tauchgebiet, das die Anwärter bisher noch nicht kannten. Auch das Thema wurde geändert. Es hieß nun „Tauchgang unter touristischen Aspekten“ und genau nach diesem Motto wurde der Tauchgang dann auch durchgeführt. Am Ende durfte die Übung aus dem SK Problemlösen beim Tauchen nicht fehlen. Die Vormittagsübung wurde in Ihrer Komplexität noch erweitert. Nun sollte die Boje unter Wechselatmung gesetzt werden.

Im Nachbriefing wurde dann allen Anwärtern verkündet, dass Sie die TL-Prüfung bestanden haben. Die Freude war natürlich groß. Bevor die Feier um 19:00 Uhr beginnen konnte waren noch einige organisatorische Dinge durch die Ausbilder, aber auch durch die „jetzt schon fast nicht mehr“ Anwärter zu erledigen. Pünktlich wie immer fanden sich die Ausbilder, die frisch gebackenen TLs, die Basiscrew um die Chefin Lorena und unser Grillteam Werner und Michi im Restaurant ein. Erst einmal musste dann der Hunger gestillt werden. Danach wurden die druckfrischen Lizenzen von Manni, Dieter, Klaus und Anderl vergeben. Ein herzlicher Dank richtete sich an die Basiscrew.

Die Basiscrew mit den Jung-Tl´s und den Ausbildern

Ein weiteres Schmankerl des Abends war eine musikalische Einlage der neuen TLs. Auf die Melodie von Nenas „Leuchtturm“ schmetterte die ganze Truppe folgenden selbst gedichteten Text:

Ich tauch mit Dir wohin Du willst,
_auch bis ans Ende dieser Welt, _
_am See, am Meer, wo Wasser ist, _
_will ich Dir Dein Buddy sein. _

_Komm tauch mit mir die Steilwand ab, _
_wir können die Welt von unten sehen, _
_die Deko holt uns dann hier raus, _
_und final der Safety Stopp. _

_Gehn wir aufs Boot und fahren mit, _
_tauchen den Krebsen hinterher, _
_mach alle Leinen los und fahr, _
_vertreiben wir uns die Zeit im Meer. _

Hey, halt Dich fest, wir tauchen ab,
gleich wird die Sonne untergehn,
ich glaub wir sind schon ziemlich tief,
ich kann das Boot schon nicht mehr sehen

Gerüchten zu folge ist die Feier bei einigen auch bei Sonnenaufgang noch nicht beendet gewesen …

Vielen Dank an alle, die diese Woche so perfekt gestaltet haben.

süßes Mitbringsel von Lorena und ihrer Crew

Steffen und Gerald

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An diesem leider etwas windigen Morgen fanden sich die Ausbilder nach ihrem täglichen Planungsfrühstück und die Anwärter nach ihrem täglichen „Motivations-Gruppenkuscheln“ wie jeden Tag überpünktlich an der Tauchbasis ein.
Der Tag wurde mit allerlei wichtigen Informationen zu den vergangenen Ereignissen zu diesem besonderen Datum (Geburtstag Horst Seehofer, Todestag Marie Curie und Independence Day), einem Wetterbericht und dem Ausblick auf den kommenden Tauchgang inklusive Gruppeneinteilung durch den amtierenden TLvD Michael eingeläutet. Anschließend stellte Florian den anstehenden Wracktauchgang zur „Lina“ vor und es konnte zügig mit dem Briefing gestartet werden.

Die „Lina“

Dort wurde durch die Ausbilder auch die heutige Übung aus dem Spezialkurs Problemlösung vorgestellt: Befreien aus einer Leine unter Zuhilfenahme von Schneidewerkzeug.

Nach dem Anrödeln und Verladen ging es innerhalb von anderthalb Stunden mit etwas Seegang ans Wrack, an dessen Lage sich das Wasser jedoch als badewannenglatte Oberfläche darstellte. Somit konnte gefahrlos ein wunderschöner Wracktauchgang durchgeführt werden, der beide Gruppen erst wieder nach einer Stunde an Bord erscheinen ließ. Auch aus den an den Anwärtern angebrachten Leinen konnten sich alle zügig befreien. Einzig ein Teilnehmer konnte es gar nicht abwarten loszulegen, sodass der Ausbilder zunächst etwas ins Schwitzen kam, um den sich drehenden Taucher einzuwickeln.

Robert hat seinen 250. Wrack Tauchgang abgeschlossen.

