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Auch der dritte Tag in Sveta Marina versprach bestes Wetter bei weit über 30 Grad. Hochmotiviert trafen sich die Anwärter und Ausbilder um 8:45 Uhr an der Tauchbasis. Das morgendliche Ritual ist mittlerweile schon allen Teilnehmern in Fleisch und Blut übergegangen. Erst ein paar einleitende Worte der Ausbilder und dann übernimmt der TLvD, der heute Morgen Steffen heißt. Die Aufgabe an diesem Vormittag hieß Aufstieg unter Wechselatmung am Tauchplatz Alex’s Place (bisher bekannt als Alex’s Surprise).
Bevor es in die Gruppenbriefings gehen konnte war noch das traditionelle BLTV-hängt- an-den-Trockenstangen-Foto an der Reihe.

Einfach mal abhängen

Am Alex’s Place gings dann zügig ins Wasser und auf die Zieltiefe von 40 m. Bei der Aufstiegsübung waren manche Anwärter so entspannt, dass sie sogar noch Zeit fanden Einsiedlerkrebse und springende Muscheln zu beobachten. Danach kam noch ein zusätzliches Schmankerl: „Tarieren mit Hilfe einer Boje“. Diese Übung kommt aus dem „SK Problemlösen beim Tauchen“. Ziel ist es nur mit Hilfe der Boje einen Aufstieg unter Einhaltung der Austauchzeiten durchzuführen. Dazu wird die Boje mit der Ausatemluft gefüllt und danach an den Enden mit jeweils einer Hand festgehalten. Zum Erstaunen der TL-Anwärter funktionierte dies richtig gut. Ein weiteres Highlight des Tauchganges war, dass die Oberflächenschwimmzeit dieses mal weg viel. Wir haben alle das Boot wieder gefunden!

Die Pizzeria ist einfach eine Wucht

Nachmittags fand dann eine Premiere statt: „Die Rettungsübung zum Boot“. Bisher musste der „Verunfallte“ immer zum Strand gebracht werden. Bei diesem Tauchgang gibt es eine Wunschrolle und drei sehr anstrengende Aufgabenbereiche. Ein zufällig von den Ausbildern ausgewählter Taucher lag plötzlich bewegungslos am Meeresgrund. Die aufmerksamen Mittaucher haben natürlich sofort die prekäre Situation erkannt und den Verunfallten schnellstmöglich an die Oberfläche gebracht. Wie sich noch herausstellen sollte, war dies noch der einfachere Teil. Denn leider lagen zwischen der Gruppe und dem Boot noch ca. 100 m. Der Verunfallte, der erst einmal fein raus war, wurde unter Aufbringung aller verfügbaren Kräfte schnellstmöglich zum Boot gebracht. Wieder auf dem Boot, wurde sofort die fiktive Rettungskette eingeleitet und der Gesundheitszustand des Geretteten verbesserte sich dank angedeuteter HLW (auf Mund zu Mund Beatmung wurde verzichtet) recht schnell.

Erste Hilfe an Bord im Rahmen der Rettungsübung

Den offiziellen Teil des Tages beendeten dann wieder das Nachbriefing, das gemeinsame Ausfüllen des Tauchgangsprotokolls, des Unfallprotokolls und dem Abgesang der Ausbilder. Morgen geht’s dann ab zum Wrack Lina!
Resümee des heutigen Tages – Es gibt noch Luft nach oben!

Steffen und Gerald

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Die Lufttemperatur lag bei 33° C und nahezu kein Wind (2 Bft) – also optimale Bedingungen zum Tauchen,
Alle TL1 – Anwärter waren überpünktlich kurz vor 8:30 an der Tauchbasis. Die Ausbilder kamen kurz danach. Manni war von den Ausbildern wie immer der Ersten und stimmte die „Mannschaft“ mit seiner ruhigen Art auf die anstehenden zwei Tauchgänge ein.
Tauchgang No. 2 „Tieftauchgang mit Luftmanagement“ (VDST Standard 08) stand am Vormittag und Tauchgang No. 3 „Hinterhertauchen u. anschl. Atmung aus dem Hauptatemregler des Partners (VDST Standard 16), stand am Nachmittag auf dem Programm.
Zuerst stellte der TLvD die wichtigsten Punkte des heutigen Tages und die Gruppenzusammensetzung vor. Danach wurde auch schon der erste Tauchgang des heutigen Tages in einem Referat vorgestellt und auch diskutiert. Anschließend erfolgte das Briefing in den einzelnen Gruppen durch die Gruppenführer. Das Boot wurde beladen und der Tauchgang am „Felsentor“ konnte um 10:15 Uhr beginnen. Nach 53 Minuten verließ auch die letzte Gruppe das Wasser und ein toller Deko- Tauchgang (Tauchtiefe 40+) wurde im anschließenden Nachbriefing intensiv analysiert. Von den Ausbildern waren dabei Dieter, Klaus und Anderl.
Nach dem Mitttagessen wurde wiederum in einem Kurzreferat der Nachmittagstauchgang vorgestellt und um eine Übung aus dem SK „Problemlösung beim Tauchen – Ventilmanagement“ ergänzt. Um 15.30 Uhr gingen die neu zusammengestellten zwei Gruppen am Tauchplatz „Babino“ ins Wasser. Bedingt durch den Deko-Tauchgang am Vormittag betrug die geplante Tauchtiefe 15m. Ventilmanagement und die „Fuchsjagd“ gepaart mit einem interessanten Tauchgang an der Steilwandkante. Abgeschlossen wurde der Tauchgang mit einem Setzen der Boje durch alle Gruppenmitglieder. Das Nachbriefing wurde gleich auf dem Boot von den Ausbildern Anderl und Klaus durchgeführt und war erfreulicherweise schnell beendet.
Das Versorgen der Ausrüstung war schnell erledigt und nach dem Tagesabschlussbriefing durch Anderl und Klaus war der Tauchtag um 18:00 Uhr beendet.
Finales Resümee des heutigen Tages – Wir werden besser!

