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Heute morgen ging es nach einer kurzen Vorstellung des folgenden Tauchganges durch den TLvD aufs Boot um unseren 2. Bootstauchgang durchzuführen. Mit zwei Booten fuhren wir zu dem Tauchplatz Felsentor. Wir tauchten der Steilwand entlang zum Felsentor auf 35 m. Diesen Bogen durchtauchten wir um anschließend unsere anstehende Übung, das Luftmanagement zu beginnen. Das Ziel war, dass jeder Taucher mit 50 bar Restdruck an die Oberfläche zurückgehrt. Dazu mussten laufend die Flaschendrücke der Mittaucher verglichen und dementsprechend neue Buddyteams für die Luftspende gebildet werden. Dieser anspruchsvolle Tauchgang bot aber neben der der eigentlichen Übung auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie etwa Langusten, Nacktschnecken und Gorgonien. Unterm Strich lief alles nach Plan. Nur nicht bei unserem zweiten Boot, das wollte den Rückweg mit uns nicht mehr antreten und verweigerte kurzerhand den Dienst. Das Hauptboot wurde dementsprechend auf das Doppelte mit Tauchern bestückt und ab ging es mit ordentlich Tiefgang zurück Richtung Heimathafen.

Die regulären Sandwiches als Mittagsimbiss fielen diese Mal leider leider flach. Trotzdem musste niemand hungern, denn es gab stattdessen leckere Pizza! So gestärkt ging es im Anschluss in die Medizinprüfung. Hier waren neben dem theoretischen Wissen über die Anatomie eines Tauchers auch ungeplante gesundheitliche Veränderung des menschlichen Körpers bei weniger vorteilhaft verlaufenden Tauchgängen ein Thema. Auch die cardiopulmonale Reanimation wurde abschließend von jedem TL-Anwärter praktiziert und erfolgreich abgeschlossen.

Anschließend fand nach den sechs Vorbereitungstauchgängen unser erster Prüfungstauchgang statt. Während wir am Hausriff entlangtauchten, wurde die Fuchsjagd gemacht. Dabei musste jeweils ein Mittaucher zum voraustauchenden Gruppenführer mit herausgenommenen Atemregler hinschwimmen und aus dessen Atemregler weiteratmen. Nach der Übung wurde gemütlich weitergetaucht und die Steilwand mit Makrelen, Conger, Drachenköpfe, Oktopoden und Krebse angesehen.

(Martin, Vincent, Johannes, Daniel)

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Gespannt sahen wir unserem ersten Tieftauchgang entgegen. Mit zwei Booten ging es nach einer kurzen Einführung durch den TLvD und einem ausführlichen Briefing zum Tauchplatz Babino. Dort war ein Abstieg über die Steilwand geplant.

Diese Steilwand ist wunderschön mit Gorgonien bewachsen. Einige Gruppen setzten den Abstieg über die Sandfläche am Grunde der Steilwand fort, um dort bei einigen Konzentrationsübungen ihr Können unter Beweis zu stellen. Als unsere Computer einige Minuten Deko anzeigten, leiteten wir den Aufstieg ein. Beim langsamen Aufstieg an der Steilwand bot sich uns genügend Gelegenheit, alle Ritzen und Spalten auf Meeresbewohner zu untersuchen. Insbesondere wurden Hummer und Oktopusse gesichtet. Die Dekostopps wurden beim Rückweg über das Plateau absolviert.

Nach raschem Ausladen der Boote und dem Nachbriefing ließen wir es und beim Mittagssnack gut gehen.
Das demonstationsreife Retten eines verunfallten Gerätetauchers war das das Trema des zweiten Tauchganges. Nach dem ersten Teil der Rettungsübung wurde der Tauchgang zuerst einmal zur Entdeckung der Bucht vor der Tauchbasis genutzt. Hier tummelten sich Knurrhähne, Schollen, Hornhechte, sich paarende Seegurken und Schwarmfische – nicht zu vergessen das Seepferdchen. Den Abschluss bildete das Retten und Anlandbringen eines “verunfallten” Tauchers in hoher Präzision und Geschwindigkeit. Hier überboten sich die Teilnehmer in ihren Leistungen.

Wir ließen den Tag bei Selbstgerilltem Revue passieren. Jetzt bereiten wir uns auf die Medizinprüfung vor.

(Stephan, Adrian, Björn, Benedikt)

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Die TL-Anwärter und die Ausbilder-Crew. (Foto: ks)

Wir trafen uns kurz vor neun an unserem schattigen Stammplatz auf dem Container der Tauchbasis,
wo der TLvD den Vormittagstauchgang mit seinen Übungen vorstellte. Ziel des ersten Tauchganges dieses Tages war der Aufstieg ohne Flossenbenutzung. Auf 40m stellte die erste Gruppe ein hydrostatisches Gleichgewicht her und begann mit dem Aufstieg bis auf 25m, abgesichert durch die zweite Gruppe. Erfolgreich auf dieser Tiefe angekommen wechselten die Gruppen die Rollen und der Aufstieg wurde auf 10m fortgesetzt. Der nächste Teil des Tauchganges wurde der Erkundung der maritimen Flora und Fauna (Drachenköpfe, Flabellinas, Conger) des Riffes gewidmet. Nach dem obligatorischen Setzen der Boje durch alle Teilnehmer endete der Tauchgang. In der Tauchgangsnachbesprechung wurde uns wertvolles Feedback gegeben.