Nach dem durch die langen Fahrtstrecken verspäteten Mittagsessen wurde nach der Übergabe die Gruppeneinteilung zum zweiten Tauchgang „Rettung eines verunfallten Gerätetauchers“ vom neuen TLvD des Tages, Gerald, nun bei strahlendem Sonnenschein vorgestellt. Um auch hier die Kultur nicht zu kurz kommen zu lassen stimmte er die Gruppe zuvor mit etwas Lyrik ein:

„Das Meer ist weit, das Meer ist blau,
Im Wasser schwimmt ein Kabeljau.
Da kömmt ein Hai von ungefähr,
Ich glaub von links, ich weiß nicht mehr,
Verschluckt den Fisch mit Haut und Haar,
Das ist zwar traurig aber wahr.—
Das Meer ist weit, das Meer ist blau,
Im Wasser schwimmt kein Kabeljau.“Heinz Erhardt

Anschließend wurde die Rettungsübung von Steffen in einem Referat vorgestellt, woraufhin die Abläufe im Detail in den beiden Briefings geplant wurden. Daraufhin ging es zum zweiten Tauchspot des Tages „Nicolai Grotte“ um die Pläne in die Tat umzusetzen. Mit dem Eintauchen in das – Zitat eines Flensburger Kollegen – „lebensfeindliche, kalte Element“ (20°C Wassertemperatur) wurden erfolgreiche Prüfungstauchgänge der beiden Gruppen gestartet. Unter Wasser bot sich den Tauchern auf etwa 8 Metern Wassertiefe eine so sagenhafte algenbewachsene Unterwasserlandschaft, dass sie sich kaum losreißen konnten. Dennoch konnten die beiden „verunfallten“ Ausbilder erfolgreich zum Boot verbracht und Dank des beherzten Eingreifens der Anwärter an Bord gerettet werden – klar, dass da auch mal Teile der Ausrüstung flöten gehen können.

Beide Tauchgänge grün un uff mannermarisch: die G’schicht laaft!

Gemeinsames Palatschinkenessen zum Abschluss eines erfolgreichen Tauchtages.

Maike und Peter

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Auch der Tag 5 begann wie immer mit dem frühzeitigen Erscheinen aller Teilnehmer beim Tauchcenter. Nach der morgendlichen Ansprache des TLvD und dem anschließenden Referat begannen die eingeteilten Gruppenführer mit Ihrem Briefing. Es herrschte angespannte Nervosität aufgrund der bevorstehenden ersten Prüfungstauchgänge.
Und, welch Überraschung, der vom Gruppenführer geplante TG wurde auch diesmal durch die Ausbilder modifiziert – tarieren mit dem Inflatorschlauch aus dem SK Problemlösung beim Tauchen wurde zum Tauchgangsprogramm hinzugefügt.

Allgäu (Peter Mitte) meets Norddeutschland (links Fred und rechts Michael)

Tauchgang Nr. 3 „Orientierung ohne technische Hilfsmittel (Kompass) stand am Vormittag auf dem Plan. Nach einer kurzen Bootsfahrt ging es hinunter in die Tiefen der kroatischen Adria. Alle TL-Anwärter meisterten souverän den Bubblecheck und die Übungen konnten beginnen. Nach deren erfolgreicher Erledigung wurden die Gruppen durch den jeweiligen Ausbilder für 10 Minuten in eine unbekannte Richtung geführt. Dann übernahm der Gruppenführer und führte den Tauchgang weiter. Entdeckt wurden unter anderem eine große Languste, Schnecken, Seespinnen und allerlei Fisch. Beide Gruppen fanden ohne Probleme nach ca. 45 Minuten zum Boot zurück.

unser Anderl – hochzufrieden

Nach dem Mitttagessen begann Teil 2 des ersten Prüfungstages mit dem obligatorischen Wechsel des TLvD. Wichtige Informationen über den weiteren Verlauf des Tages wurden bekanntgegeben. Nach dem anschließenden Referat über den Wiederholungstauchgang mit Deko- und Luftmanagement übernahmen die Gruppenführer ihre Tauchgruppen. Beim folgenden Briefing kam die Übung „Maske mit einer Hand aufsetzen“ (aus dem SK Problemlösung beim Tauchen) dazu. Danach wurden Tauchcomputer gecheckt, Umkehrdruck und Dekostopps ermittelt, das Boot beladen und dann ging es los in Richtung Felsentor. 40+ stand auf dem Plan, damit die TL-Anwärter auch in eine vernünftige „Deko“ kamen. Seespinnen, Conger, Drachenköpfe und allerlei Fisch wurden erspäht. Das kleine Wrack suchten die TL-Anwärter jedoch vergeblich. Auch auf diesem TG wurde erfolgreiches Luftmanagement betrieben. In jeder Gruppe war ein Taucher mit Doppelgerät der genügend Luftreserven hatte. Es ist doch gut, wenn eine „Lufttankstelle“ dabei ist. Alle TL-Anwärter hatten einen erfolgreichen und schönen Tauchgang mit ausreichend DEKO Stopps. Alle Ausbilder waren mit dem Verlauf dieses Tauchtages sehr zufrieden.

