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Tag 1: Eine wunderschöne Sportschule mit einem fantastischen Schwimmbad

Nach dem gelungenen ersten Wochenende in Kaufbeuren freuten sich die Teilnehmer des Trainer C – Lehrgangs Breitensport Sporttauchen/ Apnoe auf das Wiedersehen in der Sportschule Oberhaching.

Der Ort des Geschehens

Trotz immenser Verkehrsstörungen auf Bayerns Straßen hatte beim gemeinsamen Abendessen nach der Ankunft keiner seine gute Laune verloren. Hatte man doch das Gepäck mit dem Aufzug transportiert, da Manni nirgendwo zu sehen war.
Wohl gestärkt ging es anschließend in das Sportschulenschwimmbad, wo die vier Apnoe-Teilnehmer bereits begannen die geforderten Übungen zum Zeit – und Streckentauchen zu absolvieren. Unter der Leitung von Volker Patjens (TL3; APTL2) wurden sämtliche Herausforderungen erfolgreich gemeistert. Währenddessen stiegen die zwölf Sporttaucher in die ersten Schritte der praktischen DTG-Ausbildung ein. Engagiert gecoached von den drei Gruppenleitern Manni Schlüter (TL3; Lehrgangsleiter), Klaus Merk (TL2) und Axel Rimpler (TL2) schlüpfte jeder Einzelne in die Rolle des Ausbilders und konnte wertvolle fachliche und menschliche Erfahrungen für die zukünftigen Aufgaben eines Übungsleiters sammeln.
Nach dem obligatorischen Entspannen im Warmwasserbecken empfing uns Manni zu einer kurzen organisatorischen Besprechung im Seminarraum. Wertschätzung erhielt die Gruppe durch die Grüße von Dieter Popel, dem Präsidenten des Bayerischen Landestauchverbandes.
Nachdem jeder seine beiden Referatsthemen für den Theorieunterricht bei Axel und Klaus angemeldet hatte, ging es entschiedenen Schrittes in den Sportlertreff im Untergeschoss der Sportschule. Schließlich musste die erhöhte Stickstoffsättigung aufgrund der vorangegangenen Tauchgänge gewissenhaft mit dem einen oder anderen Getränk aus medizinischen Gründen vermindert werden.

Tag 2: Zwischen informativem Unterricht und sportlichen Grenzen

Pünktlich um 7:00 Uhr traf sich die Gruppe an den reservierten Tischen im Speisesaal zu einem ausgiebigen Frühstück.
Auf kurzem Wege ging es im Anschluss wieder in das Schwimmbad, in dem angenehme Temperaturen herrschten, während vor den Toren der Sportschule eisige Temperaturen von -14°C gemessen wurden. Die Leitung des gemeinsamen Einschwimmens übernahm Paul, der der frühen Stunde entsprechend eine sanfte, aber sehr willkommene Variante wählte. Die Apnoetaucher begaben sich danach direkt ins Warmwasserbecken. Gleichwohl konnte die Ausbildung zu den Themen Sicherung und Rettung vorangebracht werden. Bei den Sporttauchern wurde die DTG-Ausbildung vom Vortag fortgesetzt und nach Verdauung des Frühstücks die geforderten ABC-Übungen erfolgreich abgelegt. Abgeschlossen wurde die morgendliche Trainingseinheit vom obligatorischen Warmwasserbad.
Die theoretische Ausbildung begann zunächst in zwei Gruppen. Zum einen unterrichtete Volker seine Schützlinge in Apnoe-Ausbildung, zum anderen erhielten die Sporttaucher einen interessanten Vortrag von Klaus zur DTG-Ausbildung.

Die motivierten Referenten Volker…

…und Klaus

Für den folgenden Teil der theoretischen Ausbildung versammelten sich alle Teilnehmer wieder im Seminarraum: Eine Stunde über die Grundlagen des Apnoetauchens stand auf dem Plan. Kurzweilig zeigte Volker besonders den Gerätetauchern die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten auf, um langfristig auf die geliebte Pressluftflasche verzichten zu können.
Nach einer leckeren Mittagsmahlzeit wurde der Unterricht mit einem Vortrag zum Thema „Sporttauchen in verschiedenen Altersgruppen“ von Klaus fortgesetzt. Inhaltlich ging es um die verschiedenen körperlichen und geistigen Wachstumsstadien des Menschen. So konnten alle Teilnehmer feststellen, zu welchem Zeitpunkt sie ihre eigene Entwicklung wohl eingestellt hatten.
Der theoretische Teil für diesen Tag wurde von Manni abgerundet, der den Trainer C-Anwärtern den sinnvollen Aufbau einer Übungsstunde erklärte. Ganz konzentrieren konnte sich mancher jedoch nicht mehr, waren wir doch alle schon voller Erwartung auf das anstehende Programm im Rahmen der Ausgleichssportarten.
Um uns Taucher abseits des Schwimmbeckens körperlich zu fordern, hatte Manni eine sportliche Wegbegleiterin eingeladen. Hochmotiviert erwartete die Zumba-Instruktorin Martine Krenz die Gruppe in der Sporthalle.

