3. Ausbildungswochenende Trainer C-Breitensport Kaufbeuren

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Mit großem Wehmut starteten wir das letzte Ausbildungswochenende in Manni’s und Axel’s Homezone (auch Kaufbeuren genannt).
Obligatorisch begann das Ganze mit einem üppigen Abendmahl im Hotel. Besonders beliebt war die Kombination aus Beilagensalat und Salatteller. Bis auf Franky wurde auch jeder von uns satt. Franky indes schwärmte vom hervorragenden Münchner Schokoladenkuchen, welchen es leider an diesem Abend nicht gab.
Danach wurden wir im Unterricht von Manni auf die bevorstehenden Lehrproben sowie Referate hervorragend vorbereitet und unser Wissen damit “Manni”-festiert. Als besondere Geste wurde uns eröffnet, dass wir am nächsten Tag wieder eine Kaffee-Flatrate auf Kosten der Ausbilder genießen dürfen. Wir konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Hintergedanken dabei finden und freuten uns riesig darüber.
Der Tag wurde wie immer an der Bar rekapituliert. Dabei starteten Marco und Patrick einen extremen Selbstversuch (Fastenzeit ohne Alkohol) mit einem alkoholfreien Clausthaler. Wir können euch beruhigen, die beiden leben noch und haben ihre Lehren daraus gezogen.
Der nächste Morgen begann in altehrwürdiger Tradition um 06:15 am Kaffeeautomaten (man muss ja die Kaffee-Flat nutzen), bevor wir gemeinsam gen Schwimmbad loszogen. Natürlich standen wir ALLE (Trainer-C Aspiranten) pünktlich um 6:50 Uhr am Beckenrand. Nach der Gruppeneinteilung begann die DTG-Ausbildung. Der Fokus dabei waren die Rettungsfertigkeiten sowie die Tauchgeschicklichkeit. Auch durften wir die unterschiedlichen Sprünge mit dem DTG üben und veranschaulichen (Schrittsprung vom Block, Rückwärts ins Becken gleiten, …).

Gruppenbild; erstellt von Manni

Beim Verlassen der Umkleide fiel uns noch ein herrenloses Atemreglerset auf. Die Vermutung, dass es sich um Einweg-Atemregler handelte wurde schnell zerschlagen, da ein Teilnehmer diese bereits vermisste. Nach langer diplomatischer Verhandlung wurde als Auslöse eine Runde Deko-Bier (auch alkoholfreies für die Fastenden) vereinbart.
Während des wie immer ausgiebigen, plastikfreien Frühstücks erhielt Franky noch einen Schokokuchen, damit er als Sachgruppenleiter “Nahrungsaufnahme” immer Anschauungsmaterial mit sich führt.

Die Kuchenübergabe; erstellt von Johannes

Frisch “gedopt” durch das Frühstück wurden wir vom Anderl über das Thema Doping aufgeklärt. Dabei wurde unsere Stimmung zusätzlich durch persönliche Anekdoten in ausgeprägter niederbayrischer Mundart erhellt (Beispiel gefällig? “Da stecken die Leute denen alles in Mund rein”). Während der kurzen Kaffee-Flat-Pausen wurde der Geist der Gemeinschaft auf eine harte Probe gestellt. Nur unter vollem Körpereinsatz konnten sich die Aspiranten gegenseitig davon abhalten den Fahrstuhl zu nutzen

Versuchte Fahrstuhlfahrt; erstellt von Patrick

Nach der Aufnahme von aufputschenden Mit…ähm Informationen ging es über zum Thema Sportverletzungen. Uns war gar nicht bewusst, welch vielfältige Varianten der Selbstverstümmelung uns durch sportliche Betätigung möglich werden. Anschließend widmeten wir uns dem Thema Tauchen und Psyche.
Das Mittagessen, welches dieses Mal auf Wunsch der Teilnehmer etwas später eingenommen wurde, war wie immer hervorragend. Den letzten Gerüchten nach wurden ALLE Teilnehmer satt. Um das anstehende “Schnitzelkoma” zu vermeiden ging es direkt in die Thematik „Leistungsphysiologische Grundlagen“ über. Zu diesem Zeitpunkt war uns der Zusammenhang mit dem Training am nächsten Morgen noch nicht bewusst. Während der letzten Einheit vor dem Abendessen, kam es zu einem kleinen Zwischenfall. Unser Sachgruppenleiter Nahrungsaufnahme musste aktiv werden und das Anschauungsmaterial wurde erst verteilt und dann durch die Teilnehmer konsumiert (natürlich wurden die Fastenden ausgeschlossen). Bevor Manni seine Einheit zum Thema Theorieausbildung abschließen konnte stand noch das Abendessen auf dem Stundenplan.

Sachgruppenleiter Nahrungsaufnahme im Einsatz; erstellt von Marco

Nachdem einige unserer Teilnehmer einen nächtlichen Ausflug zum nächsten Geocache unternahmen, traf sich die Gemeinschaft an der Bar um die Auslöse entgegenzunehmen.

Sonntag

6:46 Uhr – Alle Teilnehmer stehen am Beckenrand. Jedoch wurden wir positiv für unsere Pünktlichkeit bestärkt und zu gleich belehrt, dass zu frühes erscheinen auch eine Form von Unpünktlichkeit darstellt ;) Nun durften wir das theoretische Wissen aus dem Bereich Trainingsmethoden (bekannt aus der Lehreinheit Leistungsphysiologische Grundlagen) praktisch anwenden. Es wurde sowohl die Dauermethode als auch die intensive und extensive Intervallmethode durchgeführt. Begleitet von ein paar Krämpfen, Seitenstechen und der daraus resultierenden verringerten Teilnehmerzahl ging es in eine Wettkampfstaffel über. Danach wurden in Kleingruppen und voller Teilnehmerzahl diverse Lehrproben im Bereich ABC durchexerziert.

Lehrprobe; erstellt von Manni

Zum Abschluss durften wir noch ca. 80 Golfbälle einsammeln, die der Klaus im Becken verloren hatte. Komischerweise wurden die Teilnehmer dabei in zwei Gruppen eingeteilt und ihnen standen nur Löffel zur Aufnahme der Golfbälle zur Verfügung.

Ein paar Golfbälle gefunden; erstellt von Manni

Bevor es endlich zum verdienten Frühstück ging, durften die Teilnehmer noch ins Warmwasserbecken. Dabei stellte sich heraus, dass noch überschüssige Energie zur Verfügung stand, die sich in meterhohen Wellen zu erkennen gab.
Nach dem Frühstück, bei dem es zeitweise zu Speckmangel kam (gerüchteweise hatten einzelne Teilnehmer bis zu 500 Gramm auf dem Teller) wurde uns von Axel noch der frisch überarbeitete Lehrfoliensatz für die DTSA Ausbildung vorgestellt. Anschließend durften wir uns durch Klaus in die Besonderheiten der Jugendarbeit einweisen lassen, bevor wir abschließend einen Vortrag zum Thema Verbandsstrukturen von Christine genießen durften.
Als letzte Amtshandlung ging es zum gemeinsamen Mittagessen.
Abschließend können wir nur noch sagen, dass es wieder ein überaus schönes und lehrreiches Wochenende war. Danke an alle Ausbilder und auch Teilnehmer für die tolle Zusammenarbeit. Bitte denkt beim Packen eurer Taschen für Oberhaching daran, dass ihr alles einpackt und auch keine Kleinigkeiten vergesst.

Text von: Benjamin Jäger und Patrick Weiß

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