Erste Prüfungstauchgänge vorbei – et löppt

Nach dem Anlegen und dem Ausladen des Tauchbootes sowie dem Verstauen der Ausrüstung gab es die Nachbriefings und den Abgesang der Ausbilder.
Fazit: So kann es weitergehen
Et löppt – so sagen die Nordmänner es auf Plattdeutsch…… (Es läuft …. !).
Fred und Michael

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Erneut ein wunderschöner, sonniger Morgen in Sv. Marina: Dieser brach heute für uns schon etwas früher an. Treffpunkt war bereits um 8:30 an der Basis, da für heute die lange Ausfahrt zum Wrack der Lina vor der Insel Cres auf dem Plan stand.
Nach der Ansprache des heutigen TLvD, ging es mit Referat und Gruppenbriefing wie gewohnt weiter. Aufgrund eines Ausfalls durch Ohrenschmerzen konnten im Anschluss leider nur sieben Anwärter die Ausfahrt antreten.
Bei spiegelglatter See konnte eine Gruppe durch taktisch geschicktes Ausweiten des Briefings den Spontanreferaten unserer Ausbilder entgehen. Unser BLTV-Präsident Dieter ließ sich aber nicht überrumpeln und kitzelte das Wissen seiner Gruppe heraus. Mit so gut vorbereiteten Anwärtern hatte er jedoch nicht gerechnet…
Wir hatten Traumbedingungen am Tauchplatz: tolle Sicht und kein anderes Boot. Allerdings konnten wir das wunderschöne Wrack der Lina nicht lange genießen, da für heute die Übung „Aufstieg ohne Flossenbenutzung“ geplant war. Diese klappte bei den meisten Teilnehmern auch gut. Nach dem obligatorischen Sicherheitsstopp erfolgte erneut eine Praxisübung aus dem SK „Problemlösungen beim Tauchen“: Verhalten bei klemmenden Inflator.
Eine der beiden Gruppen konnte ihren Tauchgang zur Freude des Ausbilders sogar noch mit der Besichtigung einer kleinen Grotte im Flachbereich abschließen. Neben dem Grotten-Feeling gab es Steinfische u. Drachenköpfe zu bewundern. Dies ist der Beweis, dass die anspruchsvollen Tauchgänge während der BLTV TL-Praxiswoche auch großen Spaß machen können.
Die Rückfahrt wurde durch unseren Arzt Anderl genutzt, um mit uns die Organisation und Durchführung des AK HLW durchzuspielen.
Heute gab es erstmals kein gemeinschaftliches Mittagessen in unser Stammpizzeria. Ein Grillabend stand auf der Agenda.
Zuvor gab es jedoch noch einen hochinteressanten Theorieblock zum Spezialkurs „Problemlösungen beim Tauchen“ durch unseren Ausbilder Klaus – vielen Dank dafür, auch an Maike, die ihn bei der Vorbereitung (technisch) unterstützt hatte.

SK Probleme lösen beim Tauchen

engagierter Vortrag durch Klaus

Mit großartiger Unterstützung des ehemaligen TL-Anwärters und jetzigem TL Werner, seinem Sohn Michael und seinem Spezl Alois wurde gekocht und gegrillt. Es gab Burger, Steaks, Lachs, Kartoffeln, Salate etc. Unsere beiden Nordlichter spendierten einen Kasten Flensburger Bier (unglaublich, dort gibt es außer Punkten anscheinend auch Bier).

v. l. Manni und das Grillteam Alois, Michi und Werner

Zitat Dieter: „das machte Werner natürlich gerne, auf zwangswilliger Basis“

kulinarische Grill-Hochgenüsse

Erst gegen 22:00 Uhr löste sich die lange Tafel auf, da ja wieder Referate und Gruppenführungen vorzubereiten waren. Somit hatten wir erneut einen ereignisreichen und langen Tag.
Noch eine kurze Nacht und ab Morgen folgen dann die Prüfungstauchgänge…

Robert u. Florian

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