Ein herzliches Wiedersehen von Manni und Martine

Obwohl sie in einer zweistündigen Trainingseinheit, die jede einzelne Muskelgruppe beanspruchte, den einen oder anderen an seine Leistungsgrenze brachte, verlor niemand seine gute Laune. Mit Leichtigkeit machte Martine eine Übung nach der anderen vor, wohingegen den Teilnehmern immer mehr der Schweiß auf der Stirn stand. Trotzdem verließen nach dem Training alle mit einem Lächeln die Sporthalle.

Die erwartungsvolle Gruppe VOR dem Training

Frisch geduscht versammelte sich die Gruppe im Anschluss beim Abendessen. Die Tatsache, dass die meisten sichtlich erschöpft waren, wurde von Martine herzlich belächelt. Trotzdem fanden sowohl die Trainer C-Anwärter, als auch die Ausbilder danach noch den Weg in den Sportlertreff, wobei neben den gewohnten Tauchgesprächen auch über die gewonnenen Erfahrungen im Zumba diskutiert wurde.

Tag 3: Viele neue Erfahrungen machen den Muskelkater vergessen

Wie gewohnt startete auch der letzte Tag des zweiten Ausbildungswochenendes pünktlich um 7:00 mit einem ausgewogenen Frühstück. Obwohl jedem die Ausgleichssportart des Vortags noch mächtig in den Knochen steckte, ging es danach zu einer weiteren Trainingseinheit ins Schwimmbad. Während die Apnoetaucher das Streckentauchen trainierten, stand für die Gerätetaucher eine Einheit mit variierenden Intensitäten und regelmäßiger Überprüfung des eigenen Pulses auf dem Programm. Nach einer kurzen Erholungsphase weckte Klaus spielerisch den Wettkampfgeist aller Beteiligten. Mit Löffeln, die Manni sich extra für diese Übung aus der Kantine geborgt hatte, sollten Golfbälle in den Eimer des jeweiligen Teams befördert werden. Voller Elan und teilweise mit intensivem Körpereinsatz trugen die Taucher in zwei Mannschaften dieses Duell aus, das selbstverständlich unter Wasser stattfand. Zur Abrundung des Trainings gab Volker den Gerätetauchern eine kurze Einführung in die Grundlagen des statischen Apnoetauchens. Unterstützt und gesichert von den entsprechenden Trainer C-Anwärtern wurden Maximalversuche durchgeführt, bei denen alle tolle Ergebnisse erzielten.
Zurück in unseren Klamotten räumten wir zügig die Zimmer und begannen mit den letzten Theorieeinheiten für dieses Wochenende. Einerseits vermittelte uns Manni die sinnvolle Festlegung von Lernzielen in und wie diese erreicht werden können, andererseits gab er uns hilfreiche Tipps zum richtigen Auftreten bei einer Präsentation.
Nach einer Stärkung am Mittagsbuffet und einer herzlichen Verabschiedung machten wir uns nach und nach auf den Heimweg, jedoch schon voller Vorfreude auf das nächste Wiedersehen zur Ausbildungswoche in der Sportschule Oberhaching – mit seinem fantastischen Schwimmbad.

Dominik und Jörg / Fotos Jörg Steinacker

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„…. auf geht’s zum Lehrgang Trainer C Breitensport Tauchen/Apnoe 2016/2017“ hieß es für 12 Geräte- und 4 Apnoetaucher, die aus ganz Bayern ihren Weg ins „Flair Hotel am Kamin“ in Kaufbeuren fanden.

Ziel dieser Ausbildung ist es, Fähigkeiten und Kenntnisse zu erlangen um ein erfolgreiches Training für Taucher und Apnoetaucher aller Alters- und Erfahrungsklassen zu leiten.

Die hier ausgebildeten Trainer C sollen später die heimischen Vereine in ihrer Aus- und Weiterbildung unterstützen.