Peter und Maike

Peter und seine neueste Hutkreation

Spaß muss sein

Briefing für den nächsten Tauchgang

Fotos von Dieter und Nicola

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Freitag, 28.06.2019

Der Anreisetag zur VDST TL 1 Praxisprüfung im BLTV, war für zwei Angehörige des Landesverbandes Schleswig-Holstein sowie einer Teilnehmerin des Badischen Tauchsportverbandes aufgrund der weiten Wegstrecke bereits der zweite Tag ihrer Anreise. Fred Franke und Michael Gilles vom Unterwasserclub (UC) Baltic Flensburg e.V. waren bereits seit 05:45 Uhr am Donnerstag 1000 km quer durch Deutschland in Richtung ihres Zwischenzieles München unterwegs. Zu den Beiden gesellte sich am Freitagmorgen noch Maike Karch vom Tauchsportclub Shark Mannheim. Zu Dritt ging es dann Richtung Sv. Marina, wo man mit den anderen 5 Teilnehmer aus dem BLTV Gerald Angermair (SC 53 Landshut), Florian Kalleder (TSV Simbach), Peter Seitz (TSC Delphin Buchloe) Robert Utz (TSC Seewolf Freising) und Steffen Warzügel (DUC Nürnberg) zusammentraf.
Der Ausbilderstab um Manfred (Manni) Schlüter und Dieter Popel sowie Klaus Merk und Verbandsarzt Anderl Stadler begrüßten uns am späten Nachmittag. Nach dem Einlagern unseres Tauchequipments bekamen wir um 18:00 Uhr eine kurze Einweisung in die Basis gefolgt von einem ersten Briefing wichtiger Punkte durch den Ausbildungsleiter des BLTV, Manni Schlüter. Nachdem der TLvD und weitere Dinge festgelegt waren, klang der Abend bei einem gemeinsamen Abendbrot in der nahegelegenen Pizzeria aus.

Gruppenbild

Tag 1 – Samstag, der 29.06.2019

Am frühen Vormittag trafen wir uns zu einem ersten Briefing an unserem Tauch-gerätecontainer. Danach machten wir uns für die Konditions- und Apnoeübungen fertig. Nahe der Tauchbasis wurden zuerst 1000 m im offenen Meer geschwommen. Vorne weg der Präsident des BLTV und VDST TL 3, Dieter Popel, gefolgt von 8 TL- Anwärtern, abgesichert durch Marliese Megner (VDST TL 2).
Nach einer kurzen zwischengeschalteten QiGong-Trainingseinheit, die freundlicherweise von unserem mitgereisten Gast Nicola (Frau von Manni) mit uns durchgeführt wurde, ging es in Gruppen an die Kombiübung und anschließend die Tieftauchübung. Diese unter den strengen Augen von Anderl (VDST TL 3 und BLTV – Verbandsarzt) und Klaus (VDST TL 3). Die Übungen verliefen zur vollen Zufriedenheit der Ausbilder und mit der gewonnenen Zeitstunde konnten die TL – Anwärter ihr Tauchgerät für den bevorstehenden Nachmittagstauchgang vorbereiten.

Maike

Der Nachmittagstauchgang fand am Tauchplatz „Babino“ statt.

Bootsausfahrt

Vorgeschaltet waren ein Kurzreferat von Fred und die gruppeninternen Briefings durch die Gruppenführer der jeweiligen 4er – Gruppen. Nachdem das Tauchequipment verladen war, fuhren wir mit dem Boot in nordwestliche Richtung ca. 20 Minuten die Istrische Küste entlang. Am Tauchplatz angekommen, gingen nacheinander die beiden Tauchgruppen zu Wasser und führten zuerst den Wasser-Nase-Reflex und Bleicheck durch. Beim Abtauchen mit dem Zweitregler wurde auf 5 m der Bubblecheck durchgeführt und anschließend selbständig auf den Hauptatemregler zurückgewechselt. Danach wurde in den Tauchgruppen das Tauchen ohne Maske in unterschiedlichen Tiefenbereichen durchgeführt. Nach diesen Übungen konnte erstmals die Schönheit der Steilwände an der istrischen Küste bewundert werden. Zum Ende des Tauchganges mussten alle TL – Anwärter noch ihre Boje setzen.

Die Flensburger zufrieden

Fazit des ersten Tages: Wir sind auf dem richtigen Weg!

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