In der Mittagspause erfolgten kleinere Korrekturen an der Ausrüstung wie z. B. das Abstellen des Bergseemodus eines Computers. Gestärkt durch einen kleinen Mittagssnack lauschten wir den Ausführungen des TLvD zum Tauchgang Orientierung ohne technische Hilfsmittel. Gespannt begannen wir den Tauchgang (ohne Kompassbenutzung), wobei uns der Ausbilder auf einem Zickzackkurs ins Blauwasser führte. Der Sonnenstand und die vage Ahnung eines Bodenprofiles ließ uns die Richtung zur Steilwand finden. Dort angekommen war die Navigation einfacher und wir konnten beim Rückweg die Unterwasserwelt erkunden.

Nun freuen wir uns auf ein herzhaftes Abendessen!

(Stephan, Adrian, Björn, Benedikt)

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Bei der Theorie-Prüfung. (Foto: ks)

Gut gestärkt vom Frühstück durften wir unser theoretisches Wissen bei Kurz- und Langfragen unter Beweis stellen. Ob bestanden oder nicht, wird sich noch herausstellen…

Nach kurzer Pause ging es zurück zur Tauchbasis, um sich mit stärkenden Sandwiches auf den kommenden Nachmittag vorzubereiten und den ersten Prüfungstauchgang (in der Gruppe und zuvor mit dem eingeteilten TLvD, dem Tauchlehrer vom Dienst) durchzusprechen. Schweißgebadet bei 35° C im Schatten verschaffte uns das Wasser die nötige Abkühlung. Direkt nach kurzem Bleicheck wurde in den Gruppen unter Partnersicherung ohne Maske abgetaucht und alle haben erfolgreich den Wasser-Nase-Reflex “bezwungen”. Nun konnten wir den entspannten Teil des Tauchgangs beginnen und in den kleinen Einbuchtungen der Steilwand (“Right Wall”) Drachenköpfe, Flabellinas, Sternschnecken, Krustenanemonen und vieles mehr bestaunen. Der finale Schuss der Boje leitete das Ende des Tauchgangs ein.

Im Anschluss an das Nachbriefing durften wir in der untergehenden Sonne über der Bucht von Sveta Marina zwei Vorträgen zur „Sicherheit an Bord eines Bootes“ und der „Beaufort-Skala“ lauschen.

Abschließend ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Grillen von kroatischen Köstlichkeiten gemütlich ausklingen.

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(v. l.: Dieter Popel, Lorena Karcher, Sabine Herde, Andreas Stadler – Foto: ks)

Anreise:
Der Freitag stand ganz unter dem Grundsatz „sichere Anreise geht vor“. Die Lehrgangsleitung und wir wurden am vereinbarten Treffpunkt von der BLTV-Landesausbildungsleiterin Sabine Herde und dem Präsidenten Dieter Popel sowie der Tauchbasis-Crew freundlich empfangen und konnten schnell unsere Tauchsachen verstauen und unsere Appartements mit grandiosem Blick über die Bucht von Sveta Marina, beziehen. Die TL 1-Anwärter nutzten die Zeit bis zur offiziellen Lehrgangseröffnung zum Theorie vertiefen oder erste taucherische Erkundungen der Unterwasserwelt anzustellen. Sabines 1. Herde ist vollständig eingetroffen, die Tauchlehrerausbildung des BLTV kann beginnen!

Tag 1:
Die Anspannung der 14 TL-Anwärter (13+1 Zuag‘roaster ), eines TL 2- Theorieprüfling, eines fränkischen Hospitanten und der vier Ausbilder vor dem kommenden Tagen ist spürbar. Zusammen mit Anderl Stadler, unserem Verbandsarzt, beginnen wir den Tag mit der Vertiefung der Medizinpraxis und der Gelegenheit das Erlernte an „Rescue Annie“ auszuprobieren. Nach einer kurzen Mittagspause standen die ABC-Abnahmen (Flossenschwimmen und Apnoe) auf dem Programm.

Da wo Manni (Manfred Schlüter, Sachabteilungsleiter Trainer C im BLTV) ist, ist vorne, das war das Motto! Erst kurz vor Ende überholten ihn die starken Männer von Herdes Herde. Bei den Apnoeübungen standen die Partnersicherung und der ruhige Ablauf im Vordergrund. Am Ende haben alle die Anforderungen des ersten Tages mit Spaß und Motivation erfüllt. Jetzt konzentrieren wir uns auf unsere Theorieprüfung morgen früh, schließen unsere letzten Lernlücken und sind voller Vorspannung auf die ersten Tauchgänge.

(Vroni, Martin, Benjamin)

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