Das Ausbilderteam rund um Manfred Schlüter und alle Lehrgangsteilnehmer kamen pünktlich, gesund und munter im Hotel an und nach einem kurzen Kennenlernen gab es ein leckeres Abendessen.

Im Anschluss stellte Manni und dessen Assistent Axel Rimpler, welcher die Hospitation zum TL 3 durchführt, das anwesende Ausbilderteam mit Dr. Andreas Stadler, Ralf Specht und Klaus Merk vor. Anschließend wurde der Lehrgangsablauf erläutert.

Danach stellte sich jeder Lehrgangsteilnehmer kurz vor und nannte seine Erwartungen an den Lehrgang.

Natürlich steht im Vordergrund dieser Ausbildung das Wissen und die Qualifikation zu erlangen um selbständig Übungseinheiten in ihren Vereinen zu halten, aber auch der Spaß sollte nicht zu kurz kommen.

Nach dem offiziellen Teil ging es noch für das ein oder andere Getränk an die Hotelbar, hierbei wurden Erfahrungen und Geschichten rund um das Tauchen ausgetauscht!

Am Samstagmorgen ging es gleich um 7:00 Uhr ins Hallenbad Jordan-Badepark, wo die Praxiseinheit mit dem Einschwimmen begann.

Nach diesem wurden dann vier Gruppen eingeteilt, die von den Ausbildern übernommen wurden.

Dann ging es zur Sache: Jeder Teilnehmer schlüpfte in die Rolle des Lehrenden und sollte die Grundlagen der Bewegungsbildung im Kraulschwimmen der Gruppe vermitteln.

Raus aus dem ,,Nass’’ – ein herzhaftes Frühstück – und dann kam der vermeintlich ,,trockene’’ Teil. Recht und Haftung vermittelte Ralf sehr anschaulich und untermauerte dieses Thema mit Beispielen von Tauchunfällen aus der Vergangenheit. Von Anfang an herrschte großes Interesse.

Nach dem Mittagessen standen dann Leistungsphysiologie Grundlagen auf dem Plan. Anderl unterrichtete mit seiner trockenen niederbayrischen Art und erklärte uns mit Hilfe von vielen praxisorientierten Beispielen die wesentlichen Abläufe im menschlichen Körper.

Zum Ende des doch schon vorangeschrittenen Tages war wieder Manni an der Reihe und vermittelte uns die Grundlagen der Bewegungsausbildung am Beispiel des Kraulschwimmens und gab Informationen zum Unterrichtsmodul Grundlagen der Vermittlung mit dem Schwerpunkt Lehren und Lernen.


Ein langer Tag: Viel Theorie und viel Sitzen! Foto: Axel Rimpler

Ein neuer Tag, ein neues Glück:

Der Sonntag startete wieder um 7:00 Uhr mit einer Praxiseinheit im Hallenbad.

Hier wurde das richtige Abtauchen und Sprünge mit ABC erläutert. Anschließend konnten wir das am Vortag begonnene Thema „Grundlagen Kraulschwimmen“ vertiefen. Methodische Reihen wurden ausgearbeitet und gleich im Team umgesetzt. Jeder stellte mit Spaß und Begeisterung sein neu erlerntes Können und Wissen der Grundlagenvermittlung bei vermeintlich Ungeübten unter Beweis.


Richtig abtauchen; Foto Axel Rimpler

Abschließend kochte das Wasser noch einmal so richtig, als Ralf sein beliebtes Whistle-Training den Lehrgangsteilnehmern vorstellte.


Hier kocht das Wasser – Whistle-Training mit Ralf; Foto Axel Rimpler

Danach kam, wie auch schon am Vortag, wieder der theoretische Teil.

Neben Methodik und Didaktik stand „Sporttauchen in verschieden Alters- und Zielgruppen“ auf dem Stundenplan und die Teilnehmer brachten sich mit persönlichen Erfahrungen aus ihren Heimatvereinen mit ein.

Und schon war das erste Wochenende der Trainer C Ausbildung wieder fast zu Ende. Resümee der ersten Tage: Wir haben vieles neu gelernt, vorhandenes Wissen wurde vertieft und der Spaß kam auf keinem Fall zu kurz. Man kann zweifelsfrei behaupten, es hat sich eine nette Gruppe um das Ausbilderteam zusammengefunden und wir freuen uns auf die noch vor uns liegenden nächsten Abschnitte des Lehrgangs….!!!

Daniel & Benjamin & Axel

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